Vorweg sollte man erwähnen, dass die Produktion nicht die Beste ist. Die schnellen Parts auf der

Scheibe klingen selbst auf den besten Brüllwürfeln sehr „breiig“. Doch auf sowas hat man bei Nuclear

Assault eh noch nie so viel Wert gelegt. Gewöhnungsbedürftig ist auch der Gesang von Sänger

John Conelly.

Der Titeltrack des Silberlings, „Third World Genocide“ bietet einem gewohnte Nuclear Assault-Kost,

kommt aber nicht so richtig in die Gänge. Man wartet vergebens auf die so erhofften Mosh-Parts.

Bei Track 2 dreht man den Amp schon mal gern etwas lauter auf. Hier wir man von deftigen

Grooves mitgerissen. Die Songs „Living Hell“ und „Exoskeletal“ sind dann endlich die Art von Songs,

die man sich bei der Platte wünscht. Eben echte Thrash-Perlen mit Hardcore-Einflüssen. Diese werden

bei den Nummern „Discharged Reason“, „Fractured Minds“ und „Eroded Liberty“ immer stärker,

und veranlassen einen des Öfteren dazu, die Repeat-Taste zu drücken. „The Hockey Song“, mit

seiner 14-Sekunden Länge fällt hier ganz aus dem Rahmen. „Whine And Cheese“, vor allem aber

„Long Haired Asshole“, der komplett im Country Musik Stil gehalten ist, sind die Songs, die man

sich auf einer Platte wie dieser hätte sparen können. Kühe und gackernde Hühner kann ich auch

bei Opa im Stall hören.

Für Fans ist dise CD ein Muss, für den Einsteiger aber eine sehr

gewöhnungsbedürftige Angelegenheit.

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