Nuclear Storm_TenYearsAfter_Cover Gesamt

Was 2005 auf „Testbomb“ ausprobiert wurde, ist nun eine Dekade später vollendet, nein, annähernd perfektioniert. NUCLEAR STORM, bestehend aus Denis (Gitarre, Bass, Drums, Produktion) und Barney („Gesang“), bereits in genannter Hochphase aktiv, hoben das Projekt damals zu zweit aus der Taufe, nach der ersten Veröffentlichung lag es dann jedoch zunächst auf Eis. Doch zusammen mit drei befreundeten Musikern ersinnte Denis im Laufe der Jahre bei regelmäßigen Proben neue Songideen, welche nicht im Dunst des Proberaums verloren gehen sollten. Die regelmäßigen Zusammenkünfte verliefen aber nach gewisser Zeit im Sande und so führte Denis NUCLEAR STORM vorerst allein in den heimischen „Storm Studios“ fort.

Das komplett in Eigenregie vollendete Endprodukt muss sich in keinster Weise vor Produktionen großer Studios verstecken, ganz im Gegenteil: die Gitarren dröhnen modern und druckvoll durch die Boxen und der Hörer bekommt bereits beim ersten Durchmarsch den Eindruck hier tatsächlich verschollene Spuren der letzten Destruction-Alben zu hören („Religion“, „Polaris“, Purest evil“). „The storm will rise again“, mit passendem Sturm-Intro beginnend und mit fetten Chören garniert, wäre als Bandhymne geradezu prädestiniert und leitet das abwechslungsreiche Album ein. Es folgen weitere flotte Thrasher („Run for your lies“, „The one“), zum Bangen motivierende Midtempo-Stampfer (“Hell is rising”, “A time for war”) oder die Groovemonster “Eternal freezing winter“ und „Silent Hell“. Variable Soli zwischen Melodie und old-school Heavy Metal garnieren das Gitarrenspiel.

Auch Barney „singt“ sich vielseitig durch „Ten years after“ – von wilden Growls („Run for your lies“) bis zum Kreischen bei „From outer space“ zeigt er seine gesamte gesangliche Erfahrung und Bandbreite zwischen Schmier und Chris Barnes. Die Drums klingen fett und variabel, gleichzeitig aber auch nicht überproduziert.

Optisch abgerundet wird die Scheibe auch durch das apokalyptische Endzeit-Cover, welches vom befreundeten Bandhautveredler Torsten Machatschek (Duhd & Deifl Tattoo) gestaltet wurde.

Zu guter Letzt sei darauf hingewiesen, dass „Ten years after“ auf 100 Einheiten limitiert ist und nur bei der Band direkt geordert werden kann. Und was Liveauftritte angeht: selbst ein Oliver Weinsheimer wird es nicht schaffen NUCLEAR STROM auf eine Bühne zu bringen…

Tracklist:
1. The storm will rise again
2. Run for your lies
3. Religion
4. Polaris
5. Hell is rising
6. A time of war
7. From outer space
8. Eternal freazing winter
9. The one
10. Silent hell
11. Purest evil
12. Burning flesh

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen