Das iPhone – eine Erfolgsgeschichte sondergleichen!

Als Apple am 09. Januar 2007 die erste Generation des iPhones vorstellte, ahnte wohl keiner, dass eben diese Mobiltelefonreihe die Branche komplett auf den Kopf stellen würde. Die bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Markt verfügbaren Smartphones waren klobig, benutzerunfreundlich und teilweise nicht richtig ausgereift. Apple hingegen präsentierte ein hochwertiges Produkt, dass Design und Funktionalität in sich vereinte. Bis heute hat der amerikanische Technikkonzern aus Cupertino über 420 Millionen Geräte verkauft und Maßstäbe in der Entwicklung der Mobiltelefonindustrie gesetzt.

Durch die perfekte Abstimmung von Hard- und Software und dem durchdachten Bedienungskonzept ist der Umgang mit einem iPhone einfach und unkompliziert. Das Betriebssystem iOS lässt sich über den Multi-Touch-Bildschirm steuern und neben einer einzigen Taste, dem „Home-Button“, werden alle Funktionen und Einstellungen durch Fingerbewegungen gesteuert. Das speziell entwickelte Retina Display der aktuellen iPhone Generation liefert dem Anwender gestochen scharfe Bilder, einzelne Pixel sind nicht zu erkennen. Die 8 Megapixel starke Linse auf der Rückseite des Geräts kann neben hochauflösenden Fotos und Panoramaaufnahmen auch HD-Videos drehen. Durch die Frontkamera sind Videogespräche in guter Qualität möglich und das einfache Telefonieren gerät immer mehr in den Hintergrund. Durch den großen Funktionsumfang und der geringen Größe ist das iPhone der perfekte Wegbegleiter für alle, denen ein Laptop oder ein TouchPad zu groß ist. Der neue Mobilfunkstandart LTE ist seit dem iPhone 5 nutzbar und ermöglicht die Übertragung von großen Datenpaketen innerhalb weniger Sekunden. Schnelles Internet ermöglicht das Herunterladen von Filmen, Musik und anderen Inhalten, welche dann mit Appel’s integriertem iTunes Player abgespielt werden können. Der vorinstallierte App-Store bietet dem Nutzer Zugriff auf über 850.000 App’s. Kleine Programme aus den unterschiedlichsten Kategorien können problemlos auf das iPhone heruntergeladen werden – Spiele, Dienstprogramme und Nachrichtenapp’s sorgen dafür, dass dem Smartphone Nutzer niemals langweilig wird. Durch die Möglichkeit der kabellosen Synchronisation, werden die Inhalte von iPhone und PC abgeglichen und auf dem aktuellsten Stand gehalten. Neben dem eingebauten W-LAN Modul bietet die Bluetoothfunktion die Möglichkeit, das iPhone auch im Auto umfangreich zu nutzen. Durch die große Beliebtheit des „Apfeltelefons“ hat sich ein großer Markt von Drittanbietern gebildet, die Kunden mit speziellen Schutzhüllen, Halterungen und weiteren Zusatzprodukten umwerben.

Das iPhone ist eine Multimediagerät, welches sich in den letzten Jahren als Statussymbol für alles Gesellschaftsschichten etabliert hat. Sah man es früher meist nur bei Geschäftsleuten und besser Verdienenden, so findet sich das Gerät heute auch bei vielen Studenten oder Schülern. Die vielfältige Einsatzmöglichkeit des iPhones begeistert die Massen und im Vergleich zu Android Produkten der Konkurrenz, überzeugt Apple mit einem stabilen Betriebssystem und sehr gut verarbeiteten Materialien. Dennoch bleibt das iPhone ein teures Produkt, denn der eigentliche Herstellungswert liegt deutlich unter dem Verkaufspreis. Zuletzt machte der Apple Zulieferer Foxconn durch miserable Arbeitsbedingungen und geringe Löhne negative Schlagzeilen. Auch wenn diese Kritik nicht spurlos an der Marke Apple vorüber geht, so kann sich der amerikanische Konzern auf die Wirkung und Marktstellung seiner Produktlinie verlassen. Das Ur-iPhone wurde 2007 zur Erfindung des Jahres gewählt und wenn Apple im Sommer diesen Jahres die neue Generation vorstellt, werden die Massen erneut toben. Das formschöne Smartphone mit dem angebissenen Apfel wird auch in Zukunft gekauft, geliebt und mit Stolz in der Hosentasche getragen werden.

