Wertung: 6 von 10

Under construction. Die Homepage wird neu gestaltet. Fertig ist jedoch das Debut von Soulbound aus Bielefeld towards the sun. Melodische Deathmetalfische schwimmen viele im schwarzen, schwedischen Meer. Aber fressen die Großen auch die Kleinen?


Bevor ich auf die musikalischen Leistungen der Band zu sprechen komme möchte ich erwähnen, das diese Band im letzten Jahr 26 Gigs absolviert hat. Das ist schon eine beachtliche Leistung für eine Undergroundband.

Musikalisch gibt es starke Parallen zu Bands wie Soilwork und In Flames. Wobei der Gesang von Jonny manchmal auch nach dem Sänger von den Farmer Boys klingt.

Die stärksten Momente hört man definitiv beim Song Halloween. Zu diesem Song wurde auch ein atmosphärisch düsterer Videoclip gedreht. Ansonsten werden einige Songs durch schöne Blastspeeds aufgewertet. Die Gitarren braten ordendlich. Nach mehrmaligem Hören bleibt bei mir dennoch nur Halloween hängen. Dieser Song wirft einen übermächtigen Schatten auf die anderen Songs ab. Die Band liefert spielerisch eine souveräne Leistung ab. Fragezeichen hinterlässt der letzte Song Did chillout mix bei mir. Experimente finde ich grundsätzlich nur dann cool, wenn ein eigener Stil gefunden wurde. Aber der kann sich noch entwickeln.

Trackliste

  • 01 Eclipse
  • 02 Halloween
  • 03 Curse of vanity
  • 04 Down in destruction
  • 05 Towards the sun
  • 06 Sunrise
  • 07 Broken pieces
  • 08 Did chillout mix