Der Tour-Bus von den Jungs stand vor der Skatehall. Die Jungs hatten sich ihr eigens Terrain mit Absperrband gekennzeichnet und haben ihre Campingstühle und Luftmatratzen rausgekramt um das schöne Wetter zu genießen.

Das Interview verlief mit viel Witz und sehr locker.

Dann habe ich mich mit Marco (ebenfalls OsnaMetal) vor den Eingang gesetzt und mal geschaut, was dort für Leute antanzen. Es sind den Bulls doch tatsächlich Fans aus Köln und Bonn hinterher gereist.

Um 20 Uhr war dann endlich Einlass. Es waren etwa schon 15 Leute da. Um 20:30 fingen dann auch schon Purid an. Bis dahin hatte sich die Halle schon etwas mehr gefüllt.

Purid gaben vor einem verstreuten Publikum ihr Bestes. In meinen Ohren ein wenig eintöniger Nu Metal, aber trotzdem gut rübergebracht.

21:15 kam der Tour-Support der Emil Bulls, Itchy Poopzkid mit einem beeindruckenden Intro, mit dem sie anscheinend selbst nicht gerechnet haben, auf die Bühne. Diese Band feierte schon sehr viele Erfolge und spielte schon mit Bands wie “Donots”, “Die Happy”, “Pyogenesis”, “Muff Potter” oder “Sincere”.

Diese Jungs powerten gleich schon von Anfang an mit allem was sie hatten und das bis zum bitteren Ende. Ich habe noch nie eine Band gesehen, die anscheinend so gerne auf der Bühne schwitzt. Punkrock von der feinsten Sorte. Einfach nur geil. Die Bühnenshow ist der Wahnsinn und sie wickelten das Publikum mit Witz und Charme um den Finger. Mädels aufgepasst: die Jungs sind lecker!

Mit einer begeisterten Pogo-Menge spielten sie ihr Set und dachten sich, dass sie nun auch eine „Wall of Death“ starten können. Der größte Teil der Leute zog den Schwanz ein und verzog sich an den Rand. Nun standen sich vier gegen zwei gegenüber. Ein wenig unfair, daher teilte Sänger Sibbi die paar Menschen gerecht auf und machte sich ordentlich einen Spaß draus, als er sie aufforderte sich hinzuknien. „Die machen das auch noch!!!“ Sibbi muss lachen! Und dann wird weitergerockt. Die Mini-Wall-of-Death rennt aufeinander zu und nun springen auch die anderen wieder in die Pogo-Menge. Ich habe schon lange nicht mehr eine so gottverdammt geile Live-Band gesehen. Respekt!!!

Nach einer viel zu langen Umbau-Pause von einer halben Stunde, wenn nicht sogar noch länger, kamen dann endlich um 22:40 die Emil Bulls auf die Bühne. Mit Funksendern ausgestattet fingen die Gitarren schon im Backstage an zu spielen und sie Jungs der Bulls attackierten die Bühne. Mit eigentlich fast keinem Gerede zwischen den Stücken spielten sie ihr Set einfach so runter. Eine gewisse unsympathische Distanz zwischen Band und Publikum wollte sich einfach nicht lösen. Trotz alledem lieferten die Jungs eine sehenswerte Show.

Sänger Christ war gleich mit zwei Mikros ausgestattet. Das eine, durch das der Gesang verzerrter klingt, wurde von einem kleineren Ständer gehalten und Christ musste sich bücken um hinein zu schreien. Nach einer Stunde Set verzogen sich die Jungs von der Bühne. Das Publikum hatte natürlich noch nicht genug und schrie was das Zeug hielt. Die Bulls ließen nicht lange auf sich warten und kamen mit Akustik-Gitarren und Bass wieder auf die Bühne. Sie machten es sich im Sitzen gemütlich und das Publikum folgte ihm. Nun hatte das ganze Konzert eine wunderschöne Atmosphäre erhalten.

Mit drei Coversongs gaben die Jungs eine verträumt, gemütliche Zugabe. Besonders beeindruckt hat mich das gut gelungene Coverstück „Green Machine“ von der Platte „Blues for the Red Sun“ von “Kyuss”. Nachdem sie wieder von der Bühne verschwunden waren schrie das Publikum mal wieder die Kehle aus dem Hals. Man musste nicht lange warten und da standen die Jungs wieder auf der Bühne und knallten den Song mit dem sie bekannt wurden in den Saal. „Take on me“ Wurde natürlich von jedem mitgesungen! Wie konnte es auch anders sein.

Nach noch weiteren 5 Songs fand das Konzert einen schönen Ausklang.

Fazit: Im Großen und Ganzen war es ein prima Abend. Meiner Meinung nach hätte die Zugabe von den Bulls kürzer sein können. Aber die Fans hat es bestimmt gefreut.

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