Wertung: 8 von 10

Der Name der Berliner Krachkapelle Secretum läßt wenig appetitliche Bilder in meinem Kopf aufsteigen und auch das Cover zeugt nicht gerade von klinischem Vorgehen, doch dann legt man die Scheibe “Management sKills” (Vorsicht, Schreibweise stimmt) ein und alles geht einen anderen Weg.


Geboten wird astreiner Thrash, der sich nicht zu knapp aus dem Hardcore und dem Death Metal bedient. Eine gelungene und abwechslungsreiche Mischung entsteht, die weit vom eintönigen Haudraufhumpa entfernt ist. Kleinere, aus der Reihe tanzende musikalische Elemente frischen den Höreindruck merklich auf. So lassen sich Secretum beispielsweise auch nicht die Freude an einem balladesken, atmosphärischen Schlusstrack nehmen, welcher der absolute Gegenpol zum Rest der Scheibe ist. Technisch sind die Berliner über jeden Zweifel erhaben und liefern auch auf dieser Schiene gute Qualität ab. Die Produktion kann sich hören lassen und macht Spaß. Trotz all des Lobes ist “Management sKills” nicht so ganz bei mir angekommen. Zu wenig hat es an der emotionalen Hütte bei mir gerüttelt, das mag einem anderen Zuhörer aber anders ergehen.

Eine gut gemachte Scheibe, die wesentlich mehr Stärken als Schwächen aufweist. Secretum sollte man im Auge behalten.

Die CD kann ab sofort unter band@secretum.de bestellt werden!

  • 1. Network Fear
  • 2. Rough Rotten Raw
  • 3. Gone
  • 4. The Owls Are Not What They Seem
  • 5. Victim #1
  • 6. Oldschool Killers
  • 7. Bastard Boogie
  • 8. MANAGEMENT sKILLS
  • 9. 44
  • 10. Entering The Game
  • 11. Secretum Meum Mihi
  • 12. Coffeeshock
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