Seit Jahrzehnten stellen Mischpulte in ihren unterschiedlichen Formen und Ausführungen Standardgerätschaften im Tonstudio, der Disko und vielen Orten, an denen Musik gehört wird, dar. Doch worin liegen eigentlich die Aufgaben eines Mischpultes? Was sollte beim Kauf beachtet werden? Und welche Unterschiede lassen sich mit Hinblick auf die gebotene Qualität ausfindig machen?

Zunächst: die Aufgabe eines Mischpultes ist es in erster Linie, die verschiedenen Signale unterschiedlicher Quellen zu einem einzigen Signal zusammenzufassen. Das somit entstehende „Gesamtsignal“ wird dann -auf digitaler Basis- an eine Digital Audio Workstation weitergeleitet. Doch die Aufgaben eines klassischen Mischpultes sind noch etwas vielseitiger, denn: der Nutzer hat auch die Möglichkeit, mit dem entsprechenden Gerät den Sound direkt zu bearbeiten – egal, ob im Zusammenhang mit den einzelnen Quellen oder dem zusammengefassten Sound.

Je nachdem, in welchem Bereich ein Mischpult eingesetzt werden soll, empfehlen sich gegebenenfalls andere Gerätschaften.

Das Mischpult als zentraler Bestandteil

Recording - Digitale Mischpulte

Recording – Digitale Mischpulte

Im Musikalltag dient das Mischpult als eine Art „Zentrale“, in der die jeweiligen Audioquellen zusammengeleitet werden. Ein klassisches Mischpult charakterisiert sich weiterhin durch eine Optik, die auch vom Laien in der Regel problemlos zu erkennen ist. Hier stechen unter anderem schnell Fader (also Regler, mit deren Hilfe es möglich ist, die Lautstärke des Gesamtbereichs oder der einzelnen Quellen zu regulieren) ins Auge.

Charakteristisch für ein Mischpult ist es zudem, dass der entsprechende Sound direkt über das Pult bearbeitet werden kann. Manche Mischpulte sind auch mit verschiedenen Anschlüssen für separate Effekte ausgestattet. Weiterhin hat der Nutzer oft die Möglichkeit, unter anderem auch Hall, Echo und andere Effekte separat über das Mischpult zu steuern.

Mischpult – Analog oder digital?

Mischpulte sind in der heutigen Zeit sowohl auf der Basis analoger als auch digitaler Technik zu erwerben. Hierbei zeigt sich, dass sich immer mehr Interessenten schlussendlich für die Mischpulte auf digitaler Basis entscheiden und die Wahl immer seltener auf die analoge Variante fällt.

Ein maßgeblicher Vorteil der digitalen Mischpulte ist es unter anderem, dass Sie dem Nutzer die Option bieten, verschiedene Einstellungen für Musikstücke bzw. Szenarien fix abzuspeichern. Wer mit seinem Mischpult dann beispielsweise gleich mehrere Bands betreut, verfügt über die Möglichkeit, sich somit viel Zeit und Mühe beim letztendlichen Sundcheck zu sparen, da er auf die bereits festgelegten Daten zurückgreifen kann.

Die Optionen mit Hinblick auf analoge Varianten sind hierbei deutlich überschaubarer. Besonders im Bereich „Equalizing“ wird deutlich, weswegen der Trend derzeit klar in Richtung „digital“ geht.

Die Übersicht, die hier auf Basis der digitalen Mischpulte mit Hilfe der entsprechenden Equalizer-Bänder geboten wird, überzeugt sowohl im Hobby- als auch im Profibereich. Eine Bearbeitung der einzelnen Sektionen ist hier weitaus unkomplizierter umsetzbar. Wer beispielsweise spezielle Frequenzbereiche betonen oder bestimmte Geräusche minimieren möchte, sollte sich definitiv für ein digitales Mischpult entscheiden.

Welche Details sollte ein Mischpult unbedingt mitbringen?

Wie bereits erwähnt, stehen Mischpulte in unterschiedlichen Ausführungen und Größen zur Verfügung. Zum Standard gehören hierbei jedoch unter anderem…:

– verschiedene Eingänge für die zu verwendenden Mikrofone bzw. Signale
– ein Stereo-Master-Ausgang
– eine Stereo-Klinkenbuchse für die Kopfhörer.