HTC

Der taiwanesische Hersteller HTC (High Tech Corporation) ist auf dem Smartphonesektor vor allem für die vielen Ableger der HTC-One-Serie bekannt, wobei das momentane Flagschiff die überarbeitete Version des One X, das One X+ darstellt. Für schmalere Geldbeutel hat HTC allerdings auch kostengünstigere Modelle im Angebot. Auch mithilfe der Software möchte sich der Hersteller von den Konkurrenten abheben und unterstützt viele Modelle mit der eigens entwickelten Benutzeroberfläche HTC Sense, die für eine einfachere Bedienung der Smartphones sorgen soll.

Günstiges Einsteigermodell – das HTC Desire C

Das HTC Desire C ist ein günstiges Einsteigersmartphone für Nutzer, die keine Unterstützung von komplexen Apps oder viel Speicher benötigen, aber dennoch unterwegs nicht auf das Surfen im Internet oder Social-Media-Funktionen verzichten wollen. Das Display hat eine schlanke Größe von 3,7 Zoll in der Diagonale und kommt mit einer Auflösung von 320 x 480 Pixeln daher, ist also ausreichend für die Anzeige mobiler Webseiten. Als Technologie kommt hier ein TN-LCD-Panel zum Einsatz, das selbstverständlich mit einem kapazitiven Touchscreen ausgestattet ist. Der 600 Megahertz starke Single-Core-Prozessor ist ausreichend für die meisten Alltagsaufgaben, komplexere Apps oder gar Spiele mit 3D-Unterstützung können aber nicht verarbeitet werden. Dafür wäre der interne Speicher mit vier Gigabyte und der ebenfalls Arbeitsspeicher mit 512 MB aber auch viel zu knapp bemessen. Immerhin lässt sich der generelle Speicher aber mit MicroSD-Karten erweitern. Dafür ist das Preis-/Leistungsverhältnis besonders hervorstechend, für etwa 200 Euro bekommt man ein günstiges Einsteigersmartphone, das gut in der Hand liegt und die meisten Funktionen beherrscht, auch wenn man etwas längere Ladezeiten in Kauf nehmen muss.

Für gehobenere Ansprüche – Das HTC Windows Phone 8X

Obwohl HTC sich sonst auf das von Google entwickelte Android-Betriebssystem konzentriert, hat der Hersteller mit dem Windows Phone 8X zumindest einen Vertreter mit dem mobilen Betriebssystem von Microsoft an Bord. Im Kern handelt es sich aber, Android oder nicht, trotzdem um ein leistungsstarkes Smartphone, das auch gehobenen Ansprüchen gerecht wird, denn im Inneren des Geräts schlummert ein leistungsstarker Qualcomm Snapdragon S4 mit zwei Kernen und 1,5 Gigahertz pro Kern, der auf 1 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreift. Zudem arbeitet das für mobile Endgeräte optimierte Betriebssystem ressourcenschonend, sodass Anwendungen schnell geladen und ausgeführt werden. Lediglich der Microsoft-Appstore lässt noch einige beliebte Applikationen vermissen, wächst aber jeden Tag und hat bereits eine ganze Reihe kostenloser Apps im Angebot. Der besondere Vorteil des Smartphones wird vor allem dann deutlich, wenn man sein Smartphone mit Windows koppelt, Kontakte und E-Mails synchronisiert oder Dateien auslagert, denn durch die Kompatibilität der Betriebssysteme wird dies zum Kinderspiel. Außerdem verfügt das Smartphone selbstverständlich über eine integrierte Kamera mit einer Auflösung von acht Megapixeln, hat GPS-, WLAN- und UMTS-Unterstützung und kann Videos in 1080p aufnehmen und wiedergeben. Knapp 400 Euro muss man für das einzige HTC-Windows-Phone einplanen, der geringe Aufpreis lohnt sich aber, wenn man viel mit Windows arbeitet und seine Daten schnell und komfortabel synchronisieren möchte.

Willkommen im Highend-Bereich – Das HTC One X+

Das HTC One X+ ist der Nachfolger des One X und momentan das Nonplusultra der HTC-Produktpalette. Zum Preis von satten 480 Euro bekommt man dafür aber ein Smartphone, das schon fast als Spielekonsole durchgeht, dessen Display über jeden Zweifel erhaben ist und das dank aktueller Software auch in den nächsten Jahren noch alle Apps unterstützen dürfte. Selbst auf dem Papier ist das Smartphone ein Kraftpaket, denn es verwendet die „System on a Chip“-Lösung von Nvidia, ein 1,7 Gigahertz schneller Quad-Core-Prozessor mit zusätzlichem Grafikchip und Companion-Core, der für eine besonders große Stromersparnis sorgt, wenn das Telefon nicht beansprucht wird. Auch die restlichen technischen Daten, wie der 64 Gigabyte große Speicher und das 4,7 Zoll große Display mit HD-Auflösung lassen keine Wünsche offen und dank gleich zwei integrierten Megapixel-Kameras(8 MP Rückseite; 1,2 MP Front) sowie wohlklingenden Lautsprechern mit „Beats by Dr.Dre Audio“ sind auch die Multimediakapazitäten hinreichend abgedeckt. Wer das One X+ besitzt wird damit jeden Moment genießen, außer dem wo man die Brieftasche zückt, um zu bezahlen.

Samsung

Samsung ist eines der größten südkoreanischen Unternehmen. Es besteht seit 1938 und beschäftigt über 340.000 Menschen. Am meisten bekannt, ist Samsung für seine Technik-Produkte und macht momentan am meisten Schlagzeilen durch Mobiltelefone.

Samsung fertigt klassische Handys und Smartphones. Mit über 18 verschiedenen klassischen Mobiltelefonen bietet Samsung in der heutigen Zeit noch eine sehr große Auswahl an klassischen Handys. Eines der bekanntesten klassischen Mobiltelefone ist das Samsung B2710. Dieses Mobiltelefon ist speziell für den Outdoor-Gebrauch angepasst. Es ist gut geschützt vor Stößen und unter das Display kann kein Staub gelangen. Dieser Schutz basiert auf eine Gummierung außen am Telefon. Das Display ist mit einem speziellen Verfahren eingesetzt worden, so dass es absolut dicht ist. Des Weiteren ist das Telefon in einem Meter Tiefe für mindestens 30 Minuten absolut wasserdicht. Damit ist das Handy ein guter Begleiter für Outdoor-Aktivitäten.

Der ideale Begleiter für Outdoor-Aktivitäten ist das Samsung C3350. Auch dieses Handy ist geschützt vor Stößen und Staub unterm Display, garantiert allerdings etwas länger eine Dichtigkeit unter Wasser. Außerdem ist dieses Handy noch mit einer zwei Megapixel-Kamera ausgestattet und besitzt weitere, sehr nützliche Outdoor-Funktionen, wie beispielsweise eine integrierte Taschenlampe.

Eine weitere klassische Variante ist das Samsung REX80. Es bietet eine Mischung aus klassischem Mobiltelefon und Smartphone. Es ist der Nachfolger des Samsung Star. Es besitzt ein User-Interface, welches dem eines Smartphones sehr ähnelt. Außerdem besteht mit dem REX80 die Möglichkeit ein Instant Massaging System zu nutzen.

