Queensrÿche haben auf ihrem aktuellen Album zu ihrer ursprünglichen Stärke zurückgefunden. „Queensrÿche“ hört sich an wie eine Mischung der beiden Klassiker „Operation Mindcrime“ (1988) und „Empire“ (1990). Der Rausschmiss von Sänger Geoff Tate hat der Band sichtlich gut getan. Leider müssen sich die Fans aktuell mit zwei verschieden Versionen der Band rumschlagen, bis die Richter ein Urteil im November 2013 fällen. Die Geoff Tate-Version von Queensrÿche veröffentlichte schon Ende April ihren Longplayer „Frequency Unknown“ und enttäuschte damit auf ganzer Linie. Seine Vision der Band knüpft an den belanglosen letzten Werken der Band an und es wäre für alle Beteiligten besser gewesen, wenn er „Frequency Unknown“ nicht unter dem Queensrÿche-Banner veröffentlicht hätte.

Mit der Verpflichtung von Todd LaTorre (Ex-Crimson Glory) haben die Gründungsmitglieder Michael Wilton (Gitarre), Eddie Jackson (Bass) und Scott Rockenfield (Drums) alles richtig gemacht und das angeschlagene Schiff Queensrÿche wieder in sichere Metal-Gewässer geführt. Todd LaTorre klingt wie die Inkarnation des jungen Geoff Tate und überzeugt mit seiner Stimme auf voller Breite. Produziert hat das Album James „Jimbo“ Barton, der auch schon die berühmten Klassiker der Band vertont hat. Anspieltipps auf „Queensrÿche“ sind die Stücke „Fallout“ und „Redemtion“. Die Limited Edition enthält eine Bonus-CD mit drei Live-Klassikern der Band und ein erweitertes Booklet.

Fazit: Queensrÿche werden mit ihrem neuen Album und ihrer aktuellen Liveshow viel verlorenes Land bei ihren Fans wieder gut machen. Auf der aktuellen Tour spielt der Fünfer ausschließlich Stücke der ersten vier Alben und damit viele Klassiker, die Ex-Sänger Geoff Tate nie mehr singen wollte, weil sie ihm zu metallastig waren. Mit dieser Veröffentlichung gehen die „richtigen“ Queensrÿche eindeutig als Sieger hervor und lassen Geoff Tate mit seiner Version der Band weit abgeschlagen zurück. Spiel, Satz & Sieg!

Tracklist:

  • 01. X2
  • 02. Where Dreams Go To Die
  • 03. Spore
  • 04. In This Light
  • 05. Redemption
  • 06. Vindication
  • 07. Midnight Lullaby
  • 08. A World Without
  • 09. Don’t Look Back
  • 10. Fallout
  • 11. Open Road

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