Wertung: 7 von 10

Stereoflux; An was denkt man wenn einem dieser Name auf einem Cover einer CD anlacht? Wer kennt nicht den guten alten Fluxkompensator aus „Zurück in die Zukunft“. Die Physik-Narren unter euch denken da mit Sicherheit eher an den Fluss. Ein Doppelfluss, sozusagen. Und Tatsächlich, wer sich dazu entschieden hat den Silberling sein Eigen zu nennen, wird einen Doppelfluss erleben.


Stereoflux sind eine 4 Köpfige Combo aus dem Süden Kaliforniens. Das Projekt entstand aus der 12 Jährigen Freundschaf von Sänger, Leadgitarrist und Songwriter Aleks und dem Bassisten Dave Ruiz. Auf der Suche nach Leuten die Musik machen wollten, die Spaß macht, sind die Beiden dann auf ihren Drummer Dan Hill und ihren Gitarristen Morgan gestoßen. Seitdem die 4 sich gefunden haben, arbeiteten sie an ihrem Debütalbum „Stereoflux“, nach 2 Monaten im Studio kann man den Alternative Rock-Silberling nun käuflich erwerben.

Klanglich stecken Stereoflux wirklich im Doppelfluss. Zwei verschiedene Persönlichkeiten scheint dieses CD in sich zu verbergen: den soften Radio-Sound, der sich irgendwo zwischen U2 und Robbie Williams bewegt und eine etwas rohere, härtere Art von Rock, die mit Alternative Rock aber gut zu beschreiben ist. Gerade Lieder wie „Crazy“ zeigen, nicht nur Musikalisch, die dunkele Persönlichkeit der CD. „Photograph“ hingegen lässt eher die soften Radio-Rocker durchblitzen, was sich lyrisch aber wiederlegt. Eine CD die einem in fast jedem Song einen schönen Gegensatz bietet, vielleicht aber auch trefflicher mit Doppelfluss zu beschreiben.

Lyrisch sind die 4 Amerikaner aber ganz klar auf der düster-melancholischen Seite zu finden. Mit Lyrics die das Versagen anderer beschreiben oder die die Intelligenz und das Mitgefühl anderer in Frage stellen, ist „Stereoflux“ auch nicht ohne Emotion. Jeder Song hat seine eigene Geschichte und einen eigenen Charakter, von Unplugged über Rock-Pop bis Funky-Rock ist hier alles vertreten. Die einzige Konstante ist die Lyrik und diese ist durchgehend düster und mit Botschaften gespickt.

Fazit: „Stereoflux“ trifft fast jeden Geschmack und macht dabei kaum Abstriche. Der Geneigte Rocker wird hier, musikalisch, sowie auch lyrisch, voll auf seine Kosten kommen. Aber auch jeder andere, der auch mal einen harten Ton verträgt, wird hier bedient, sei es zum entspannen oder einfach nur mal Schwung ins Leben zu bringen.

Anspieltipps: Crazy, You Don´t Owe Me, Photograph (Unplugged)

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