Zwei Weltklassetorhüter, von denen nur einer in der Nationalelf spielen kann – dieses Phänomen gibt es nicht nur aktuell zwischen Manuel Neuer und Marc-Andre ter Stegen, sondern gab es in der langen Geschichte der Deutschen Fußballnationalmannschaft schon häufiger.

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Jens Lehmann

Der Torhüter Jens Lehmann hat eine beachtliche Karriere hinter sich. Als 17-jähriger unterschrieb er 1989 seinen ersten Profi-Vertrag beim FC Schalke 04. Damals profitierte er vom Abstieg der Königsblauen in die 2.Bundesliga. In seinem ersten Jahr als Profi kam er auf 13 Einsätze, ehe er sich in der zweiten Saison bei den Königsblaue zur Nummer 1 im Tor heranspielte. In dieser Saison gelang ihm mit dem FC Schalke 04 auch der Aufstieg zurück in die 1. Bundesliga. Im Jahr 1993 erlitt Jens Lehmann die erste große Verletzung und musste beinahe ein komplettes Jahr pausieren, doch auch sein Comeback verlief nicht reibungslos. Nach 3 Gegentoren in der ersten Hälfte wurde er ausgewechselt und verlor zwischenzeitlich seinen Stammplatz als Torhüter im Schalker Tor.

Ab der Saison 1994/1995 galt Jens Lehmann allerdings wieder als die unangefochtene Nummer 1 im Schalkter Tor und stabilisierte sich mit den Schalkern in der Bundesliga. 1997 konnte Jens Lehmann mit dem FC Schalke seinen ersten Titel in der bisherigen Bundesliga-Karriere feiern. Mit einem Sieg im Elfmeterschießen setzten sich die Königsblauen, um Jens Lehmann, gegen die stark favorisierte Mannschaft von Inter Mailand durch. Lehmann hielt den Elfmeter von Zamorano und avancierte zum großen Helden auf Schalke.

Unvergessen bleibt sein Tor gegen den Erzrivalen Borussia Dortmund im Jahr 1998, als er bei einem Eckball mit nach vorne lief und zum 2:2 in letzter Sekunde einnetzte.2 Jahre zuvor war er bereits beim 6:2 Sieg über 1860 München erfolgreich und verließ den FC Schalke 1998 mit 2 Bundesligatoren in 274 Einsätzen.

Mit 28 Jahren hat sich Jens Lehmann die Herausforderung AC Mailand anvertraut, wurde dort aber zu keiner Zeit glücklich. Nach weniger Zeit wurde der deutsche Torhüter stark kritisiert und musste letztendlich den Platz räumen. 1999 „flüchtete“ er zu Borussia Dortmund, wo der etatmäßige Stammtorhüter Stefan Klos dem Verein mitgeteilt hatte wechseln zu wollen. Die Karriere von Jens Lehmann bei Borussia Dortmund war von Höhen und Tiefen geprägt. Zunächst war der Schlussmann nicht unumstritten, da er mehrere Aussetzer und Unsportlichkeiten im Spiel hatte. Andererseits konnte Jens Lehmann 2002 mit dem BVB die deutsche Meisterschaft gewinnen, durch einen Sieg am letzten Spieltag gegen Werder Bremen machte sich das Team um Jens Lehmann zum Meister. Auch stand er mit dem BVB im gleichen Jahr im Uefa-Cup Finale, wo es gegen Feynoord Rotterdam allerdings eine 2-3 Niederlage setzte.

Nach einer enttäuschenden Folgesaison verließ er Borussia Dortmund 2003 Richtung Arsenal, wo er bis zum Jahr 2007 147 Einsätze sammelte. Höhepunkt war, dass Jens Lehmann 2006 von Jürgen Klinsmann zum Stammtorwart für die Weltmeister 2006 erklärt wurde. Deutschland erreichte das Halbfinale und Jens Lehmann war eine der positiven Überraschungen. Trotz fehlender Spielpraxis spielte Lehmann auch die Europameisterschaft 2008 mit sehr guten Leistungen..

