Stilistisch hält man sich immer noch in der Schnittmenge zwischen Death Metal und Metalcore auf, ohne sich einem Lager ganz hinzugeben. Dadurch hält man sich beide Fanlager warm und eröffnet dem jeweils anderen mal einen Blick in die andere Richtung. Dabei geht man mit solcher Wucht an die Sache heran, dass es teilweise richtig Spass macht, den Lautstärkeregler noch ein wenig mehr aufzudrehen. Die Nachbarn werden sich bedanken!Natürlich kommt man auch hier nicht ohne die genretypischen fetten Drums sowie die harten Klampfenwände aus. Mal schnell mitreißend, mal wuchtig moshend geht hier einiges. Die Koblenzer Jungs zeigen deutlich, wo der Hammer hängt und holzen sich durch die fast 50 Minuten mit einer fast greifbaren Spielfreude, die hinter den technischen Fähigkeiten nicht zurück steht. Unerwartete Wendungen und plötzliche Breaks liefern reichlich Abwechslung, sodass nie Langeweile aufkommt.Die Produktion ist gut gelungen, vor allem der Gesang ist deutlich zu verstehen, hebt sich aber nicht im Besonderen hervor, sondern bildet vielmehr eine Einheit mit den Instrumenten. Dazu kommt neben den Gitarren noch ein sehr schön differenziert hörbarer Bass, der an einigen Stellen extra in den Vordergrund gestellt wird.
Nimmt man nun alle diese Punkte zusammen, erhält man ein Album, was sicherlich eine Menge Aufsehen erregen sollte. Bei mir läuft die Scheibe jedenfalls zum zigsten Mal im Player.

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