Bei einem Pressetermin stellte Staatssekretr und Chef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Nathanael Liminski, heute Vormittag gemeinsam mit Horst Röper, Leiter des Formatt-Instituts, die Ergebnisse der Studie „Film- und Fernsehproduktion in NRW im Vergleich zu anderen Bundesländern 2015 und 2016“ vor. Die Studie des renommierten Dortmunder Medienforschungsinstituts Formatt untersuchte unter anderem das Produktionsvolumen sowie die Anzahl der Produktionsbetriebe im gesamtdeutschen Vergleich. Nordrhein-Westfalen hat seinen Vorsprung als führender TV-Standort in Deutschland weiter ausgebaut.

Langzeitstudie des Formatt-Instituts zur Film- und Fernsehproduktion für die Jahre 2015 und 2016 vorgestellt

Die Staatskanzlei teilt mit:

Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin unangefochten das attraktivste Bundesland für Fernsehproduktionen. Das zeigen die Ergebnisse der Studie „Film- und Fernsehproduktion in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu anderen Bundesländern 2015 und 2016“ des renommierten Dortmunder Medienforschungsinstituts Formatt.

Die Studie wurde am Dienstag (27. März 2018) von dem für Medien zu- ständigen Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Nathanael Liminski, sowie dem Leiter des Formatt-Instituts, Horst Röper, in Köln vorgestellt. Nathanael Liminski: „Nordrhein-Westfalen ist seit fast zwei Jahrzehnten Deutschlands Fernsehstandort Nummer 1 und einer der größten TV-Standorte Europas. Mit 30 Prozent Marktanteil wurde 2016 in Nordrhein-Westfalen mehr produziert als in den anderen wichtigen Produktionsländern Bayern, Berlin und Hamburg zusammen. Damit konnte Nordrhein-Westfalen seine Spitzenposition weiter ausbauen. Das spornt uns an, die Standortbedingungen in unserem Bundesland weiter zu optimieren.“ In diesem Sinne werde die Landesregierung den Film- und Fernsehstandort Nordrhein-Westfalen weiterhin gezielt fördern, betonte Staatssekretär Liminski weiter. „Indem wir die Film- und Medienstiftung stärken, stärken wir den Medienstandort Nordrhein-Westfalen insgesamt. Deswegen haben wir die Mittel in diesem Jahr um 2,5 Millionen erhöht.“

2016 wurde ein Allzeit-Spitzenwert von 313.000 Produktionsminuten für nordrhein-westfälische Unternehmen erreicht. Dies entspricht einem Anteil von 42 Prozent der gesamten TV-Auftragsproduktion in Deutschland. Horst Röper, Leiter des Formatt-Instituts: „Das Produktionsvolumen der Branche liegt schon seit 2010 auf einem hohen Niveau. Dass die NRW-Branche ihre Führungsposition im Länderkreis in beiden Untersuchungsjahren noch weiter ausbauen konnte, zeigt die Leistungsfähigkeit der Unternehmen und veranschaulicht die guten Voraussetzungen für die Branche in Nordrhein-Westfalen.“

Schwerpunkt der Produktion in Nordrhein-Westfalen sind mit einem Anteil von zwei Dritteln Entertainment-Genres. Insbesondere profitierte der Standort vom Nachfrageboom an Doku-Soaps – auch in diesem Genre kamen zwei Drittel der Produktionsminuten aus Nordrhein-Westfalen.

Auch für den Kinofilm sind Drehorte in Nordrhein-Westfalen sehr beliebt. In den Untersuchungsjahren wurde hier mehr produziert als in Bayern oder in Hamburg. Noch mehr gedreht wird allein in Berlin.

Die Formatt-Studien zur Film- und Fernsehproduktion bieten seit 1998 einen Langzeit-Überblick deutscher TV- und Filmproduktion und genießen in der Branche ein hohes Renommee. Mit ihrer einzigartigen Datenbasis gelten sie als verlässlicher Seismograph für die Branchenentwicklung in Deutschland.

Die gesamte Studie finden Sie zum Abruf unter:
https://www.land.nrw/de/film-und-fernsehen

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Pressemitteilung: Landesregierung NRW


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