In der Saison 2007/2008 wurde er vom Spanier Manuel Almunia verdrängt und entschloß sich somit in die Bundesliga zurückzukehren. Zwei ereignislose Spielzeiten verbrachte Jens Lehmann beim VFB Stuttgart, ehe er mit 41 Jahren nochmals einen EInjahres-Vertrag bei Arsenal London unterschrieb. Die Londoner hatten große Torwartprobleme, weshalb sich Jens Lehmann bereit erklärte als Ersatzmann auf der Bank Platz zu nehmen. Anschließend beendete er seine Karriere, die mit Höhen und Tiefen bedacht war.




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Sepp Maier

„Sepp“ Maier, der als Josef Dieter Maier am 28. Februar 1944 in Niederbayern auf die Welt kam, ist bis heute der deutsche Rekordtorhüter mit 95 Einsätzen. Bis heute gilt er als einer der besten deutschen Torhüter und wurde lange als „Die Katze von Anzing“ bezeichnet. Maier hat alle wichtigen Titel gewonnen; er wurde Weltmeister, Europameister und konnte auch Deutscher Meister werden sowie holt er auch den Europapokal der Pokalsieger sowie auch den Pokal der Landesmeister und gewann auch den DFB Pokal.

Vom Mittelstürmer zum besten Torhüter der Welt

Auch wenn Sepp Maier als Mittelstürmer in der Jugend spielte und es als Schmach empfand, als er als Tormann degradiert wurde, konnte er dennoch überzeugen, als der damalige Nummer 1 Torhüter der Jugendmannschaft verletzungsbedingt ausgefallen war. Durch seine Leistungen beim TSV Haar wurde er von den Bayern beobachtet, welche ihn im Jahr 1958 als Torhüter für die A-Jugend kauften. Im Jahr 1965 wurde er Profifußballer bei den Bayern. In den Jahren 1969, 1972, 1973 sowie 1974 wurde er Deutscher Meister mit dem FC Bayern München; in den Jahren 1966, 1967 sowie 1969 und auch 1971 gewann er mit den Bayern den DFB Pokal. Im Jahr 1967 schaffte er es mit dem Team auch den Europapokal der Pokalsieger zu gewinnen. Bis heute sind sich die Anhänger sicher, dass Maier eine Hauptrolle bei den Siegen gespielt hat. Denn vor allem bei den Siegen im Europapokal der Pokalsieger in den Jahren 1974, 1975 und auch 1976 war Maier maßgeblich am Erfolg beteiligt. im Jahr 1976 schaffte er es mit den Bayern den Weltpokal zu gewinnen und wurde in den Jahren 1975, 1977 sowie 1978 zum Fußballer des Jahres in Deutschland gewählt. 1977 wurde er neuer Kapitän des FC Bayern München und löste Franz Beckenbauer ab, welcher sich aus dem aktiven Geschehen zurückzog.

Das Karierende 1979

Im Jahr 1979 verschuldete Maier einen Autounfall und beendete seine Karriere. Insgesamt spielte er 14 Jahre und hat mit 442 in Serie gespielten Spielen den Bundesligarekord aufgestellt, welcher bislang noch nicht gebrochen wurde. Sein Nachfolger bei den Bayern wurde Walter Junghans.

Der Weltmeister und Europameister der 1970er Jahre

Bereits im Jahr 1966 feierte er sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Bei der Weltmeisterschaft im Jahr 1970 spielte er erstmals bei einem großen Turnier; auch wenn er zwar 1966 im Kader aufgeboten wurde, so kam er zu keinem Einsatz. Mit den Deutschen wurde er 1970 Dritter und wurde 1972 Europameister sowie 1974 Weltmeister, wobei auch damals die Medien wie die Fans sicher waren, dass Maier – wie beim FC Bayern München – hauptsächlich verantwortlich für den Sieg der Deutschen war. 1976 wurde man ebenfalls Vizeeuropameister; 1978 schied das Team gegen Österreich mit 3:2 in der zweiten Runde in der Gruppe A aus. Insgesamt hält Maier mit 95 Spielen für die deutsche Nationalmannschaft den Rekord. Die letzten sechs Spiele absolvierte Maier als Kapitän der deutschen Fußballmannschaft.

Bodo Illgner

Schon immer hatte Deutschland Torhüter auf Weltklasseniveau. Einer dieser besagten Torhüter ist Bodo Illgner.

Illgner, der mittlerweile seine Torwartkarriere beendet hat, wurde am 07. April 1967 in Koblenz geboren. Während seiner Profikarriere war er Torsteher beim 1. FC Köln und bei Real Madrid. Zudem war Illgner mehrere Jahre deutscher Nationaltorwart. Den größten sportlichen Erfolg hatte er auch mit der Nationalmannschaft. 1990 wurde er mit Deutschland Fußballweltmeister in Italien.

Hier eine kurze Übersicht über seine Jugendvereine:

1973-1983 1. FC Hardtberg
1983-1986 1. FC Köln

Seine Profistationen:

1985-1996 1. FC Köln
1996-2001 Real Madrid

Nationalmannschaft:

1985-1987 Deutschland U21
1987-1994 Deutschland

Insgesamt absolvierte Bodo Illgner 54 Länderspiele. Für den 1. FC Köln bestritt Illgner insgesamt 326 Bundesligaspiele und für Real Madrid 91 Spiele in der Primera Division.

Seine größten sportliche Erfolge mit den Clubmannschaften hatte er mit den Königlichen aus Madrid. Während er mit den Kölnern lediglich zwei Mal Vizemeister und einmal DFB-Pokalfinalist wurde, errang er mit den Spaniern zwei Meisterschaftstitel sowie zwei Champions-League-Titel.

Wie bereits erwähnt wurde er zudem mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister und Vize-Europameister.

Die Anfänge seiner großen Karriere hatte Bodo Illgner in Bonn, genauer gesagt beim 1. FC Hardtberg. Nach seinem Wechsel zum benachbarten 1. FC Köln, absolviert er am 22. Februar 1986 sein erstes Bundesligaspiel, als er kurz vor Schluss gegen den FC Bayern München den vom Feld verwiesenen Toni Schumacher ersetzte. Im Jahre 1987 wurde Illgner dann Stammtorwart bei den Kölnern und zeigte fortan sehr gute Leistungen, die natürlich auch dem Teamchef der Nationalmannschaft, Franz Beckenbauer, nicht verborgen blieben.

Am 23. September 1987 bestritt Illgner dann sein erstes Länderspiel gegen Dänemark. 1988, nach der Europameisterschaft in Deutschland, wurde er dann auch in der Nationalmannschaft Stammtorwart. Illgner war zu diesem Zeitpunkt gerade erst 21 Jahre alt. Zwei Jahre später avancierte er zum Helden, als er bei der Fußball-Weltmeisterschaft gegen England im Halbfinale den entscheidenden Elfmeter hielt. Danach folgte ein 1:0 Sieg im Finale gegen Argentinien. Bodo Illgner ist der bisher jüngste Torwart, der jemals Weltmeister wurde.

Etwas enttäuschender war das Abschneiden bei der Europameisterschaft 1992 in Schweden, als man überraschend dem Außenseiter Dänemark im Finale unterlag. Auch die Kritik am Tormann wurde lauter, sodass sich Illgner nach dem Ausscheiden im Viertelfinale bei der Weltmeisterschaft 1994 in den USA entschied, aus der Nationalmannschaft zurückzutreten.

In seinem Bundesligaverein war Illgner aber weiterhin unumstritten die Nummer eins, sodass er im August 1996 dem Angebot des Weltvereins Real Madrid folgte und in die spanische Hauptstadt wechselte. Lediglich vier Millionen DM als festgeschriebene Ablösesumme kassierte der 1. FC Köln.

Der erste Vereinstitel ließ nicht lange auf sich warten und Illgner verbrachte sportlich erfolgreiche Jahre in Spanien. Mit 34 Jahren beendete Illgner 2002 seine erfolgreiche Laufbahn, auch aufgrund einer schwerwiegenden Schulterverletzung.

Nicht unerwähnt bleiben darf, dass Illgner viermal Deutschlands und jeweils einmal Spaniens sowie Europas Torhüter des Jahres wurde.

Privat ist er seit 1990 mit Bianca Illgner verheiratet, die auch gleichzeitig seine Managerin ist. Mittlerweile lebt das Paar in Boca Raton, USA und hat drei Kinder. Aktuell ist er Co-Kommentator bei zwei internationalen Fernsehsendern. Auch bei deutschen Fernsehsendern ist er immer wieder ein gefragter Fußball-Fachmann.

