Die Produktion knallt wie Sau, die Songs verbinden Härte, Anspruch und Melodien und allgemein verpflanzen RSJ dem Hörer erstmal einen gewaltigen Knoten ins Gehirn. Aber gerade das macht es spannend.Einzelne Songs als Anspieltipps herauszupicken fällt allerdings schwer, da das Album als ganzes eine Dichte Atmosphäre aufweist und eher in seiner Gesamtheit, als durch spezielle Stücke überzeugt. Der bei solcher Musik häufig eintönig wirkende Gesang wird hier durch leichte Variationen noch halbwegs abwechslungsreich gehalten, während musikalisch sowieso das reinste Break-Gewitter auf den Zuhörer einprasselt. RSJ gelingt es dabei aber, ihre Songs nachvollziehbar zu gestalten und nicht einfach plump einen Part an den anderen zu hängen und damit das Album zu einem Patchwork verkommen zu lassen. RSJ ist mit “Gain To Nothing” ein verdammt imposantes Stück Extrem-Metal geglückt, das den Hörer zwar herausfordert, aber dadurch um so interessanter wirkt. Wer sich vor Soundinfernos nicht scheut, ist hier an der richtigen Adresse.Abgerundet wird das Album nach den regulären 10 Stücken noch mit zwei Liveaufnahmen und vier Remixen älterer Stücke, die ich aber aus Unkenntnis des älteren Materials nicht wirklich bewerten kann.

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