Nicht nur die Qualität der Lautsprecher, des Verstärkers und der restlichen Hardware, sondern auch die Akustik spielen eine tragende Rolle, wenn es darum geht, hochwertige Ergebnisse in einem Tonstudio zu produzieren. Mittlerweile werden am Markt viele Optionen angeboten, die dabei helfen, nicht nur die Akustik in den eigenen vier Wänden, sondern auch im Tonstudio zu optimieren.

Besonders weit verbreitet ist in diesem Zusammenhang die Verwendung von Akustikschaumstoff. Das Material lässt sich vergleichsweise leicht verarbeiten und erweist sich dennoch als sehr effektiv, um Einflüsse von außen abzuwehren. Generell jedoch von „DEM Akustikschaumstoff“ zu sprechen, wäre falsch. Vielmehr steht auch der Akustikschaumstoff selbst heutzutage in zahlreichen Varianten zur Verfügung. Die Hauptunterschiede zeigen sich hierbei im Zusammenhang mit der jeweiligen Profilart. Diese bestimmt nämlich ebenfalls über die spezifischen Eigenschaften der eingesetzten Akustikelemente.

Der Klassiker: der Noppenschaumstoff

Studio Recording Akustikelemente

Studio Recording Akustikelemente

Sicherlich hat jeder Musikliebhaber schon einmal vom Noppenschaumstoff als Akustikelement gehört. Der charakteristische Aufbau sorgt unter anderem dafür, dass mit seiner Hilfe vor allem Töne im Mittel- und Hochfrequenzbereich hervorragend gedämpft werden können.

Ein weiterer Vorteil: meist braucht es keine besonders hohe Schicht an Noppenschaumstoff, um überzeugende Ergebnisse zu erzielen… und genau diese Tatsache macht diese Art des Schaumstoffs auch oft zu einer günstigen Lösung, die vor allem von Musikern in Betracht gezogen wird, die gerade erst damit anfangen, sich ihr eigenes Tonstudio aufzubauen.
Zusammengefasst: der Noppenschaumstoff überzeugt nicht nur durch ein vergleichsweise einfaches Handling, sondern auch durch ein kundenfreundliches Preis-Leistungsverhältnis und eine verlässliche Absorption im mittleren und hohen Frequenzbereich.

Für den Profibedarf: der Pyramidenschaumstoff

Besonders in professionellen Tonstudios fällt die Wahl mit Hinblick auf verlässliche Akustikelemente jedoch zusehends häufiger auf den Pyramidenschaumstoff, der seinen Namen ebenfalls der charakteristischen Oberfläche zu verdanken hat.
Mit Hilfe des Pyramidenschaumstoffs ist es beispielsweise noch gezielter möglich, Nachhallzeiten zu verbessern und den Schall noch verlässlicher einzudämmen. Toningenieure machen sich hierbei den Vorteil zunutze, dass das Produkt es schafft, den direkten Schall auf angenehme Weise zu betonen und den Nachhall zu minimieren bzw. auszuschalten.

Nun anzunehmen, Pyramidenschaumstoff würde jedoch ausschließlich im professionellen Tonstudio eingesetzt, wäre falsch. Vielmehr entscheiden sich auch mittlerweile viele Kunden aus dem privaten Bereich, beispielsweise ihr Heimkino entsprechend auszustatten.

Ein weiterer Vorteil dieser Schaumstoffvariante zeigt sich jedoch auch im Zusammenhang mit der Optik. Hierbei handelt es sich keineswegs um ein „Accessoire“, welches ausschließlich als „Mittel zum Zweck“ angesehen werden sollte. Im Gegenteil! Vielmehr stellt der Pyramidenschaum fast schon einen „Allrounder“ dar, der sich super in die Einrichtung eines Wohnbereiches integrieren lässt und gleichzeitig noch mit einem hohen Maß an Qualität und einer langen Haltbarkeit und Stabilität aufwartet.

Welches Akustikelement ist die richtige Lösung?

Wie bereits erwähnt, ergeben sich zwischen dem Noppen- und dem Pyramidenschaumstoff Unterschiede, die sich nicht nur im Preis zeigen. Generell ist es immer sinnvoll, die verschiedenen Produkte immer miteinander zu vergleichen und den eigenen Anspruch (und Einsatzbereich) in den Fokus zu rücken.

Achten Sie hierbei nicht nur auf ein kundenfreundliches Preis-Leistungsverhältnis, sondern auch auf die folgenden Punkte:

Wie schwer ist der Schaumstoff? (Die Frage nach dem Gewicht des gewählten Schaumstoffs ist vor allem ein Hinweis auf dessen Qualität. Oder anders: ein besonders „schwerer“ Schaumstoff beinhaltet mehr Schaum und entsprechend weniger Luft – und bietet auch eine bessere Isolierung.)

Wie viele Lufteinschlüsse weist der Schaumstoff auf? (Wie bereits oben erwähnt hat Luft einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Qualität (oder „Nicht-Qualität“) eines Produktes. Hier gilt: je weniger Lufteinschlüsse umso besser. Die Anzahl der Einschlüsse macht sich oft auch im Preis des Produktes bemerkbar. So kostet ein Modell mit weniger Lufteinschlüssen tendenziell auch mehr.)


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Welcher Qualitätsstandard wird geboten? (Selbstverständlich soll ein Akustikelement für das Studio nicht nur gut aussehen und seinen Zweck erfüllen, sondern auch stabil sein und mit einer langen Lebensdauer aufwarten. Auch hier stellt der Preis eines Produktes einen guten Richtwert dar, der Rückschlüsse auf die Qualität und die zu erwartende Lebensdauer geben kann. Gerade in Bereich der Studio Akustikelemente ist es tatsächlich oft so, dass günstigere Modelle zwar das Budget schonen, jedoch dann vergleichsweise schnell nicht mehr in vollem Umfang genutzt werden können. Hier gilt es den Preis und die persönlichen Erwartungen mit Hinblick auf die gebotene Qualität abzuwägen.)

Für welche Art des Schaumstoffs Sie sich letzten Endes entscheiden, hängt auch hier natürlich wieder von Ihrem persönlichen Anspruch ab. Generell gilt es, sich eher in den mittleren und höheren Preisklassen umzusehen, um ein Produkt zu kaufen, welches mit einer verlässlichen Stabilität aufwartet.

Beim Noppenschaumstoff handelt es sich um ein leicht zu verarbeitendes Anfängerprodukt, welches durchaus verlässliche Ergebnisse liefert. Der Pyramidenschaumstoff hingegen ist eine hochwertigere Variante, die auch im Profibereich oft zum Einsatz kommt und auch in optischer Hinsicht durchaus überzeugen kann.

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Autorin: Conny


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