Dieses Mal war dies die noch junge Osnabrücker Hardcore-Truppe Keiler, die pünktlich zur Geisterstunde vor vergleichsweise vollem Haus loslegte. Geschmacklich war es nicht unbedingt jedermanns Ding, so dass im Nachhinein gleichermaßen lobende wie kritische Stimmen laut wurden. Eine gewisse Entwicklungserfordernis dieser Band ist dabei auf jeden Fall festzuhalten, kann bei einer noch recht neuen Band jedoch kaum als Bewertungskriterium herangezogen werden. Es lohnt sich also, das Grüppchen im Auge zu behalten.

Nach etwa 45 Minuten, während der man sich je nach Geschmack also mit seinem Bierchen zurückzog, Deckung hinter seinem Nebenmann suchte oder dies verursachte, indem man wie bescheuert einen auf total brutalen Hardcore-Tänzer machte, ging es mit dem ursprünglichen Partykonzept weiter – oder sollte es zumindest. Doch die Mischung, die die DJs Deathstorm und Kim an den Tag legten, war doch ziemlich einseitig auf Metal ausgerichtet, so dass die Gäste, die sich auf eher rockigere Klänge freuten, nicht ausreichend bedient wurden.

Abgesehen davon schien die Stimmung gut bis sehr gut, wenn man den Stimmen glauben darf, die im Nachhinein laut wurden. Auf eine Fortsetzung der OsnaMetal.de-Partyreihe kann der Osnabrücker Musikfreund also getrost hoffen. Und, soviel sei schon verraten: Da es sich um eine ureigenste Osnabrücker Party handelt, kann auch vermehrt davon ausgegangen werden, dass Osnabrücker Bands die eine oder andere ihrer Kompositionen vernehmen werden…