So scheint es von vornherein so, als sei die Gruppe etwas ernsthafter geworden. Irgendwie treten die Songs weniger verspielt in Erscheinung, auch wenn sich das Grundkonzept nicht zu sehr verändert hat. Liegt vielleicht daran, dass die Sache ein wenig an Lebensfreude eingebüßt hat. Die Songs klingen im Vergleich zum Vorgänger fast altersschwach.

Traurig aber wahr, die Zeit scheint den Jungs nicht bekommen zu haben, so zumindest verstehe ich die immer gleiche Vortragsweise und den Mangel an wirklich effektiv in Szene gesetzten Shouts, die damals ein Markenzeichen waren.

Klar gibt es noch Lichtblicke, die schon vom Namen und der Aufmachung im Allgemeinen her ein wenig glänzen. „Transylvanian Bongsong“ ist ein Beispiel für sowas. Schon die ersten Töne von den Gitarren machen einem Spaß.

Insgesamt ist das alles aber zu dröge. Passarounders haben, wie ich finde, weitestgehend abgebaut, nur wenig positives Neues in Szene setzen können und sich somit keinen großen Gefallen getan. Allzu große Abzüge wären aber wiederum nicht berechtigt, denn schließlich ist alles ganz gut hergerichtet worden. Darum drei Gitarren.