Wertung: 7 von 10

Der französische Name ließ mich erst eine romantisch angehauchte Gothic-Band vermuten, doch stellte sich dies als völlig falsch heraus.

Die frankfurter Soleilnoir spielen druckvollen Alternative Metal/Rock mit englischen Texten, der durchaus düster angehaucht ist, aber vor allem voran geht.


Die Hardcore-Einflüsse lassen sich nicht leugnen.

Soleilnoir gründeten sich 1999 und präsentierten nun im April mit „Nucleus“ ihr drittes Album, nach dem Erstling „Drown“ im Januar 2001 und „Interlude“ aus dem Jahr 2003.

Was lässt sich nun zu diesem Album sagen? Auf gelungene Art und Weise gelingt es den Musikern (Vocals: Maggod, Guitars: W.Erdmann, Bass: J.Beck, und Drums: J. Reinschmid) Melancholie mit Energie und Melodie mit krachenden Sounds zu verbinden. Bemerkenswert ist Maggods charismatischer Gesang, der streckenweise durchaus mit dem von Burton von „Fear Factory“ vergleichbar ist. Der Sänger ist in der Lage, melancholische, ruhige Melodien ebenso zu füllen, wie hardcore-mäßig zu shouten. Sehr gut kommt diese Variationsfähigkeit in „Eyes“ zur Geltung. Bestimmt werden alle Songs von einer wuchtigen Klangfülle aus ausgefeilter Rhythmik und krachenden Gitarrensounds. Sehr druckvoll eben. Schade, dass sich auf dem Album nur sechs Songs finden. Das Potenzial der Band hätte sicherlich für mehr gereicht.

Live spielten Soleilnoir bereits als Support für u.a. „Chimaira“, „Eminence“ und „Die Apokalyptischen Reiter“. Wer die exzentrische Bühnenperformance erleben möchte, kann dies noch am 26.06.2005 in Frankfurt (Sinkkasten) oder am 13.08.2005 auf dem „Bunker Open Air“ Höchst tun.

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