Wertung: 7 von 10

Vor 16 Jahren verschlug es Martin Missy, Frontmann der deutschen Kult-Thrasher Protector, nach Stockholm. Mit gleichfalls hauptsächlich aus dem Thrash-Lager stammenden Kollegen, fand sich der gemeinsame Nenner im Stoner Doom, mit ordentlich vibrierenden Schlaghosen.


Die Siebziger strahlen sowohl aus Gestaltung als auch aus dem Sound. Da liegt die erste Verwandtschaftsvermutung richtigerweise klar bei Black Sabbath. Frühe Trouble wären noch zu nennen sowie, vorwiegend in Sachen Gemächlichkeit Kyuss.

Martin Missys Gesang ist die Faust aufs Auge der durchgehend guten Songs. Obrero ist ein schnörkelloses, doch wirkungsvolles Debut gelungen, auf dem absolute Riff-Passion den Tütendunst überdeckt. Nicht von ungefähr Demo des Monats in der letzten Rock Hard Ausgabe. Das hat man alles irgendwo schon mal gehört, aber nicht von Obrero. Und das sollte Anreiz genug sein. Obrero scheinen anno dazumal noch persönlich ein Tröpfchen aus der Ursuppe geschlürft zu haben. Die Schwemme an Bands, die sich am mutmaßlich beliebtesten Rockmusikjahrzehnt orientieren, kann meinetwegen weiter zunehmen und sprudeln.

Tracklist:

  • 01. The Wolf’s Hook
  • 02. Son Of Tutankhamun
  • 03. Svantovit
  • 04. The Fourth Earl
  • 05. Octaman
  • 06. Charles The Hammer
  • 07. Exterminate
  • 08. The Lost World

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen