Nordische Kombination – Eine besondere Herausforderung für den Körper

Die nordische Kombination vereint die Einzeldisziplinen Skisprung und Langlauf und wurde in Norwegen entwickelt. Erste Wettkämpfe sind von 1887 dokumentiert, wo Sprungweiten von 20 Metern errungen wurden und die Athleten direkt anschließend in die Loipe mussten. Seitdem hat sich die nordische Kombination sehr viel weiter entwickelt.

Die Gundersen- Methode

Die Gundersen- Methode wird seit 1988 zur Ermittlung des Siegers eines Wettkampfes in der nordischen Kombination genutzt. Bis zu diesem Jahr gewann der Athlet, der nach Springen und Laufen die höchste Punktzahl erkämpft hatte. Bei der Gundersen- Methode werden die Punktrückstände nach dem Springen in Zeiten umgerechnet, die der jeweilige Athlet in der Loipe ausgleichen muss. Gewonnen hat, wer als erstes die Ziellinie überquert. Die Umrechnung der Punkte in Zeiten ist je nach Disziplin unterschiedlich, eine Ausnahme bildet außerdem auch der Massenstart.


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Nordische Kombination – aktuelle Disziplinen

Nordische Kombination - Skispringen und Langlauf
Nordische Kombination – Skispringen und Langlauf
1. Neues Einzelrennen (Individual Gundersen)
Bei dem neuen Einzelrennen absolviert jeder Athlet zwei Sprünge. Die Punktrückstände werden dann in Zeitabstände umgerechnet, wobei 15 Punkte einer Minute entsprechen. Danach gehen die Kombinierer in eine 10 Kilometer lange Langlaufrunde. Das neue Einzelrennen ist erst seit 2010 olympisch und wurde somit bisher nur dreimal ausgetragen. Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen findet dieser Wettkampf sogar zweimal statt, einmal von der Groß- und einmal von der Normalschanze.

2. Sprint
Der Sprint in der nordischen Kombination entspricht einem verkürzten Einzelrennen: Jeder Athlet muss nur einen Sprung und 7,5 Kilometer Langlauf absolvieren, 15 Punkte nach dem Springen entsprechen allerdings ebenfalls einer Minute Rückstand. Diese Disziplin wurde nur bei den olympischen Winterspielen 2002 und 2006 ausgetragen.

3. Team- Gundersen
Die Disziplin Team- Gundersen setzt sich aus einem Team- Springen, wobei jeder Athelt einen Sprung absolviert und einem Staffellauf über jeweils fünf Kilometer zusammen. Der Trainer darf entscheiden, wer in seinem Team als erstes, letztes oder dazwischen springt, diese Athleten müssen dann aber auch die Laufrunden absolvieren. Bei großen Turnieren gehen vier Kombinierer an den Start, im Weltcup nur drei. Die Punkteberechnung findet auch bei dieser Disziplin mithilfe der Gundersen- Methode statt, bei Turnieren entsprechen 60 Punkte einer Minute Rückstand, im Weltcup sind es nur 45 Punkte. Dieser Unterschied ist auf die Anzahl der Athleten zurückzuführen.

4. Teamsprint
Der Teamsprint in der nordischen Kombination wird auch Kombinationsomnium bzw. Kombinationssprint genannt und auch dieser läuft nach der Gundersen- Methode ab, wobei 30 Punkte eine Minute bedeuten. Ein Team besteht hierbei aus zwei Athleten, die zunächst jeder einen Skisprung absolvieren und danach 15 Kilometer laufen müssen, wobei sie sich nach jeder Runde abwechseln. Je nach vorhandenem Platz, variiert die Rundengröße zwischen 1000 und 1250 Metern. Der Athlet, der gerade nicht läuft, hat die Möglichkeit, seine Skier neu zu präparieren. Damit auch der Kampf um die hinteren Plätze für die Zuschauer interessant bleibt, muss nach jeder Runde das letzte Team das Rennen aufgeben. Der Teamsprint ist nicht olympisch.

5. Massenstart
Das Besondere am Massenstart ist, dass die Punkte nicht nach der Gundersen- Methode berechnet werden und Skispringen bzw. Langlauf in umgekehrter Reihenfolge stattfinden. Alle Athleten starten gleichzeitig auf die 10 Kilometer lange Loipe und müssen danach zwei Sprünge zeigen. 1 Minute Rückstand nach dem Langlauf bedeuten 15 Punkte auf der Schanze. Erst seit 2018 werden Haltungsnoten vergeben.

Wettkämpfe Nordische Kombination

Nordische Kombination - Skispringen und Langlauf
Nordische Kombination – Skispringen und Langlauf
1. Olympia
Die nordische Kombination war 1924 das erste mal bei Olympia in Chamonix vertreten. Es wurde nur ein Einzelwettkampf ausgetragen, bei dem erst 18 Kilometer gelaufen werden mussten und anschließend ein Springen stattfand. 1952 wurden die Disziplinen schließlich umgedreht, vier Jahre später mussten nur noch 15 Kilometer gelaufen werden. Erst bei den olympischen Spielen 1988 kam der Mannschaftswettbewerb hinzu. Seit 2010 gibt es jeweils einen Einzelwettbewerb von der Normalschanze und einen von der Großschanze und zusätzlich das Team- Gundersen.
Die nordische Kombination ist die einzige Wintersportart, bei der bis heute keine Wettbewerbe für Frauen ausgetragen werden, dies ist für Olympia 2022 angestrebt.

2. Weltmeisterschaften
Die ersten olympischen Spiele in der nordischen Kombination waren gleichzeitig auch die erste Weltmeisterschaft in dieser Disziplin, die ab dann jährlich ausgetragen wurden.

3. Weltcup
Der Weltcup der nordischen Kombination findet jährlich von November bis März statt, seit dem Winter 1983/84 wird auch ein Gesamtweltcupsieger ermittelt. Seit 2001/2002 wird zusätzlich ein extra Sprintweltcup ausgetragen.

4. Nordic Combined Triple
Eine Besonderheit der Saison der Kombinierer stellt das Nordic Combined Triple dar, bei dem an einem Wochenende drei Wettkämpfe ausgetragen werden. Bei diesem Wettbewerb sind der erste und der letzte Wettkampf Disziplinen, die im normalem Weltcup nicht mehr stattfinden. Die Eröffnung des Nordic Combined Triples, ist der Kompaktsprint, bei dem das Laufen unmittelbar nach dem Springen erfolgt und der Zeitabstand zwischen dem ersten und dem letzten Läufer maximal 20 Minuten beträgt. Das Finale des Wettbewerbes ist ein traditionelles Einzelrennen, das wie ein neues Einzelrennen abläuft, außer dass ab einer bestimmten Zeit alle Läufer gleichzeitig starten, ihren Rückstand aber rechnerisch beibehalten.


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AutorIn: Gunther Son


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