Von Anfang an wird klargestellt: es handelt sich bei „House Of Gold & Bones Part 2″ um ein nachdenkliches, atmosphärisches Album. Die dargelegten Aspekte des Vorgängers Part 1 werden vertieft und treiben in die Selbstfindung. Wiederkehrende Zitate und Refrains verleihen dem Ganzen Nachdruck. Das Album hat zahlreiche helle Momente zu bieten: hohe Ohrwurmqualitäten, melancholische Orchestereinwürfe und altbewährte (Post-) Rock Riffs. Besondere Anerkennung verdienen sich „Red City“ als gelungener, schwerfälliger Opener, „Gravesend“ als brutalere Abwechslung, so wie „The Conflagration“ als geistreicher, atmosphärischer Kick, der neben den Lyrics auch durch seine Songstruktur und vor allem Taylors starken Gesang überzeugt. Auch das dumpfe „Blue Smoke“ macht sich gut als Einstieg in den Song „Do Me A Favor“, einen dahinströmenden Track, der Elemente besitzt, die man schon öfter gehört und für angenehm befunden hat. Einige Stücke und Augenblicke jedoch scheinen nichtssagend, die Songs wurden eher platt nach „Schema F“ aufgebaut und zeugen von Monotonie.

Schade eigentlich, denn „House Of Gold & Bones Part 2″ besitzt überdies einen vielfältigen Hörgenuss, den man als Stone Sour– oder Modern Rock-Fan nicht missen möchte.

Tracklist

  • 01. Red City
  • 02. Black John
  • 03. Sadist
  • 04. Peckinpah
  • 05. Stalemate
  • 06. Gravesend
  • 07. ’82
  • 08. The Uncanny Valley
  • 09. Blue Smoke
  • 10. Do Me a Favor
  • 11. The Conflagration
  • 12. The House of Gold & Bones

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