Mit den Zwillings-Releases “House of gold & bones” werden Stone Sour wohl sicher endgültig in den Rock-Olymp aufsteigen. Es ist das wohl ambitionierteste Werk der Band, und nur noch eine Frage der Zeit bis man Corey Tayler und seine Bandkollegen auf den Bühnen in Stadien dieser Welt sehen wird.

Aufgenommen wurde das Album in den Sound Farm Studios in der Heimatstadt Des Moines. Kurz vor Beginn der Arbeiten an “House of gold & bones” verließ Bassist Shawn Economaki die Band. Die Bass-Tracks wurden von Rachel Bolan (Skid Row)im Studio eingespielt. Auf der aktuellen Tour wird die Band durch Basser Johny Chow (Cavalera Conspiracy) unterstützt.

Eröffnet wird der erste Teil des Konzeptalbums mit dem Doppelschlag “Gone sovereign” und “Absolute zero“, zwei Stücke, die jetzt schon zu den Klassikern der Band gehören. Gerade “Gone sovereign” leitet das Album mit einem Hammer-Intro gebührend ein und zeigt von der ersten Sekunde genau, wohin die Reise geht. Das Stück “A rumor of skin” setzt nahtlos an und bringt uns zur ersten Ballade “The travelers (Part 1)“, die auch als Einleitung zum nächsten Stück von “House of gold & bones” verstanden werden kann. “Tired” zeigt nicht zum ersten Mal die musikalische Vielseitigkeit Stone Sours und ist für mich eins der absoluten Highlights der CD. Danach gibt es mit dem Stück “RU486” härtemäßig richtig einen auf die Zwölf. Bei dem Stück hört man Corey Tayler wie man es auch von seiner anderen Band Slipknot gewohnt ist. Über “My name is Allen” kommen wir nun zur zweiten Ballade “Taciturn“. Ein Stück, das sich nach dem ersten Durchlauf dank seiner tollen Hooklines sofort in den Gehörgängen festsetzt. Über den Track “Influence of a drowsy god” gelangt man zum Finale von “House of gold & bones“. “The travelers (Part 2)” leitet das Ende des ersten Teils ein und zeigt erneut, wie sehr sich Stone Sour in den letzten Jahren musikalisch weiter entwickelt haben. Mit “Last of the real” endet der erste Teil des Konzeptalbums.

Fazit: “House of gold & bones” ist bis dato das stärkste Album der Band. Im Vergleich zum zweiten Teil von “House of gold & bones“, ist der erste Teil der deutlich stärkere. Corey Taylor gehört zweifelsfrei neben Dave Grohl (Foo Fighters) und Myles Kennedy (Alter Bridge/Slash) zu den angesagtesten und facettenreichsten Sänger, die die Metal- und Rock-Community aktuell vorweisen kann. Auf dem Album gibt es nicht ein einziges schwaches Lied, und gehört damit nicht ohne Grund zu einem der erfolgreichsten Veröffentlichungen des Jahres 2012.

Dieses Album ist ein absoluter Pflichtkauf und hat die volle Punktzahl mehr als verdient.

Tracklist:

  • 01. Gone sovereign
  • 02. Absolute zero
  • 03. A Rumor of skin
  • 04. The travelers Pt.1
  • 05. Tired
  • 06. RU486
  • 07. My name is Allen
  • 08. Taciturn
  • 09. Influence of a drowsy god
  • 10. The travelers Pt.2
  • 11. Last of the real

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