Wer kein sehr robustes Handy benötigt und immer online sein will, der greift in der heutigen Zeit auf sein Smartphone zurück. Samsung ist für seine sehr große Auswahl an Smartphones bekannt. Bekannt geworden sind Samsung Smartphone durch die S-Reihe. Angefangen hat alles mit dem Samsung Galaxy S I. Dies war zu seiner Zeit eine große Revolution. Es besitzt ein 4 Zoll Super-AMOLED Display, welches auch noch in anderen Generationen verwendet wird. Das Betriebssystem war damals Android 2.2. Durch dies ehr gute technische Hardware des Smartphones war es das Top-Smartphone 2010.

Mittlerweile, drei Jahre später, ist das Samsung Galaxy S IV erschienen. Sein Display besitzt eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln und hat damit eine Full-HD Auflösung, wie ein Fernseher oder ein guter Computer-Monitor. Der interne Speicher beträgt 16 Gigabyte, kann aber mit Hilfe von SD-Karten auf bis zu 64 Gigabyte erweitert werden. Das Smartphones selbst wiegt nur 130 Gramm. Das Samsung Galaxy S I wog seiner Zeit fast drei Mal so viel. Des Weiteren kann man das Samsung Galaxy S IV nun auch mit Hilfe einer App als Universalfernbedienung nutzen. Es sind zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und ein Quad-Core Prozessor verarbeitet. Das erste Smartphone dieser Reihe besaß nur etwa ein Viertel der Leistung.

Um sein Handy mit dem Computer zu synchronisieren benötigt man eine spezielle Software, die mit den Mobiltelefonen mitgeliefert wird. Dabei handelt es sich um die Software „Samsung Kies“. Dadurch lässt sich das Handy auf dem PC verwalten.

Samsung ist sehr schnell in der Entwicklung neuer Smartphones und Mobiltelefone. Es gibt kein Zeichen dafür, dass die Entwicklung der Handys in nächster Zeit langsamer von statten gehen soll, als bisher. Von daher können wir gespannt sein, was Samsung als nächstes für uns parat hält.

Nokia

Nokia ist ein Hersteller von Mobiltelefonen mit Sitz in Finnland, der lange Zeit weltgrößter Mobiltelefonhersteller war, bis es im Jahr 2011 zu starken Verkaufseinbrüchen und damit zu hohen Verlusten kam.

Gegründet wurde Nokia bereits 1865, zu Anfang stellte die Firma Papier her, später kamen Gummierzeugnisse wie Gummistiefel und Fahrradreifen hinzu. Später wurden Kabel hergestellt, aus deren Produktion eine eigene Elektronikabteilung entstand. Diese Elektronikabteilung beschäftigte sich ab 1967, nachdem Nokia zu einer Aktiengesellschaft zusammengefasst wurde, mit der Herstellung von Unterhaltungselektronik.

Mit dem Siegeszug des Mobilfunks baute Nokia ab 1981 erste Autotelefone für das finnische Mobilfunknetz. Ab 1987 folgten die ersten tragbaren Handys. Das erste GSM Handy erschien 1992 mit dem Nokia 1011.

Produktreihen

Frühere Nokia-Handys wurden mit einem vierstelligen Code bezeichnet. Die erste Zahl gab die Modellreihe an, die nachfolgenden Zahlen das genaue Modell. Später wurden die Produktreihen „Series“ genannt, jeweils mit einem Buchstaben davor.

Die 1er Reihe war Nokias erste Modellreihe, beginnend mit dem Nokia 1011. Diese Reihe beinhaltet zumeist sehr einfache Handys ohne Sonderfunktionen. Hervorzuheben ist hier neben dem 1011 das 2003 erschienene 1100. Ursprünglich für Entwicklungsländer konzipiert ist es das bis heute meistverkaufte Handy aller Zeiten.

Die 2er Reihe ist ebenfalls sehr einfach gehalten, jedoch gibt es hier bereits einige Modelle mit integrierter Kamera und Funktionen wie Bluetooth und integrietem UKW-Radio.

Die 3er Reihe gehört mit Modellen wie dem 3310 und 3410 zu den bekanntesten Mobiltelefonen von Nokia. Es handelt sich um Einstiegsmodelle die häufig auch Spiele und ähnliche Funktionen bieten.

In der 5er Reihe waren früher auch simple Einstiegsmodelle vertreten. Heute findet man sowohl Outdoorhandys, als auch Mobiltelefone, die auf eine bestimmte Sonderfunktion ausgerichtet sind, wie beispielsweise die „XpressMusic“ Modelle, die auf besonders gute Audiowiedergabe Wert legten.

Die Modelle der 6er Reihe sind durch Funktionalität und schlichtes Design vor allem für die geschäftliche Nutzung als Firmenhandy ausgelegt.

Die 7er Reihe sticht durch ungewöhnliche Designs und Sonderfunktionen hervor.
Viele Neuartige Funktionen waren zuerst in dieser Reihe vertreten, wie das 7110, welches das erste WAP-Fähige Handy war oder das 7650, eines der ersten Kamerahandys. Auch war mit dem 7710 ein frühes Touchscreen-Handy hier vertreten.

Auf besondere Hochwertigkeit wird bei der 8er Reihe geachtet. Diese Handys sind im oberen Preissegment angesiedelt und legen Wert auf gutes Design und Exklusivität. Besondere Vertreter sind das 8110 und 8210. Diese gewannen durch diverse Filme an Bekanntheit.

Die 9er Reihe war eine Serie von Communicator-Handys mit herausklappbarer Tastatur und vielen Features wie E-Mail und Fax. Diese Modelle wurden später in den ESeries fortgesetzt.

Die Eseries enthielten neben den Communicatorn noch weitere Modelle, die auf geschäftliche Nutzung ausgelegt waren.

Unter den Nseries-Modellen sind viele Multimedia-Handys die auf verschiedene Funktionen ausgelegt sind. Dazu gehören Bild- und Videoaufnahme sowie -Anzeige, Musikwiedergabe, Internetbrowser und mit dem N95 das erste Modell mit eingebautem GPS Empfänger zur Navigation. Die Handys der Nseries geben die Möglichkeit, Wlan zu nutzen.

Die Cseries sind sehr simpel, da sie sich an den breiten Markt richten und in erster Linie auf das Telefonieren sowie SMS-Schreiben ausgerichtet sind. Besondere Funktionen werden hier vergeblich gesucht, bis auf einige Modelle mit Touchscreen.

Als Nachfolger der Xpress-Music Modelle treten die Xseries an. Diese sind vor allem auf Musikwiedergabe ausgerichtet und enthalten daher gute Software zur Musikwiedergabe und oftmals hochwertige Headsets.

Die Asha-Modellreihe ist für günstige Handys bekannt, die zuerst eine Kombination aus vollwertiger Tastatur und Touchscreen, später nur noch einen Touchscreen hatten.

Die Modernste Baureihe ist die Lumia-Reihe mit Smartphones, die die zum Erscheinungszeitpunkt aktuelle Windows Phone Version als Betriebssystem nutzen. Es handelt sich um typische Smartphones mit Touchscreen sowie der Möglichkeit Apps zu
nutzen.

Eine Sonderform stellt das Nokia N-Gage dar, bei dem es sich eher um eine tragbare Spielkonsole, ähnlich einem Gameboy handelt. Telefonie- sowie SMS- Funktionen sind jedoch weiterhin verfügbar.



Betriebssysteme der Handys sind das Hauseigene Nokia OS sowie die Symbian-Plattform und bei moderneren Smartphones Windows Phone.

Sony

Sony ist seit dem Jahr 2001 im Bereich der Mobiltelefone tätig und war bis zum 15. Februar 2012 unter dem Namen „Sony Ericsson“ bekannt. Seit dem 22. Februar wurde auch das Logo von Sony übernommen. Die Tochtergesellschaft gehört zu hundert Prozent zu Sony und liegt mit seinen Smartphones auf dem zehnten Platz der Hersteller für mobile Telekommunikation. Der Sitz ist in Lund in Schweden.

