Ich muß zugeben das ich mich mit der Musik noch nicht wirklich beschäftigt habe und eher abgeneigt war, aber man ist ja offen für neues..

So wagte ich meinen Weg in den Club. Drinnen konnte ich erstmal feststellen das nicht sehr viel los war. Vielleicht 30 Leute machten es sich gemütlich wovon aber wohl auch 10 zu den Bands gehörten. Da von einem Start noch nichts zu merken war gönnte ich mir in bester Gesellschaft erstmal ein Bierchen. Über eine Stunde und einige Bierchen später ging es dann wohl doch los. Es war ja nun auch schon 21.15 Uhr. Na ja, der Veranstalter hat wohl noch auf Zuschauer gewartet.

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Trotzdem waren es nicht mehr als 40 Leute die vor der Bühne gespannt warteten. Orange Sunshine aus dem schönen Holland machen es sich dann jetzt bequem und legte los. Der erste Eindruck: Nur drei Leute! Der Schlagzeuger übernahm den Gesang und das sogar richtig gut. Er hatte eine tolle rockige Stimme und irgendwie dachte ich eher an eine Rockband. Zwischendurch hämmerte die Band dann aber rein und der Drummer schaute als ob er jemanden zerfleischen wollte…

Vielleicht kann man das ja auch auf den Fotos erkennen.

Ich meine auf der Homepage gelesen zu haben das die Jungs unter Speed oder so was spielen… und so kam es mir auch vor. Na ja, einem hat es so gefallen das er sogar am Bangen war, aber das war bei dieser Band auch wirklich nur einer. Die anderen konnte die Band immerhin zum leichten Kopfnicken animieren.

Danach eroberten Debris Inc. die Bühne. Die Jungs sind auch erst angekommen, als die Orangen noch am spielen waren.

Es wurde doch etwas voller vor der Bühne und drei-vier Leute trauten sich dann doch näher als 5 Meter an die Bühne ran. Die Jungs spielen eine sehr tragende, schleppende Musik. Die einzelnen Parts haben sich oft wiederholt und dadurch waren die Songs natürlich sehr lang. Das also zeichnet Doom aus OK! Aber einigen hat es sehr gefallen und so wurden sogar gemosht.

Alles in allem war es schön auch solche Seiten des Metal kennen zu lernen. Wie ich gelesen habe, gibt es sogar ein eigenes Doom Open Air, wo Debris Inc. auch spielen. Trotzdem ist diese Musik wirklich nur was für echte Fans und mir ist verständlich, dass dieses Genre so ein Schattendasein fristet. Aber das heißt nicht, dass die Bands schlecht sind! Qualitativ war es Hammer was die Jungs aus beiden Bands gemacht haben. Da wurden geile Soli gespielt und der Schlagzeuger von Orange macht mir bei manchen Solos wirklich Angst! 😉

Aber irgendwie wollte keiner seine Drumsticks haben die er in die „Masse“ geworfen hat. Wie ich aber noch gesehen habe, hat sie dann einer nach langer Zeit doch aufgehoben und ganz stolz weggetragen. So endete der Abend mit einem sehr glücklichem Menschen 😉 *vorsicht Insider*

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