Einlass war bereits um 18:30 Uhr und Beginn mit Darkology bereits um 19:00 Uhr. Bei kalten Temperaturen begann für alle mit dem Auto angereisten Besucher das große Suchen nach Parkplätzen und der anschließende Fußweg vom gefundenen Parkplatz zum Rosenhof. Nach dem Einlass in die lauschig warme Stube erstmal einen Überblick über die Lage verschaffen: Direkt neben dem Eingang ein riesiger Stand an dem ausschließlich Overkill-Merchandise verkauft wird. Auf der Bühne bereits die komplette Overkill-Backline und davor aufgebaut die gemeinsame Backline der Vorbands. Spätestens jetzt ist klar wer heute Abend der Headliner ist, aber dazu später mehr!

Aus den USA mitgereist, eröffneten die vier Herren von Darkology den illustren Tanzabend. Vor schon ordentlich vielen Zuschauern performten sie sehr routiniert ihren Heavy-Metal mit deutlich traditionellem Einschlag. Mit der weniger gewöhnlichen instrumentalen Triobesetzung schaffte es die Band den deutlich überdurchschnittlichen Gesang unerwartet fett zu unterfüttern. Mit lediglich 20 Minuten Spielzeit war Zeit für nur wenige Songs von denen die Truppe viel Energie für ein klassisches Cover von Black Sabbath verwendete.

Die vier jungen Schweden von Enforcer hatten da bereits etwas mehr Glück und durften etwas später und etwas länger spielen, wobei etwas in beiden Fällen relativ zu betrachten ist. Um ca. 19:30 Uhr enterten die Nachwuchs-Speed-Metaller die Bühne und übernahmen das Aufwärmprogamm für die Nackenmuskulatur. Mit überwiegend Songs vom aktuellen Album Death by Fire und ausgewählten Klassikern der beiden Vorgänger Into the Night und Diamonds präsentierten sich die Jungs in Feierlaune. Alles in allem eine überzeugende Vorstellung von kleineren Spielfehlern und Textaussetzern des Frontmanns Olof Wikstrand abgesehen. Diese werden angesichts der längeren Liveabstinenz jedoch gerne verziehen!

Als letzte Vorband des Abends durften die Crossover/Groove-Metal Pioniere von Prong eine gute Stunde lang dem Publikum einheizen. Für echte Thrash-Metalheads dürfte die musikalische Nähe zu Pantera allein Grund genug für Ausgelassenheit und gesteigerten Bewegungsdrang gewesen sein. Mit einer höheren Zuschauerdichte im gesamten Saal begannen vor der Bühne die ersten Moshpits. Mit den Wurzeln sowohl im Metal, als auch Hardcore und Punk, fiel die Bühnenshow dynamisch aus. Viel Schweiß, viel Spucke, Springen, Schreien und der eine oder andere Mittelfinger schienen dem Publikum als Rahmenprogramm zu genügen. Das New Yorker Trio wusste bis zur letzten Sekunde bei ausgezeichenetem Sound das Publikum mit seiner Energieleistung zu überzeugen.

Nach einer etwa 30-minütigen Umbaupause legten gegen 22:00 Uhr die Headliner des Abends los. Und wie! Der Tontechniker hatte sich noch etlichde dB für den krönenden Abschluss aufgehoben. Für unseren persönlichen Geschmack etwas zu laut und zu basslastig wurde der Saal bei Overkill bis an die Grenze beschallt. Bei vollem Haus hatten Sänger Bobby „Blitz“ Ellsworth und seine Mannen mit ihrem Mix aus modernem Groove-Metal und klassischem Thrash-Metal quasi ein Heimspiel. Mit riesigem Backdrop und fetter Backline, sowie extra Scheinwerfen und natürlich deutlich mehr Platz auf der Bühne konnte sich die gesamte Band gemeinsam mit den Fans über deutlich mehr als 90 Minuten an den Songs des neuen Albums White Devil Armory und Klassikern aus nahezu allen Epochen der Bandgeschichte erfeuen.

Im Foyer konnte anschließend noch an den anderen Merchandise-Ständen mit Musikern der Vorbands das eine oder andere Bier getrunken und etliche Zigaretten geraucht werden. Ausgepowert aber glücklich, so dürfte gegen 23:45 Uhr das Fazit für etliche der anwesenden Besucher ausgefallen sein.

Enforcer:

  • 1. Mesmerized by Fire
  • 2. Live for the Night
  • 3. Take Me Out of This Nightmare
  • 4. Countess Bathory (Venom cover)
  • 5. Crystal suite
  • 6. Scream of the Savage
  • 7. Bells of Hades
  • 8. Death Rides This Night
  • 9. Drum Solo
  • 10. Run for Your Life
  • 11. Midnight Vice

Overkill:

  • 1. XDM
  • 2. Armorist
  • 3. Overkill
  • 4. Electric Rattlesnake
  • 5. Wrecking Crew
  • 6. Black Daze
  • 7. Rotten to the Core
  • 8. Bring Me the Night
  • 9. End of the Line
  • 10. Guitar Solo
  • 11. Long Time Dyin‘
  • 12. Under One
  • 13. Pig
  • 14. Hello From the Gutter
  • 15. Ironbound

  • 16. Bitter Pill
  • 17. Elimination
  • 18. Fuck You(The Subhumans cover)

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