Wertung: 6 von 10

Knapp eine Stunde läuft die erste CD der neuen Doom-Hoffnung aus Schweden. Gemeint sind die Stockholmer Jungs von Semlah, also die Truppe des Ex-Count Raven-Bassers Tommy “Wilbur” Eriksson.


Geboten wird klassischer Epic Doom á la Candlemass oder eben Count Raven. Viel Melodie mit guten Soloeinlagen paart sich mit der dunklen, leicht zähen Atmosphäre der elf Stücke inklusive Intro. Dabei wird vornehmlich im langsameren Bereich gerockt. So entsteht ein Album aus einem Guss mit teilweise schönen Ideen.

Dennoch fehlt hier und da noch so das Quentchen Überklasse. Kann man die druckvolle Produktion noch auf der Haben-Seite verbuchen, vermisst man doch ein wenig die ganz großen Augenblicke in den Stücken. Trotzdem ist „Semlah“ bei weitem kein schlechtes Album. An die Klasse einer Band wie Candlemass reichen die Schweden aber noch nicht heran. Was soll´s, es ist ja erst das Debüt der Band.

Höhepunkt der CD ist für mich das vorletzte Stück „My spirits fail“, was gerade durch seine etwas mystische Atmosphäre am Anfang des Titels und die interessante Abwechslung in Rhythmik und Dynamik überzeugt. Abschließend kann man guten Gewissens 3 Gitarren vergeben. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Potential ist auf jeden Fall da.

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