Obwohl noch eine junge Band, spielen sie klassischen Doom mit durchaus eigener Note. Kräftige Doomriffs waberten durch den Raum, tiefe Bässe, insgesamt eher im Midtempo gehalten. Die Stimme des Sängers Niklas Sjöberg kann sich ebenfalls hören lassen – er sang mit klarer Stimme, die sofort überzeugte. Die Stücke waren abwechslungsreich und zwischendurch experimenteller oder auch mit psychedelischem Anklang.

Insgesamt ist der Band ein guter Auftritt gelungen, der sehr passend den Auftritt von Saint Vitus vorbereitete.

Nach einer Umbauphase kam schließlich Saint Vitus auf die Bühne. Der Raum im Keller des Bastard Clubs hatte sich trotz Schnee und Eis zusehens gefüllt und mittlerweile waren ca. 150 Besucher anwesend, die sich von der Band durch die Doomsphären reißen lassen wollten. Sofort setzte ein Wippen und Moschen im Publikum ein, Hände gingen nach oben, ab und an zogen Schwaden von Marihuana durch die Menge.