Wertung: 5 von 10

Ja was flattert mir denn hier auf den Schreibtisch? Die neue CD der Emsdettener Death Metaler von New World Depression. Diese Untergrundkapelle, die sich auch schon auf einigen Gigs hier in Osnabrück tummelte, bringt mit „Pure, Brutal & Honest“ ihr, nach eigener Aussage, erstes Full-Length-Album heraus.


Und das in Eigenproduktion im Homestudio eines – Zitat-: „befreundeten Tontechnikers“. Na da ist man auf die Produktion ja schon gespannt. Diese entpuppt sich leider als ziemlich schwachbrüstig, was vor allem den Druck der Saiteninstrumente und des Schlagzeugs angeht. Für eine so genannte Kellerproduktion einer Underground-Combo aber immer noch gerade so akzeptabel.

Viel positives lässt sich über die Songs leider auch nicht schreiben. Nicht, dass die zehn Stücke schlecht wären, die Jungs verstehen ihr Handwerk schon ganz gut. Nur fehlt ein wenig Abwechslung im Gesamtgeschehen und echte Highlights, sprich Kracher mit Untergrund-Hitpotential, findet man nicht wirklich.

Dennoch ist ganz klar Potential vorhanden. Etwas mehr in das Songwriting und vor allem in eine bessere Produktion investiert, (auch wenn es finanziell schwer fällt) hebt gleich die Chancen auf sehr gute Punktzahlen.

Von mir bekommt ihr 2,5 Punkte. Mit besserer Produktion wären es dann drei gewesen.

Tracklist:

  • 01. To Be Faced With Ruin
  • 02. The Calm
  • 03. Deboning
  • 04. Dominical Day
  • 05. Master Of Humiliation
  • 06. Capture The Flag
  • 07. Mountains Of Lies
  • 08. Next Station: Hell
  • 09. Deliverance
  • 10. M.S.I.T.E. ext. Version