Weiterhin ist es auch sinnvoll sich, neben dieser Standardausstattung, für Geräte zu entscheiden, die zum Beispiel mit einem Gain-Regler, einem Kompressor und einem PFL-Button von der Masse der Mitbewerber abhebt und damit die Möglichkeit bietet, noch individueller zu arbeiten.

Mehrspuraufnahmen auf der Basis eines hochwertigen, digitalen Mischpults

Die Technik im Mischpult hat sich im Laufe der Jahre kontinuierlich verändert bzw. verbessert. Dementsprechend hat der Nutzer heutzutage unter anderem auch die Option, Einzelspuren zum Beispiel auszupegeln oder diese gesondert anzuhören oder den Sound durch den Einsatz von Hall, Delay usw. noch weiter zu individualisieren.

Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch auch die Möglichkeit einer Mehrspuraufnahme. Der Nutzer hat hierbei die Wahl, ob er die einzelnen Spuren auf einem Stick speichern möchte oder über Kabel an die Digital Audio Workstation übertragen und dementsprechend aufnehmen möchte. Auch wenn verschiedene Arten an Mischpulttechnik zwar auf den ersten Blick dieselbe Aufgabe erfüllen, so sind die Möglichkeiten im Zusammenhang mit individuellen Sounds deutlich vielseitiger geworden.


Ein passendes digitales Mischpult findet man bei Thomann

Musikhaus Thomann Linkpartner *** Werbung *** Über diesen Link / Banner / verlinkte Bilder wirst Du auf die Website zum Thomann Cyberstore gelangen. Sobald Du etwas im Thomann Cyberstore bestellst, bekomme ich eine kleine Provision (Dir entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten!). Ich würde mich freuen, wenn du mich damit unterstützen würdest, um in der Zukunft weitere Tests durchführen und / oder interessante Artikel veröffentlichen zu können. Danke! *** Werbung ***


Abschließend: verschiedene Mischpultarten in der Übersicht

Auch wenn sich die verschiedenen Arten von Mischpulten oft im Detail unterscheiden, ist es dennoch möglich, diese in einzelnen Kategorien zusammenzufassen.

Unterschieden wird in…:

– Kleinmischpulte (Hierbei handelt es sich um die oben erwähnten, analogen Varianten, deren Ausstattung in der Regel eher überschaubar ist. Sie sind besonders im privaten Bereich beliebt. Die meisten Geräte dieser Art verfügen über keine dynamischen Effekte.)
– DJ Mixer (DJ Mixer sind Mischpulte, die in der Regel nicht mit mehr als drei Stereo-Kanälen aufwarten, die dann wiederum meist im Zusammenhang mit Platten- oder CD-Spielern eingesetzt werden. Charakteristisch sind hierbei die – Cross-Fader, die Möglichkeit, schon in das nächste Lied hineinzuhören, bevor es „offiziell“ abgespielt wird, spezielle Effekte und ein Mikrofon-Anschluss, um -als DJ- über die Musik zur tanzenden Menge sprechen zu können.)
– Powermixer (werden oft im Proberaum eingesetzt und dienen als eine Art „Verstärker“, sind jedoch nicht die richtige Wahl, wenn es darum geht, aufwendige Mixes zu erstellen.)
– Live-Mischpulte (mit deren Hilfe der Sound während einer Veranstaltung -beispielsweise in Form eines Konzertmitschnittes- aufgenommen werden kann.)
– Recording-Mischpulte (arbeiten oft tatsächlich noch auf analoger Basis, werden jedoch nach und nach durch digitale Recording-Mischpulte ersetzt.).

Welches Mischpult dementsprechend die richtige Wahl ist, ist zu einem hohen Maße auch vom angedachten Einsatzbereich abhängig.

—————————————

Autorin: Conny


Wie hat Dir der Artikel auf metaller.de gefallen?

Recording im Tonstudio: Wie funktionieren Digitale Mischpulte?: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne5,00von 5 Punkten, basieren auf 1abgegebenen Stimmen.
Loading...