Ein Anruf weckt mich am Donnerstag den 20.1.05: „Du es gibt fast keine Karten mehr, die Bude wird rappelvoll.“ Der erschreckende Hinweis meines Bekannten, mit dem ich eigentlich vorhatte, dieses Konzert zu besuchen, veranlasst mich, schnell zu handeln.. Denn schließlich soll an diesem Abend ja wieder Headbangen im N8 (rechter Saal) angesagt sein. Burning Stage Concerts laden zu „Collapse 7“, „Eisregen“ und „Pungent Stench“.

Pungent Stench & Eisregen & Collapse 7 am 20.01.2005 im N8

Pungent Stench & Eisregen & Collapse 7 am 20.01.2005 im N8

Ein weiteres Telefonat sichert mir erst mal meine Eintrittsmöglichkeiten. Mein Bekannter hatte nicht übertrieben. In einem sichtlich gut gefüllten Raum betreten „Collapse 7“ als erstes die Bühne. Der ehemalige „Pungent Stench“-Bassist Mario Klausner prügelt mit seiner neuen Formation – die ihren Stil selbst als „Apocalypitc Death Metal“ bezeichnet – einen melodischen Metal-Kracher nach dem anderen auf die Zuschauer ein. Doch so neu ist die Band gar nicht. Durch einige Namenswechsel ist es ein bisschen untergegangen, dass die Truppe (mit unterschiedlichen Besetzungen) schon seit 1992 besteht. Nun aber das Debüt unter dem aktuellen Namen. Natürlich werden größtenteils Songs von der Platte „In deep Silence“ gespielt und auch recht gut angenommen. Ich warte gespannt auf kommende Veröffentlichungen.

Mit der Band „Eisregen“ betritt eine der momentan angesagtesten deutschen Black-Metal-Kapellen als nächstes die Bühne. Der ohnehin schon volle Saal hat sich noch ein mal ein ganzes Stück gefüllt. Songs wie „Deutschland in Flammen“, „13“ oder „Meine Tote russische Freundin“ entfachen eine grandiose Party unter den Anwesenden. Der ganze Saal tobt und reagiert auf jede Ansage des charismatischen Sängers M. Roth. Deutlich wird noch mal der Unmut über die Indizierung einiger Alben, sowie das komplette Verbot des Zweitwerks der Band in Deutschland geäußert.

Nach weit über einer Stunde und diversen Zugaben beendet „Eisregen“ ihren durch und durch seh- und hörenswerten Gig.Pungent Stench, der vermeintliche Headliner des Abends lässt sich Zeit. Die Umbaupause zieht sich hin, was aber nicht ungewöhnlich ist, müssen doch Instrumente und Band erst durch die tobende Menge gebracht werden. Es ist auffällig, dass einige Eisregen-Fans doch recht bald den Weg nach Hause antreten, da sie offensichtlich nichts mit dem obskuren Death-Metal der Österreicher anfangen können. Kompromisslos werden in den gespielten Stücken wieder einige Tabus gebrochen, auch und gerade sexueller Art. Bezeichnend dafür sind vor allem die Songs, welche vom aktuellen Output „Ampeauty“ stammen. Interessierte dürfen sich gerne an anderer Stelle weiter informieren.

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* Zuletzt aktualisiert am 12. December 2018 um 22:38 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. (Hier handelt es sich um Werbung. Beim Klick auf die Anzeige wirst Du auf eine neue Webseite weitergeleitet!)

FAZIT: Alles in allem kann man sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat, dieses Konzert zu besuchen. Nicht zuletzt der geniale Auftritt von „Eisregen“ bringt mich persönlich zu dieser Überzeugung.

Setlist Setlist Collapse 7:

1. Intro
2. Infernal apocalypse
3. Empty as we are
4. Blessed with pain
5. Into obscurity
6. A suicidal sickness
7. Gravity collapsing theory
8. Tombs of depravity

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Location: N8
Datum: 20.01.2005
Autor: Michael


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