Die Songs wurden allesamt in einem Zeitraum von zwei Jahren Komponiert und pendeln musikalisch zwischen Thrash Metal, Power Metal und Hardcore, wobei der größte Anteil aus Thrash besteht. Der Opener “Confessions” fegt auch dementsprechend thrashig aus den Speakern. Im Zwischenteil überrascht man mit leicht orientalisch angehauchten Gitarrenmelodien bevor im Schlusspart ordentlich aufs Gaspedal gedrückt wird. Leider können die restlichen Songs mit der superben Eröffnungsnummer nicht mithalten. Das darauf folgende “Diet” ist zwar ebenfalls ein flotter Banger, reißt mich aber nicht sonderlich vom Hocker. Der Titeltrack gefällt mir überhaupt nicht, zu Hardcore-lastig. Danach würde mit “Drown (in the wishing well)” der beste Song der Scheibe kommen, wenn da nicht dieser depressive, weinerlich gejaulte Refrain wäre, der das ansonsten sehr gute Stück leider eine ganze Ecke herunterzieht. Schade!

Die Beiden abschließenden kurzen Thrasher “A part of this Machine” und “Would you carry me ?”, wissen wiederum voll und ganz zu überzeugen. Kurz und knackig ohne Kompromisse – so muss Thrash klingen. Nach dem etwas schwachen Mittelteil der Platte also doch noch ein versöhnlicher Abschluss einer im Gesamtbild gesehen durchaus gelungenen EP. (Über das Cover decken wir mal den Mantel des Schweigens – Emoalarm!). Ohne den Titeltrack und mit besserem Chorus bei “Drown” wäre durchaus noch ein Punkt mehr drin gewesen.