Alle Figuren haben ein entsetzliches Geheimnis, und diese zu lüften schafft der Erzähler Frederick auf einmalige, sarkastische und selbstironische Weise. Durch Fredericks Augen erhascht man einen Blick aus der Sicht eines Hausdieners auf die Gesellschaft in der er sich befindet und erlebt seine Beziehung und Loyalität zu seiner Lady Amaranth.

Auf Wunsch der Lady Amaranth wird nach ihrer und des Grafen Tochter gesucht, hierzu wird Lord Sandford angeheuert, der mit Frederick und einer weiteren Hausdienerin Jagd auf die verschwundenen Tochter Eirwyn macht.

Damit beginnt die gar nicht mal so lange Reise nach Deutschland, während der sich alle ein wenig von der Lady beobachtet fühlen, vielleicht weil sie ihren Raben hinter der Reisegesellschaft herschickt, aber auch, weil sie durch alle spiegelnden Flächen sehen kann und damit den ein oder anderen in den Wahnsinn treibt.

Doch man findet wie erhofft die blutjunge und wunderschöne Tochter auf dem abgelegenen Gut Waldeck. Doch wer fürchtet, es ist wieder nur ein Abklatsch von altbekannten Märchen, der wird enttäuscht, auch wenn man viele Ähnlichkeiten zu den Märchen der Gebrüder Grimm erkennt. So wird man spätestens ab der Mitte des Buches enttäuscht und muss sich nun mit einer weitaus schlimmeren Märchenwelt konfrontiert sehen, in der es immer mehr Überraschungen und Wendungen gibt, die man nicht erwartet hat.

Auf jeden Fall lesenswert, gerade für Fans des Düsteren, denn eine heile Welt werden sie in diesem Buch ganz bestimmt nicht finden.

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