Wertung: 6 von 10

Hey, etwas Neues von Rabenschrey. Doch Moment mal, das habe ich doch schonmal gehört?


Richtig, auf „In neuem Gewand“ erwartet einen nichts Neues, ausgesuchte Stücke der ersten drei Alben werden nur in der aktuellen Besetzung neu eingespielt.

Ein quasi Best-Of Album erwartet einen somit, und die Stücke präsentieren sich durchwegs in neuem Gewand. Ein etwas rockigerer Sound dort, rauerer Gesang hier, doch wirklich viel verändert wurde nicht. Negativ fällt vor allem der Drumcomputer auf, der sehr mechanisch und steril klingt und nicht ins „Gesamtbild“ passt.

Zur Musik: Nunja, es ist Mittelalterrock. Bei Fackeln und Met macht es irrsinnig Spaß die sehr simplen Texte mitzugröhlen, auf Platte wird es schnell langweilig, weil dieses Livefeeling bei der 20. Wiederholung des Refrain fehlt. Auffällig ist dass auf „In neuem Gewand“ mehr (traurige) Balladen als „Spaßlieder“ vorhanden sind. Trübt etwas den Spaß beim Hören, da manche Lieder doch unbewusst aufs Gemüt drücken. Die Texte sind mal wieder volkstümlich einfach und auch die Musik ist einfach, doch nicht billig.

Nunja, ein Best-Of Album. Wer die Songs unbedingt in aktueller Besetzung hören möchte und auch die „alten“ Originale im Schrank stehen hat, sei gewarnt vor einem ziemlich billigen Schlagzeugsound. Wer in Rabenschrey hineinschnuppern und sich einen Überblick über die bisherige Bandgeschichte machen möchte, kann jedoch zugreifen. Mir bleibt zu sagen, dass Rabenschrey aufpassen müssen, sich nicht zu wiederholen. Der „Hey, wir sind Heiden“-Bonus währt nicht ewig! Drei Punkte.

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