Der ein oder andere ältere Fan könnte wohl meinen, daß sich die frühere Band Subway um den Sänger Francis Soto wieder zusammengefunden habe, allerdings ist von dieser Formation nur noch der Frontmann selbst übrig geblieben. Eigentlich sollte die Scheibe unter dem Namen Francis Soto Band herauskommen, wurde dann aber doch unter dem bewährten Namen veröffentlicht.

Was geboten wird ist deshalb auch klar: AOR oder an dieser Stelle auch melodiöser Heavy Rock genannt. Die Mucker präsentieren sich auf der Scheibe als Vollblutprofis in Hinblick auf Technik und Songwriting. Die Stücke sind abwechslungsreich und präsentieren von schmalziger Rockballade bis hin zu altbewährtem Fahrradmetal eigentlich alles. Schön ist der Einsatz der Hammondorgel im Song My Life, die man schon aus den 60ern und 70ern gewohnt ist.

Der 80er-Jahre-Radiohit „Sunglasses At Night“ von Corey Hart findet sich als Coverversion auf dem Album wieder und kann nicht punkten, zu schwach wurde dieser Song umgesetzt. Die Produktion ist angemessen und macht beim Hören Spaß.

Dennoch: Das Album ist nicht der Weisheit letzter Schluß, da sich Lola’s Themes weniger auf die Band als Gesamtwerk, sondern mehr auf Soto als Protagonisten einschießt. Schade, da wäre sicher mehr drin gewesen.

Tracklist:

01:My Life (3:44)

02:Lola’s Dream (4:06)

03:Still Want The Moon (4:17)

04:Sunglasses At Night (4:13)

05:Control And Power (4:04)

06:Don’t Cry (4:38)

07:Dedicated (4:42

08:Wasting My Time (3:55)

09:Metalapolis (4:23)

10:The Journey (3:33)

11:Save Me From Myself (4:18)

12:Old Photographs (3:45)

13:Talk (6:11)