. Snook, das sind Stutz, Dave, Ivo und Raphi Snook. Sie veröffentlichen ihre Arbeit seit 2003 in Form von Samplern und EP-Versionen. Das vorliegende, aktuelle Album der Jungs ist bereits seit Januar dieses Jahres erhältlich. Auf der Scheibe präsentieren sich zwölf Tracks, die ein ungefähres Bild der Band schaffen sollten. Angefangen mit einer rotzigen Nummer präsentiert sich die Gruppe mit einem angenehmen Mix aus Punk, besonders aber Rock und ein bisschen Metal, wobei immer ein Schwerpunkt auf den Spielspaß gelegt wird, sodass dem Hörer ein Eindruck von Freude und Ausgelassenheit vermittelt wird. Die Züricher spielen mit starken, eingängigen Riffs auf, die sich anschließend nahtlos wieder dem Spielgeschehen unterordnen können. Jedenfalls wurde in die Gitarren der Schwerpunkt gelegt, die auch qualitativ ausgezeichnet von Ivo und Stutz geführt werden. Bass und Drums, die von Raphi und Dave bespielt werden, geben einen dichten rhythmischen Rahmen vor, dem sich dann, außerhalb der Soli, auch alle unterordnen. Ein wenig störend wirken in „Whore of Yourself“ die merkwürdigen, hohen Hintergrundgeräusche, die irgendwie nicht in das Schema der Nummer passen.Der Vortrag der Texte durch den Sänger kommt meist aggressiv, selten ruhiger, aber immer überzeugend rüber. Hervorzuheben sind auch die mehrstimmigen Passagen, durch die die Songs immer wieder individuell und anders als die Vorgänger erscheinen. Es lässt sich sagen, dass Snook eine ganz gute Leistung bringen, die einem nicht langweilig wird. Das macht dann vier Gitarren, die aber längst nicht alles auszeichnen, was die Jungs wirklich können.

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