Das Aushängeschild von Sevendust ist nach wie vor Sänger Lajon Witherspoon. Der dunkelhäutige Sänger hat in der Metal-Welt mit seiner souligen Stimme nach wie vor ein Alleinstellungsmerkmal und drückt damit dem Quintett einen ganz persönlichen Stempel auf. „Black Out the Sun“ besitzt wirklich einige Song-Perlen und die Stücke „Dark Am“, „Picture Perfect“, „Nobody Wants it“ und „Got a Feeling“ sind als Anspieltipps an dieser Stelle besonders hervorzuheben. Mir persönlich fehlen aber bei manchen Stücken die bekannten Hooklines, die ein gutes Sevendust-Album in der Vergangenheit immer wieder ausgemacht haben. Gerade in ruhigeren Passagen wie bei den Bandklassikern „This life“, „X-Mas Day“ und „Angel`s son“, können die Jungs um Drummer Morgan Rose am besten zeigen, was in ihnen steckt. Bleibt nur zu hoffen, dass Sevendust es in naher Zukunft endlich mal schaffen werden, eine Europa-Tour auf die Beine zu stellen, sonst bleibt dem europäischen Fan wie schon seit über zehn Jahren nur der Griff zur DVD-Konserve.

Fazit: Mit „Black Out the Sun“ kann man als Musikliebhaber nichts falsch machen. Wer Sevendust aber noch nicht kennt, sollte lieber auf frühere Werke der Band wie die Meilensteine „Animosity“ (2001) und „Next“ (2005) zurück greifen. Jeder Sevendust-Fan wird sich sowieso das neue Werk zulegen.

Tracklist:

  • 01. Memory
  • 02. Faithless
  • 03. Till Death
  • 04. Mountain
  • 05. Cold As War
  • 06. Black Out The Sun
  • 07. Nobody Wants It
  • 08. Dead Roses
  • 09. Decay
  • 10. Dark Am
  • 11. Picture Perfect
  • 12. Got A Feeling
  • 13. Murder Bar

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