So verwundert es auch nicht, dass man der Band spielerisch keinerlei Vorwürfe machen kann. Die Instrumente sind sauber gespielt und gut aufeinander abgestimmt. Auch die gute Produktion überrascht auf positive Weise. Die Rhythmusgitarre liefert einen fetten Teppich, auf welcher geschickt, komponierte Gesangslinien und Gitarrensoli vorgetragen werden. Untermauert wird das Ganze von einem präzise und kraftvoll gespielten Schlagzeug. Lediglich kleinere gesangliche Schwächen lassen sich ausmachen.

Stilistisch ist die Band sehr breit gefächert und bewegt sich irgendwo zwischen Sentenced und Volbeat. Das mag sich zunächst einmal verwirrend anhören, trifft den Sound von Source Of Sorrow aber wohl ganz deutlich. In ihren Songs verbindet die Band düster, melancholische Einflüsse mit Härte, aber auch melodiösen Elementen.

Leider lässt selbst bei dieser breit aufgestellten Band die Abwechslung etwas zu wünschen übrig. Spätestens nach dem dritten Durchlauf klingen alle Songs irgendwie gleich. Hier sollte die Band vielleicht etwas weniger Wert auf die stilistische Vielfalt legen und mehr an einem persönlichen Wiedererkennungswert arbeiten.

Fazit: Ein gutes Debut, welches Beachtung verdient, aber dennoch „nur“ Durchschnitt ist.

Trackliste:

  • 01. It Leaves Me Cold
  • 02. All Made Scars
  • 04. You Will Be My Grave
  • 05. Neverending Fall
  • 06. One Day
  • 07. Kill Your Own Desire
  • 08. Never Surrender
  • 09. Take Of The Noose
  • 10. If Looks Could Kill