Smartphones von Sony

Die Modelle von Sony erfreuen sich seit dem letzten Jahr immer größerer Beliebtheit, auch aufgrund der neuen Funktionen und des verbesserten Designs. Die Xperia Smartphones stellen dabei die meisten Modelle dar, die Sony zu bieten hat. Zwei Modelle der Produktpalette sind dagegen aufs Texting und Musik hören ausgelegt. Das Sony Ericsson txt und txt pro setzt auf schnelles Tippen dank einer QWERTZ-Tastatur. Bei den Walkman-Phones von Sony Ericsson dagegen wird auf das reine Musik hören gesetzt. Doch diese sind nur die Oberfläche der Technik, die Sony mit seinen Smartphones zu bieten hat.

Unter der Bezeichung Xperia bietet Sony seine Smartphones an. Das erste Gerät ohne die Einwirkung von Ericsson war das im Sommer 2012 vorgestellte Xperia S, das damals durch die 12 MP Kamera und den Exmor R Sensor bestach. Das Xperia S ist im Shop von Sony ausverkauft und kann auf gute Absatzzahlen zurückblicken. Vor dem S gab es schon mehrere Handys, die unter der Bezeichnung Xperia verkauft wurden, doch ist bei diesen noch die Technik von Sony Ericsson genutzt worden. Durch den Erfolg des ersten eigenen Modells, fing Sony daraufhin an mehr Modelle auf den Markt zu bringen, die bis jetzt alle das Xperia im Namen tragen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf schlankem Design, schnellen Prozessoren und einem robusten Gehäuse.

Das Sony Xperia Z und ZL stellen genau dieses Konzept zur Schau. Das Flaggschiff des Unternehmens besitzt eine Hülle aus glasfaserverstärktem Polyamid, der das Smartphone auch bei einem Sturz vor Beschädigungen schützt. Polyamid ist ein Metallersatz aus der Automobilbranche und diese Technik haben sich die Designer von Sony zu Nutze gemacht. Dadurch bleiben das Z und ZL wasserdicht und sogar 30 Minuten kann es unter Wasser aushalten. Somit ist eine schnelle Reinigung gewährleistet, die in den Laboren des Unternehmens getestet wurde. Das Modell überzeugt mit einem Full HD Bildschirm mit fünf Zoll, gehärtetem Glas, Staubschutz und einer 13 MP Digitalkamera mit Exmor RS-Sensor, der gestochen scharfe Bilder, auch bei Dunkelheit, zulässt. Dabei wurde die gleiche Technik wie den Kameras von Sony genutzt. Der einzige Unterschied vom Z zum ZL liegt in der Größe. Das ZL ist etwas kompakter, besitzt aber die gleiche Leistung.

Das sola war das zweite Smartphone aus dem Hause Sony und brachte eine neue Technik mit sich, bei dem der Touchscreen selbst mit Handschuhen und ohne Berührung bedient werden konnte. Die IFA 2012 brachte gleich drei neue Modelle von Sony auf den Markt. J, V und T sind alle in ähnlicher Bauweise, unterscheiden sich jedoch in Größe des Speichers und der Performance. Hierbei ist das T das Stärkste und bekam auch einen Auftritt im James Bond-Film „Skyfall“. 2013 wurde neben dem Z auch das E veröffentlicht, welches sich als ein sehr schlichtes Smarthone anbietet. Es ist mit Android, einer 3,2 MP Kamera und einem 3,5 Zoll TFT-Bildschirm ausgestattet.

Für 2013 wurden neue Modelle und ein neues Superphoe vorgestellt. Das L und SP stellen typische Xperia Mittelklasse-Smartphones dar und reihen sich nahtlos in die Serie mit ein. Mit dem i1 soll sich Sony anscheinend von der Bezeichnung Xperia trennen und ein Smartphone mit Full HD, einer satten 20 MP-Kamera und dem bis jetzt ungenutzten Qualcomm-SoC Snapdragon 800 sein. Analysten rechnen mit einem Release im Herbst dieses Jahres.

