Wertung: 8.5 von 10

Was erwartet man von einem Album mit dem Titel „Worship the Devil“ und Songs wie „Written in blood“, „Satan’s cross“ oder „Marked by the beast“? Richtig: elfenklaren Gesang, symphonische Streicher und verträumte Keyboardpassagen.

sathanas25 Jahre und kein bisschen leise – SATHANAS zeigen so manch frechem Newcomer den Mittelfinger und ziehen ihr Ding gnadenlos und ohne Kompromisse durch.
Das Trio aus dem Amish-Paradise Pennsylvania bolzt auf seinem insgesamt neunten und dem ersten Release für das tschechische Label Doomentia Records gnadenlos drauflos.
Der Opener „Written in blood“ eröffnet die Scheibe mit Wind- und Regenklängen, Erinnerungen an das `70er Black Sabbath-Debüt werden wach, lässt den Hörer gespannt wartend vor der Anlage und holt ihn schließlich mit einer Riff-Walze ab. Was nun folgt ist ein geschmackvoller Extrem-Metal Fürst-Pückler-Becher bestehend aus den Sorten Black, Death und Thrash.

Die in den schwedischen Necromorbus-Studios von Tjore Stjeran (Watain, Deströyer 666) produzierte Langrille geht druckvoll und sauber gemischt nach vorne. War auf dem Vorgänger „La hora de Lucifer“ noch Thrash vorherrschend, liegt der Fokus nun vermehrt auf Black und Death. Paul Tucker keift die genretypischen Texte und zaubert gleichzeitig tonnenschwere Riffs und filigrane Soli mit seiner sechssaitigen Streitaxt. Die Drums knüppeln die acht Songs angenehm durch das Album, allerdings treten SATHANAS das Gaspedal nicht konsequent durch, langsame Parts geben den Nackenmuskeln die Möglichkeit einer kleinen Verschnaufpause – doch dann kommt schon wieder das nächste Solo („In death’s name we pray“!).
Die Songs sind abwechslungsreich und werden selbst beim x-ten Durchmarsch nicht langweilig, kleine Breaks und eben jene vielfältigen Soli stellen dies sicher.

Bekommt man die Chance SATHANAS live zu erleben, sollte man diese auf jeden Fall wahr nehmen, um herauszufinden, wie die Soundwand auf der Bühne umgesetzt wird. Hier lohnt sich selbst ein früher Slot im Billing eines Festivals, denn die Band schafft es bestimmt auch einem das Konterbier zu versüßen.

In diesem Sinne: Hail SATHANAS!

Tracklist:
1. Written in blood
2. Satan’s cross
3. Oath of witchery
4. Marked by the beast
5. Upon the afe of darkness
6. In Death’s name we pray
7. Blessings of doom
8. Black paths of devilry

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