Das „Infiltrate… Obliterate… Dominate“ allein schon wegen des Namens den ein oder anderen extra Punkt verdient hat, brauche ich eigentlich nicht zu erwähnen. Schließlich kann man die Härte und Brutalität, die über der Scheibe liegen, durch diese Worte förmlich anfassen. Dazu dann dieses gelungene Unterwelt-Cover und schon hat man eine ordentliche Erwartungshaltung erzeugt.

Umso besser ist es dann immer, wenn auch anständig weiter gemacht wird. So begeistern Requiem mit schnellen Drums, abgehackten Melodien und dem ein oder anderen technischen Schmankerl. Absolut erstklassig ist auch das Growling, das wirklich überzeugt, da es auf sehr gelungene Weise in das Bild passt, das durch Cover, Titel und Musik hervorgerufen wird.

Es ist vermutlich nicht verwunderlich und schon gar nicht schwer nachvollziehbar, dass mir die Jungs äußerst gut gefallen. Von Anfang an wurde hier ein großer Death-Metal produziert und projektiert. Insgesamt sind das in meinen Ohren schöne 4,5 Punkte.