Wertung: 4 von 10

Schlimmer kann ein Festivalwochenende gar nicht laufen. Autopannen, Bier weg, Frau weg, Körperteile kaputt.


Durchgerockt erzählt von einem Festivalwochenende. Der Ich-Erzähler macht sich samt Freunden auf zum Dangerbird. Allein die Fahrt dorthin gestaltet sich als Abenteuer (zumindest aus Sicht des Protagonisten). Auf dem Festival an sich passiert dann auch noch allerhand, was die Freunde auseinander treibt.

Eine nette Idee, teilweise auch lustig – aber: Viel zu oft unglaubwürdig. Viel zu oft wurde versucht, mit vermeintlich intelligenten Einschüben, zu zeigen, dass der Autor studiert hat (auch, was er studiert hat). Klingt dann aber mehr nach Mittelstufenschüler, der von Materie spricht, von der er keine Ahnung hat. Die Figuren an sich verlieren oft ihre Tiefe. Den Schluss kann man sich schenken.

Von Metal keine Spur, von Literatur keine Spur, von Sprachkunst keine Spur! Misslungene Popliteratur! Heavy Metal Literaturreviews auf Metaller.de!

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