Doch schon beim zweiten Track liefen im Hintergrund einige verräterische Rhythmen mit, die aber auch so schon bei der einen oder anderen Band zu hören waren. Auch der auf Platz drei folgende angedeutete Titeltrack „Regardless“ ging dann eher als Rock/Pop-Ballade durch. Offensichtlich wurde das ganze Gerede über Trip-Hop erst mit dem Stück „The Counterfeiter“, welches die erste Hälfte seines Daseins in guter alter Massive Attack-Manier daherschwebt. Erst zur Titelmitte mischen sich zum groovenden Rhythmus die E-Gitarren, was – in meinen Augen – in einem herrlichen Crossover-Track resultiert. Auch das nächste Stück „Eternity“ beginnt elektronisch, entwickelt sich aber im Laufe des Titels immer mehr in eine wahre Power (Halb-) Ballade.

Danach wird es wieder etwas radiotauglicher. „The morning light“ lässt sämtliche Härte vermissen, auch wenn die Melodien schön sind. Zum Ende der CD wird es dann noch mal richtig metallisch, sodass sich ein regelrechter Bogen über die gesamte Scheibe spannt.

Alles in allem vergebe ich für „The World Within“ von „Regardless Of Me“ 3,5 Gitarren.