Wertung: 7 von 10

Nach 3 jähriger Bühnenabstinenz sind Purid wieder „Back to Life“. Nach intensiver aber erfolgloser Sänger/innen-Suche konnte Alexandra Golly nochmals reaktiviert werden. Kämpferisch und auf sich allein gestellt ist der Weg „Back to Life“ und führt, wenn man sich das Cover der dritten Veröffentlichung von Purid anschaut, in eine ungewisse dunkle Zukunft?!


Groove und Rythmus variieren das Tempo. Viele Songs gehen direkt ohne Umwege ins Ohr. Thrashige Elemente werden mit modernen Songstrukturen verbunden. Kein Wunder! Haben doch einige Musiker sich schon ihre Sporen bei den verblichenen Enola Gay verdient.

Der manchmal etwas zerbrechlich wirkende Gesang in mittlerer Tonlage wird meistens in englischer aber auch in spanischer Sprache, wie auf „Superficial“, vorgetragen. Unterbrochen wird diese Harmonie von gelegenlichen Grunts. „Too Late“ zum Beispiel ist eindeutig eine Verneigung an Lacuna Coil. „The Game“ hat einen unwiderstehlichen Groove, dem man sich nicht entziehen kann. „Decide or die“ hat sehr gefühlvoll vorgetragene Melodien. Nach einem tollen Solo endet der Song mit Akustikklängen.

Gut, dass Purid die Kurve noch mal gekriegt haben. „Back to Life“ macht Bock, diese Band wieder auf der Bühne zu erleben.

Traklist:

  • 01. Back to Life (Intro)
  • 02. Superfical
  • 03. Fashion Puppet
  • 04. Too Late
  • 05. Anorexic
  • 06. The Game
  • 07. Decide or die

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