Hinter dem Projekt verbirgt sich Sami Albert Hynninen, der in der Doom-Szene nicht ganz unbekannt ist, z.B. hat er bis 2008 bei Reverend Bizarre mitgewirkt und gibt aktuell Spiritus Mortis seine Stimme. Die Musik von Opium Warlords ist hingegen von ihm allein arrangiert.

Das Album beginnt ruhig – ambientartige Klänge sind zu hören. Dieser ruhige Stil mit langen, teilweise statischen Drone-Akkorden durchzieht das Album. Die Ruhe wird zwischendurch von bitterbösen eher blackmetalartigen Kreisch-Vocals (Track 2) oder harten verzerrten Sounds abgelöst, was die Gesamtstimmung der Scheibe aus dem rein meditativen ruhigen Drone-Bereich zerrt, und düster, stellenweise böse und aggressiv wirkt.

Wie fast alle Ein-Mann-Projekte ist auch dieses Album Synthesizer-lastig und stellenweise mit allzu künstlich klingendem Schlagzeugsound unterlegt. Aber die musikalischen Ideen sind konsequent und glaubwürdig umgesetzt.

Auch wenn mir insgesamt die Scheibe musikalisch gefällt, muss ich mich dennoch fragen, was mit der Wahl des Albumtitels bezweckt wird … naja, die Aufmerksamkeitshascherei mit dem Kätzchen im Himmel hat die Scheibe eigentlich nicht nötig und führt entsprechend in der Bewertung zu Abzügen. Tja, es gibt auch Drone-Doom-Hörerinnen und wie man gerade liest – auch Review-Schreiberinnen.

Fazit: Hörenswerte Scheibe, und wer sich am Albumtitel nicht stört und auf Drone steht wird Spaß an der Musik haben.

Tracklist:

  • 1. Sxi-Meru
  • 2. Slippy
  • 3. Lament for the Builders of Khara Khoto
  • 4. This Wind Is a Gift from a Distant Friend
  • 5. Satan Knew My Secret Heart

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