Aber naja. Wenigstens lässt sich am Ende doch eine finden, von der man sicher sein kann, dass sie auch zu dieser Gruppe gehört, denn sie verweist auf einen Myspace Blog, in dem sich Musiktitel präsentieren, die auch auf die CD „Part 1“ zutreffen. Und dieses Werk liegt mir nun vor, mit dem Auftrag, mich mal drum zu kümmern. Und den nehme ich doch gerne an, allein schon, um mir was Neues zu gemühte zu führen. So schlecht kann’s ja nicht sein, was Thomas „Trashman” Drescher (Sänger), Stephan Toe (Keyboarder), Flo Opahle (Gittarist), Gerry Bleicher (Gittarist), Dominik Palmer (Bassist) und Claus Legarth (Drummer) auf ihrem Erstlingswerk vorlegen. Und mal nicht unbedingt typisch: Meine Intuition lässt mich diesmal nicht in Stich. Zwar sind nur drei Tracks auf dem Datenträger vorzufinden, aber die kommen in angemessener Vortragsweise gut zutragen. Cool find ich schon, wie „All we need to know“, der erste Song, eingeleitet wird. Etwas abstrakt, sicher unter Einsatz des Keyboards, mit angenehmen, seichten Tönen. Das alleine wäre natürlich schwer langweilig und das wissen Rogue wohl auch, weswegen es anschließend schnell härter zugeht. Das Stil-Spektrum bewegt sich dabei in etwa zwischen Alternative Rock und Alternative Metal. Zu vermerken ist, dass im zweiten Track, wie auch im Ersten („Can’t run away“) Elemente aus der Einleitung auch in den weiteren Verlauf eingebunden zu sein scheinen. Vor allem dann, wenn Sequenzen beginnen, in denen der Sänger besonders gut zu verstehen sein soll. Einen kleinen Unterschied findet man im Aufbau der Nummer drei („Amplify me“). Zwar fängt wieder eine klar differenzierte Einleitung das Stück an, aber diese ist deutlich kürzer und härter, da sie bereits in etwa im Stile des Restsongs gespielt wird, nur gedämpfter. Soli bleiben im Allgemeinen im Hintergund.Der bereits angesprochene Gesang erinnert mich ein Bisschen an das Saliva-Album, das mir kürzlich vorlag. Wie dieses weißt auch „Part 1“ wegen des Sängers Parallelen zu Nickelback auf. Übrigens führt der Gesang die einzelnen Musiktitel an, was auch erklärt, warum keine Individualleistung der Instrumente benötigt wird.Der Text zeigt ein weiteres Indiz auf wahre Größe im Musikgeschäft, da er zwar einfach aufgebaut ist, aber dafür doch die ein oder andere Botschaft enthält.Darum komme ich zu dem Schluss, dass die Demo, die hier präsentiert wird durchaus ein großes Potential offenbart. Noch muss sich Rogue aus Bayern mit vier Gitarren zufrieden geben, aber das sollte sich bald ändern, sobald erst das erste richtige Album auf den Markt kommt. Tolle Band, super CD!

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