Oliver Kahn

Deutschland hatte schon immer sehr gute Torhüter, um die uns das Ausland immer wieder beneidet. Einer der weltbesten Torhüter, der auch immer wieder polarisierte, ist Oliver Kahn.

Kahn wurde am 15. Juni 1969 in Karlsruhe geboren. Mittlerweile hat er seine aktive Laufbahn beendet. Während seiner Profikarriere hütete er das Tor beim Karlsruher SC und dem FC Bayern München. Zudem war Oliver Kahn mehr als ein Jahrzehnt deutscher Nationaltorwart. Die größten sportlichen Erfolge feierte Kahn mit dem FC Bayern. Höhepunkt war sicherlich der Gewinn der Champions League 2001.

Hier eine kurze Übersicht über seine Jugendvereine:

1975-1987 Karlsruher SC

Seine Profistationen:

1987-1994 Karlsruher SC
1994-2008 FC Bayern München

Nationalmannschaft:

1995-2006 Deutschland

86 Länderspiele absolvierte er für die deutsche Nationalmannschaft. Für seine Bundesligavereine bestritt Kahn insgesamt 557 Spiele, davon 128 für Karlsruhe und 429 für die Münchener Bayern.
Seine größten sportliche Erfolge mit den Clubmannschaften hatte er zweifelsfrei mit dem FC Bayern:

Weltpokalsieger 2001
Champions-League-Gewinn 2001
UEFA-Pokal-Sieger 1996
Deutsche Meisterschaft 1997, 1999, 2000, 2001, 2003, 2005, 2006, 2008
DFB-Pokalsieger 1998, 2000, 2003, 2005, 2006, 2008

Mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gewann Kahn 1996, wenn auch ohne Einsatzzeit, die Europameisterschaft. 2002 wurde er mit Deutschland unglücklicher Zweiter bei der Fußball-Weltmeisterschaft und 2006 belegte er mit seinem Team Rang drei bei der Heim-WM in Deutschland.

In seiner Heimatstadt beim Karlsruher SC hatte Kahn die Anfänge seiner großen Karriere. Sein Vater Rolf Kahn war ebenfalls Profi beim Karlsruher SC. Sein Bundesligadebüt feierte er schließlich am 27. November 1987. Es dauerte noch bis 1990 ehe Kahn die unangefochtene Nummer eins in Karlsruhe wurde. Diese Position bekleidete Kahn bis 1994, ehe er für 4,6 Millionen DM zum FC Bayern wechselte. Dort konnte er sich noch weiter verbessern, sodass Kahn sich auch in der Nationalmannschaft einen Namen machte.

Bereits 1993 und bei der WM 1994 in den USA war Kahn im deutschen Kader, ohne aber zum Einsatz gekommen zu sein. Am 23. Juni 1995 beim Länderspiel in der Schweiz, gab er dann aber sein Debüt. Bei den großen Turnieren 1996 in England und 1998 in Frankreich musste er sich noch mit dem ungeliebten Platz auf der Bank begnügen. Danach wurde Kahn aber Stammtorwart und sogar Kapitän der Nationalelf. 2002 wurde er mit Deutschland Vize-Weltmeister und gleichzeitig, als erster Torhüter überhaupt, bester Spieler der WM.

Einen sportlichen Tiefschlag musste er aber bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hin nehmen, da Trainer Jürgen Klinsmann seinen Rivalen Jens Lehmann zur Nummer eins ernannte. Nach dieser Weltmeisterschaft – Kahn bestritt das Spiel um Platz drei – kündigte er seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft an.

Beim FC Bayern war Kahn mehr als ein Jahrzehnt die unbestrittene Nummer eins und sammelte etliche nationale und internationale Titel sowie mehrere Welttorhüter-Auszeichnungen. Durch diese Erfolge und seinen großen Ehrgeiz hatte er auch viele Neider und die gegnerischen Fans bewarfen den „Titan“ auch gerne mal mit Bananen.

Mittlerweile ist Oliver Kahn Fußballexperte beim ZDF. Weiterhin ist er erfolgreicher Buchautor mit zwei veröffentlichten Büchern. Privat hat Kahn zwei Kinder von seiner Ex-Frau Simone und ein Kind mit seiner neuen Frau Svenja.

