Wertung: 6 von 10

Brasilianische Bands haben hierzulande immer noch einen Exotenstatus, obwohl das Land von Zuckerhut, Zauberfussballern und Copacabana schon einige ordentliche Bands abseits der übermächtigen Sepultura hervorgebracht hat.


Und auch wenn Seita in die Niederlande ausgewandert sind: Mit „The Awakening“ und „Godlike“ gibts direkt von Anfang an voll auf die Omme, Melodien sind ohnehin die meiste Zeit Fehlanzeige. Hin und wieder werden die zwischen Death und Thrash schwankenden Riffs durch ordentliche Grooves und Slayer-mäßige Soli aufgelockert, ansonsten hält das Quartett die Aggressionslevel weit oben. Auf die komplette Albumdistanz wirkt das ein wenig ermüdend, daran kann auch Sänger/Gitarrist Michael Gambini mit seinem kraftvollen Gebrüll wenig ändern. Aber der Gute sollte sich beim Schreiben der Texte mal nicht aus dem Ektomorf-Baukasten bedienen, auch wenn sich die parolenhaften Texte live garantiert super mitgröhlen lassen. Dafür knallt die Produktion ordentlich und vor allem die Gitarren sägen amtlich und erinnern vom Sound her an neuere Cannibal Corpse, richtig fett!

Wer neugierig geworden ist: Seita spielen am 01. September auf dem Piece Feast in Osnabrück. Mehr Infos dazu gibts hier.

Tracklist:

  • 01. The Awakening
  • 02. Godlike
  • 03. Know Your Enemies
  • 04. The Riot Starts Inside Everyone Of Us
  • 05. Reborn On Fire
  • 06. What Cures
  • 07. Baptism
  • 08. Oppressive Redemption
  • 09. No One But Me
  • 10. Ditadura

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