Da hätten wir zum einen Jim Matheos (Fates Warning) und zum anderen Kevin Moore (Chroma Key und ehemals Dream Theater) und beide gelten in der Progressive Szene als zwei der ungewöhnlichsten Songwriter überhaupt. Ergänzt werden sie auf dieser Platte noch von Mike Portnoy (Dream Theater) am Schlagzeug und Joey Vera (Fates Warning) am Bass. Da kann man großes erwarten und da bekommt man auch großes geboten. „Free“ spielt mit so vielen verschiedenen Elementen das es einfach nicht langweilig werden kann. Es treffen härtere Songpassagen auf einmal auf Sounds die von Kraftwerk stammen könnten und alles verbindet sich zu einem großen Ganzen. Der gesamte Sound der Platte ist recht düster gehalten, teilweise geradezu betrübend aber das zeichnet O.S.I. auch aus: Sie brauchen nicht viele Spielereien um eine ungeheure Atmosphäre zu erzeugen, sondern es reichen schon ein paar kleine Elemente um zu zeigen was man erreichen will. „Free“ ist definitiv keine Platte zum einfach nebenbei hören, sie fordert die volle Konzentration des Zuhörers, sonst verpasst man einfach viel zu viel von dieser großartigen Band. Diese Scheibe wird es in 2 verschiedenen Versionen geben, einmal als Einzel-CD und einmal in der Special Edition als Doppel CD mit 6 Songs mehr. Lohnen tut sich der Kauf auf alle Fälle!