Toni Schumacher

Der im Jahr 1954 geborene Harald Anton Schumacher, der mit Spitznamen „Toni Schumacher“ bekannt wurde, war rund 15 Jahre lang der Stammtorhüter des 1. FC Köln und galt in den 1980er Jahren als bester Torhüter der Welt. Im Jahr 2012 wurde er zum Vizepräsidenten des 1. FC Köln gewählt.

Von Köln zu Schalke

Am 8. September 1973 debütierte Toni Schumacher das erste Mal beim 1. FC Köln und schaffte somit den Sprung, durch die Verletzung von Gerhard Welz, in die Stammformation. Schumacher entwickelte sich schnell weiter und galt nach wenigen Runden bereits als deutsche Zukunftshoffnung im Tor der Nationalmannschaft. In den Jahren 1977 bis 1983 schaffte Schumacher ohne Unterbrechung 213 Bundesligaspiele im Tor zu stehen. In den Jahren 1984 und 1986 wurde er zum „Deutschen Fußballer des Jahres“ gewählt. 15 Jahre war er beim 1. FC Köln aktiv – insgesamt bestritt er 421 Bundesligaspiele, 34 Spiele im Europapokal sowie 55 Spiele im DFB Pokal. Nachdem Toni Schumacher den 1. FC Köln verlassen musste, wechselte er zum FC Schalke 04. Die Schalker stiegen mit Schumacher 1988 ab und erzielten 70 Gegentore. Nachdem das Team abgestiegen war, flüchtete Schumacher in die Türkei zu Fenerbahce Istanbul. Der neue Publikumsliebling knüpfte an alte Leistungen an und wurde nicht nur in der ersten Saison Meister, sondern auch Kapitän der türkischen Mannschaft. Mit 37 Jahren kehrte er nach Deutschland zurück und ging zum FC Bayern München. Ein Jahr später, 1992, beendete er seien aktive Karriere und bestritt sein letztes Spiel 1996, als er als Tormanntrainer bei den Dortmundern aktiv war und in der 88. Minute für Wolfgang Beer eingewechselt wurde.

Die Nacht von Sevilla

Im Jahr 1979 spielte er erstmals im Tor der deutschen Nationalmannschaft. Auch wenn Deutschland im Jahr 1982 Vizeweltmeister wurde, so war es dennoch Schumacher, der dafür sorgte, dass das deutsche Team unter Negativschlagzeilen leiden musste. Die „Nacht von Sevilla“ – ein rüdes Foul von Schumacher gegen Patrick Battiston – sorgte dafür, dass Battiston zwei Zähne verlor und mit einer Gehirnerschütterung das Spiel beenden musste. Die Aussage „dann zahl ich ihm eben seine Jacketkronen“ sorgte für internationale Kritik am Torhüter. Vier Jahre später hingegen wurde Schumacher zum Held bei der Weltmeisterschaft in Mexiko. Die Viertelfinalpaarung gegen Mexiko wurde im Elfmeterschießen entschieden, wobei Schuhmacher zwei Elfer hielt. Nach der Finalniederlage der Deutschen gegen Argentinien wurde Schumacher zum „Torhüter des Turniers“ gewählt. Im Jahr 1986 bestritt er auch sein letztes Spiel (gegen Spanien 2:2). Grund dafür war die Suspendierung unter Franz Beckenbauer nach der Veröffentlichung des Buches „Anpfiff“.

Das Leben nach der aktiven Karriere

Schumacher entschied sich für den Torwarttrainer zu trainieren und wurde diese bei Bayern und danach bei Borussia Dortmund. Zu seinen Schützlingen gehörte etwa Raimond Aumann (Bayern München), Jörg Butt (Bayern München) sowie auch Stefan Klos (Borussia Dortmund). Alle seine Schützlinge wurden Deutscher Meister. Im Jahr 1998 wurde er Cheftrainer bei Fortuna Düsseldorf; im Jänner 2001 übernahm er das Co-Trainer Amt bei Bayer 04 Leverkusen. Nach einer Pause von 2003 bis 2012 wurde er im Jahr 2012 Vizepräsident des 1. FC Köln.

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Autor: Iron Tyr-Iak


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