LG

Wenn es ums Thema „Smartphone“ geht, dann darf die Firma LG auf keinen Fall fehlen. Das Unternehmen verfügt nämlich über ein sehr großes Sortiment, sodass in der Regel jeder Interessent das richtige Modell finden wird. Natürlich unterscheidet sich aber nicht nur die Hardware beziehungsweise Leistung der einzelnen Geräte, denn auch das Design fällt nicht immer gleich aus.

Das aktuelle Flaggschiff von LG nennt sich Optimus G, wobei im Inneren unter anderem ein leistungsstarker Quadcore-Prozessor (1,5 GHz) und ein 2-GB-RAM verbaut wurden. Nicht ganz auf dem aktuellen Stand der Technik ist die Auflösung des 4,7 Zoll großen Displays, denn hier kommen die Werte auf Zahlen von „nur“ 1.280 x 768 Pixel. Deutlich besser sieht es bei der Kamera aus, da diese mit 13 Megapixel auflöst. Videos werden selbstverständlich in Full-HD aufgenommen und bei schlechten Lichtverhältnissen steht eine LED bereit. Die Energie holt sich das Smartphone vom 2.100 mAh starken Akku, der allerdings nicht ausgetauscht werden kann. Genauer betrachtet gibt es übrigens schon den Nachfolger des Optimus G, welcher am Ende den Zusatz „Pro“ bekommen hat. Leider ist es derzeit noch nicht überall erhältlich, sodass das Optimus G zum Beispiel in Deutschland erst mal das Flaggschiff ist und bleiben wird.

Für einen schmaleren Geldbeutel empfiehlt sich unter anderem das Optimus L9 von LG, das vor allem mit seinem in dieser Preisklasse großen Bildschirm (4,7 Zoll) punkten kann. Ansonsten handelt es sich „nur“ um Durchschnittstechnik, sodass das Gerät einen Dualcore-Prozessor (1 GHz) und eine Auflösung von 540 x 960 Pixel vorweisen kann. LG baute dem aktuellen Trend zufolge auch eine Kamera ein, die in diesem Fall mit 5 Megapixel auflöst. Natürlich lässt sich mit der Kamera auch Zoomen oder eine Panoramaaufnahme starten. Erfreulicherweise fällt der Akku sehr üppig aus, denn mit den 2.150 mAh und der schwächeren Hardware sollte sich durchaus eine lange Laufzeit erreichen lassen.

Die vor einiger Zeit vorgestellte L-Serie, dazu zählen die Modelle L3, L5 und L7, bekam vor Kurzem ein Update, sodass die Geräte über mehr Power verfügen. Das beste Smartphone der Serie ist das L7, wobei sich hier zum Beispiel der Prozessor über die doppelte Leistung freuen darf. Während die erste Generation lediglich einen Singlecore-Chip (1 GHz) verbaute hat, verpasste LG dem L7 2 einen Dualcore-Prozessor (ebenfalls 1 GHz). Außerdem stieg die Auflösung der Kamera von 5 auf 8 Megapixel und der Akku kommt nun mit 2.460 mAh daher. Das L5 2 der Serie ist in erster Linie für die einfache Anwendung gedacht, denn mit dem 1-GHz-Prozessor kann es schon mal zu der einen oder anderen kurzen Wartezeit kommen. Der Bildschirm selbst ist 4 Zoll groß und löst mit 480 x 800 Pixel auf. Für Fotos und Videos steht eine 5-Megapixel-Kamera bereit und als Betriebssystem installierte LG die Android-Version 4.1.2. Das Schlusslicht der Serie bildet das L3 2, wobei dieses Smartphone ausschließlich für Einsteiger gedacht ist. Dies zeigt sich unter anderem bei der Displaygröße (3,2 Zoll) und bei der Kamera (3 Megapixel). Echte Technik-Fans werden mit diesem Modell von LG auf keinen Fall glücklich werden, allerdings gibt es genug Menschen, die auf der Suche nach einem kleinen und kompakten Smartphone sind. Da spielt auch die schwache Kamera oder der schwache Prozessor keine große Rolle.

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