Auch in der Musik wird er erwähnt und für die weiten des Meeres entschloss sich auch eine französische Black Metal Band namens Sael. Ihre erste CD nannte die Band „Océan“ und diese weiß in das Ohr zu dringen, soviel sei vorher gesagt.

Nach einem melodischen Intro zeigen Sael dem geneigten Black Metal-Hörer in „Océan“, dem ersten Track der CD, wo es lang geht. Ein schnelles Druming und Gitarrenriffing dringen gepaart mit Kreischklängen an das Ohr. Zwischendurch wird etwas Pause im Sinne von ruhigeren oder groovigen Abschnitten geboten, bei einer Spielzeit von 11 Minuten ist dies nicht schlecht, da auch 11 Minuten Draufgedresche irgendwann einmal langweilig werden, doch dies sind Sael hervorragend umgangen. Das Stück enthüllt immer wieder etwas Neues, so wird der Hörer gegen Ende zum Beispiel mit einem klaren (Chor-)Gesang überrascht.

Unter den 4 Nummern der CD gibt es auch ein „Instrumental“. Ich persönlich bin kein Fan von Instrumentals, doch dies hat mich überzeugt: Hier ein schönes Solo, hier ein Zitat einer Rede und insgesamt eine düstere Atmosphäre – so muss das sein!

Diese Atmosphäre vermitteln Sael die ganze Zeit über was durchaus wichtig für guten Black Metal ist.

Fazit: 4 Tracks mit einer Spielzeit von rund 30 Minuten, welche mich ein wenig an Nagelfars „Hühnengrab im Herbst“ erinnern, dann aber wieder doch nicht. Weitere Vergleiche fallen mir persönlich nicht ein.

Guter atmosphärischer Black Metal, der keine Scheu vor Geschwindigkeit und Härte zeigt.

4 Gitarren!