Band: SATANIC
Titel: Architecture of Chaos

Genre: Death Metal
Label: Brutal Records
Release Date: 01.09.2017
Land: Kanada

Death Metaller SATANIC geben ihr neues Album, Architecture of Chaos, bekannt, das am 1. September 2017 in BRUTAL RECORDS veröffentlicht wird.

Architecture of Chaos ist ohne Zweifel einer der düstersten, finstersten und brutalsten Arbeiten von SATANIC, und in diesem Fall bedeutet es, dass die Band vom Extreme zum Genre-expandierenden und verrückten Genre übergegangen ist. Death Metal kann und wird niemals wieder derselbe sein. Death Metal mit lyrischen Themen: Krieg, Satanismus, Verschwörungen weltweit.

Satanic sind eine kanadische Death Metal-Gruppe, die kurz vor ihrem Debütalbum Architecture of Chaos steht. Veröffentlichung am 30. Oktober 2017 über Brutal Records, verspricht Architecture of Chaos Atmosphäre, Rohheit und nervenaufreibende Intensität.

Satanic sind drei Jungs aus Trois-Rivieres in Quebec. Wir haben Martin Carle am Schlagzeug, Guillame Petit an Gitarre und Gesang und schließlich Izaac Beaudoin am Bass und Gesang.

Architecture of Chaos hat 8 Tracks und ist nicht viel mehr als 40 Minuten lang. Es behandelt Themen wie Krieg, weltweite Verschwörungen und Satanismus. Satanic sind besessen von Old-School-Metal und ihr Debüt wird als die glühendste Death-Metal-Musik in der Geschichte des Genres bezeichnet.

Architecture of Chaos beginnt mit Mephistophelian, was locker böse oder teuflisch bedeutet. Es stammt von Mephistopheles, der einer der sieben Hauptdämonen in der mittelalterlichen Demonologie war. Es ist ein furioser Anfang mit einem schnell tuckernden Riff, bevor ein dämonisches Knurren ein wirklich ansteckendes Riff einführt. Die Vocals werden zeitweise brüllen, aber die Gitarren sind die Lead auf dieser Strecke. Den Drums fehlt etwas Power, was die Produktion angeht, was eine Schande ist, aber aufgrund der führenden Gitarrenriffs nicht allzu auffällig ist.

Speed-Riffing ist etwas, das Satanic viel tut und gut macht. World of Chaos hat eine langsamere, absteigende Gitarre über einige ekelerregende, galleauslösende Growls, bevor er in ein blitzschnelles Riff startet. Armageddon ist ein weiteres gutes Beispiel dafür mit halsbrechenden Riffs, die nur hin und wieder kleine Unterbrechungen durch ein bisschen Rhythmus oder ein Bass-Solo bekommen. Systematic Fear hat ein Riff, das so schnell und laut gespielt wird, dass das Pflücken fast zu einer durchgehenden Note verschwimmt.

Vor allem bei Intros gibt es viel Erfindungsreichtum und Abwechslung. Die Verarbeitung der Untoten hat einen rhythmischeren Anfang und die Drums klingen auch fleischiger, was willkommen ist. Es hat ein tolles Riff am Ende mit schrecklichen Vocals, die sich synchron mit der Gitarrelinie bewegen, die ich verehre. Architecture of Apocalypse hat auch einen langsameren Anfang mit einer süßen Basslinie, die von einem soliden Riff begleitet wird, das zu einem schönen Solo wird. Es gibt ein weiteres großartiges Solo am Ende, das sich in ein richtig ansteckendes Headbanging-Riff verwandelt. Versuchen Sie, diesem Lied nicht den Kopf zu nicken. Es ist unmöglich.

Das ganze Album hat eine echte Old-School-Death Metal-Atmosphäre, sogar in der Produktion und im Mastering. Was es jedoch gibt, ist eine Tonne kleiner moderner Elemente, die die Architektur des Chaos hervorheben. Die exzellenten Basslines und Soli, das brilliante Riffing, die kraftvollen, satanischen Vocals und das Drumming, das im rauen Tempo mit makellosem Timing pocht. Das ist richtiger Death Metal – er ist knallhart, öffnet sich und ist verdammt gut zu hören. Es gibt so viel Aggression, so viel Geschwindigkeit, aber es wird mit der richtigen Menge an Groove und Rhythmus ausgeglichen, wie im vorletzten Track Biotech Warfare.

Es fasst Satanisch perfekt zusammen. Das Riffing geht von wahnsinnig schnell bis erstaunlich eingängig. Die Drums hämmern einen ansteckenden Rhythmus, bevor sie in den Overdrive gehen. Der Bass knallt und schafft das perfekte Fundament und der Gesang ist verstörend stark. Das Album endet auf einem riesigen 9-minütigen Death Metal-Orgasmus namens Tchernobyl 86. Wie der Rest des Albums bewegen wir uns durch exzellentes Riff nach exzellentem Riff. Ständig bewegt es sich durch verschiedene Geschwindigkeitsstufen. Der Gesang klingt hier so gut und das Schlagzeug klingt auch gut. Es ist so ein starker Weg, um das Album zu beenden, all die langsamen Downs fallen zu lassen und dich mit 9 Minuten Brutalität zu überhäufen.

Architecture of Chaos ist ein sehr gutes Album. Satanic und Brutal Records haben hier etwas Großes vor. Die Produktion fühlt sich sehr altmodisch an. Während ich das mag, sind die Drums manchmal ein wenig verloren und könnten etwas mehr Volumen haben. Sie können hören, wie toll die Drum-Patterns sind, lassen Sie uns sie nur ein wenig lauter hören. Ein kleines Problem, aber es macht keinen Unterschied zu einem der stärksten und schwersten Death Metal-Alben, die Sie dieses Jahr wahrscheinlich hören werden.

Schau es dir an, du wirst es nicht bereuen. Sei nur gewarnt, du kannst deinen Nacken beschädigen, wenn du erst einmal darauf gestoßen bist.

SATANIC - Architecture of Chaos (Kurzreview / Albumvorstellung)

SATANIC – Architecture of Chaos (Kurzreview / Albumvorstellung)

Tracklist:
1 Mephistophelian 6:11
2 World of Chaos 2:26
3 Processing The Undead
4 Architecture of Apocalypse
5 Armageddon 7:31
6 Systematic Fear
7 Biotech Warfare
8 Tchernobyl 86 8:43
Gesamtspieldauer: 40:20

Weitere Infos:
http://brutalrecords.us/

—————————————

Promo: Brutal Records


Wie hat Dir der Artikel auf metaller.de gefallen?

SATANIC – Architecture of Chaos (Kurzreview / Albumvorstellung): 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen.
Loading...