Nun, 2007 scheint es so, als hätten sie mit dem Verbrennen Glück gehabt, denn ihr nun erschienenes zweites Komplettwerk stellt mit „The newborn sun“ eine weitere Episode aus der Sideburn-Historie dar. Zwischenzeitlich produzierte die Band drei Demos – nur der Vollständigkeit halber. Geboten wird Hard Rock mit derben Stoner Metal Anleihen, oder um es noch deutlicher zu sagen, handelt es sich hierbei um starken Stoner Rock mit deftigem 70er Einschlag. Bands wie Led Zeppelin, Deep Purple oder auch Uriah Heep werden genannt und lassen sich tatsächlich wieder finden. Bei „Top of the world“ kommen z.B. Robert Plant-ähnliche Gesangslinien zur Geltung, auch wenn die Stimme meines Erachtens mehr nach Ian Gillan klingt. „The sun will love you“ legt großen Wert auf eine authentische Purple-Hammond-Orgel und die Gitarre klingt über das ganze Album verteilt nach einer Mischung aus eben jenen Bands vereint.Die Mehrzahl der zehn Stücke unterbietet nicht die Sechs-Minuten-Grenze, womit sich eine Gesamtspielzeit von über einer Stunde ergibt. Der Sound ist auf jeden Fall sehr authentisch und vintage-like, was den Songs aber nur zu Gute kommt. Auch das Frontcover könnte direkt aus den Siebzigern importiert worden sein. Abschließend bleibt nur zu sagen, dass es sich bei „The newborn sun“ um ein durchaus durchwachsenes Album handelt, was jedem Fan dieser Musikrichtung gefallen wird.