Wertung: 6 von 10

Dass man das Rad auch im Metal nicht neu erfinden kann, wissen wir. Wenn eine Band wie Rise To Fall aber, wie auf ihrem Debütalbum, dermaßen bei Genregrößen wie In Flames, Soilworkoder den hochgepushten Sonic Syndicate abkupfert, wird’s schon etwas peinlich!


Handwerklich lassen die Spanier zwar nichts anbrennen, sie können spielen, ebenso glänzen die Vocals, ob clean oder gebrüllt, aber wo bleibt die eigene Identität? Melo-Death der modernen Göteborger Schule, meist im angezogenen Tempo, aufgelockert von wenigen mittelschnellen und langsamen Passagen, alles mit gefälligen Melodien ausgestattet, hier und da mal ein Breakdown. Herausstechend für mich sind die immer wieder aufblitzenden kurzen Soli wie am Ende des Highlights „Rise From Drama“.

Hervorzuheben ist aber auch der Track „Forbidden Lullaby“, der durch seinen Refrain und Eingängigkeit besticht, sowie das durch einen kurzen Akustikpart eingeleitete „When The Instinct…“.

„Restore The Balance“ ist kein wirklich schlechtes Album, nur fehlt hier die eigene Note, die eine gute Band auszeichnet. Wer also noch die x-te Kopie von Dark Tranquility und Co. braucht, kann ruhig ein Ohr riskieren, alle anderen holen sich das Original.

Tracklist:

  • 01. RedruM
  • 02. Prophet Of Doom
  • 03. Inner Scream
  • 04. Rise From Drama
  • 05. Unknown Presence
  • 06. Forbidden Lullaby
  • 07. Infected Wounds
  • 08. My Sombre Prospect
  • 09. When The Instinct…
  • 10. …Kills The Reason
  • 11. Chasing Infinity

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen