SummerBreeze-2015Der Dienstag- dem Verkehrschaos entgegengewirkt

Dieses Mal ist es den 43.000 Besuchern sogar möglich, bereits einen Tag früher anzureisen. Die Pforten für die Metal-Jünger wird bereits am Dienstag, den 11.8.15, geöffnet. Durch den mehrere Kilometer langen Stau vor dem Gelände zwar nicht wie geplant um 10 Uhr, doch auch das lange Warten in der Hitze schadet der feucht-fröhlichen Stimmung nicht und gegen 14 Uhr können die Ersten endlich aufs Festivalgelände.

Jedoch beklagen die meisten Besucher die selten so schlechte Platzsituation, denn zwischen den einzelnen Zelten ist nur wenige Zentimeter Freiraum. All das kann die euphorischen Metal-Fans trotzdem nicht von ihrer Feierlaune abhalten und so wird gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.

 

Der Mittwoch – Katerstimmung? Fehlanzeige!

Das Feiern geht los- und das nicht zu knapp!
Dass die Skandinavier in Sachen Metal ganz weit vorne liegen, ist kein Geheimnis mehr. Dieses Jahr machen die Schweden sogar den Anfang: Los geht‘s mit SONIC SYNDICATE auf der Hauptbühne und DEMONICAL auf der Camel Stage.

Das Publikum grölt mit, die langen Mähnen kreisen beim Headbanging, der Moshpit beginnt. Aber auch Bands wie DIABLO BLVD., BLASMUSIK ILLENSCHWANG, AUTUMNAL, BATTLE BEAST, HARK, AVATARIUM, THRÄNENKIND, PANZER, DESERTED FEAR, DEATH ANGEL, ISOLE, DEVILMENT, NERVOSA, und STEVE’N’SEAGULLS liefern brisante Shows für die total begeisterte Menge, die förmlich ausflippt.

Übrigens: Das Summer Breeze-Team erhoffte sich mit einer neuen Lösung, die langen Schlangen beim Merchandise-Stand einzudämmen. Die Idee war einfach: getrennte Stände für den Band-Merch und für den Summer Breeze-Merch. Leider ging der Plan nicht ganz auf, die meisten Leute waren nämlich scharf auf die limitierten Summer Breeze- Artikel, die man nur vor Ort bekommen konnte- das Chaos war also vorprogrammiert.

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* Zuletzt aktualisiert am 20. Juli 2017 um 10:42 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Der Donnerstag – und weil´s so schön war, nochmal!

Damit keine Langeweile aufkommt, beginnt der zweite Festivaltag mit KYLE GASS BAND.
Vor der Bühne ist die Hölle los, das Interesse an dieser Band ist groß. Das liegt nicht nur am bekannten Mitglied und Frontmann Kyle Gass (TENACIOUS D) selbst, sondern auch am grandiosen Gitarrenklang, der bei einigen zwar erst etwas Gewöhnung braucht, aber schnell für gute Stimmung sorgt.

Mit THE SIRENS gibt es nicht nur was fürs Auge, sondern auch fürs Ohr.
Die drei Frauen erfreuen sich großer Beliebtheit, die Stimmung steigt stetig- ein Gesangstrio, das man unbedingt im Auge behalten sollte.

Die deutsche Metalband DIE APOKALYPTISCHEN REITER ist ein Favorit bei dem unglaublich gut gestimmten Publikum und füllt den Platz vor der Bühne ordentlich. Mit Klassikern und einigen älteren Stücken bringen sie ihre Fans zum lautstarken Mitsingen- und grölen. Auch die über 32 Grad heißen Temperaturen ändern nichts an der Heiterkeit der Besucher und der Musiker.

Die weiteren Bands am zweiten Festivaltag sorgen ebenfalls für einen tollen Abend, der erst spät ausklingt:
TROLLFEST, MEGAHERZ, NE OBLIVISCARIS, HOTROD MAYHEM, HÄMATOM, CORVUS CORAX, DRESCHER, TANKARD, OBEY THE BRAVE, ROGASH, OST+FRONT, DESTRUCTION, NACHTGESCHREI, BETRAYING THE MARTYRS, BLACK STONE CHERRY, ANTROPOMORPHIA, DORNENREICH, SODOM, JOHN COFFEY, OPETH, CARNIFEX, VITJA, SALTATIO MORTIS, EISREGEN, DEAD LORD, KREATOR, AGALLOCH, THE GREEN RIVER BURIAL, AMORPHIS, DEATH TO ALL, CROWN und CARACH ANGREN

 

Der Freitag- alle guten Dinge sind drei

Selbst am dritten Tag zeigen die wenigsten Metalheads Müdigkeitserscheinungen. Von einer Katerstimmung ist noch immer nichts zu sehen. Zugegeben, gut auszusehen nach den beiden bereits vergangenen turbulenten Tagen ist nun fast unmöglich geworden- aber daran stört sich keiner.

Stattdessen geht es laut und feucht-fröhlich weiter:

Den ehrenhaften Anfang machen heute ANY GIVEN DAY als Opener. Bei noch immer bestem Wetter wird ordentlich gemosht, Sänger Dennis lädt über das Mikrofon zum Crowdsurfing ein. Auch die zwischenzeitlichen Tonausfälle können die gute Stimmung nicht trüben. Ihr brachialer, melodiöser Metalcore lockt auch die letzten verschlafenen Besucher aus ihren Zelten.

Einen echten Hingucker bringen die Finnen von ENSIFERUM. Ihnen genügt es scheinbar nicht, mit ihren Klassikern und ihren neuen, harten Songs zu punkten- sie sorgen auch noch mit vier spärlich bekleideten Damen für eine Bühnenshow, die den männlichen Fans ordentlich einheizt und für haufenweise Gesprächsstoff unter den Besuchern sorgt.

PYOGENESIS und die extra aus Brasilien angereiste Death Metal- Band SELPUTURA haben es leider nicht leicht. Pünktlich als sie zu Spielen beginnen kommt ein Unwetter auf und ihr Auftritt muss abgebrochen werden. Eine Durchsage warnt die Besucher rechtzeitig und bittet sie darum, das Festivalgelände zu räumen und ihre Zelte zu schützen. Hastig wird dies in die Tat umgesetzt, doch leider klappt es nicht bei allen problemlos- fliegende Zelte und Pavillons gibt es trotzdem.

Viele Besucher suchen Zuflucht in ihren Autos. Das Unwetter ist jedoch weitaus weniger harmlos als angekündigt und bereits nach kurzer Zeit kann das Festival weitersteigen und die verloren gegangene Zeit wird anschließend einfach hinten dran gehangen. Es dauert nicht lange, bis die Stimmung unter den kreisenden Haarprachten erneut auf den Höhepunkt steigt.

Außerdem an diesem Tag live:
HEIDEVOLK, KISSIN’ DYNAMITE, SEVERE TORTURE, BLUTENGEL, THE GOGETS, LANTLOS, ALESTORM, NECROTTED, KADAVAR, SISTER SIN, LIFELESS, THY ART IS MURDER, PYOGENESIS, FUCK YOU AND DIE, GLORYHAMMER, FIRE RED EMPRESS, COMBICHRIST, SUICIDE SILENCE, HOUR OF PENANCE, POWERWOLF, EKTOMORF, BELOW, BLOODBATH, NEAERA, FINSTERFORST, TRIVIUM, MARDUK, TO THE RATS AND WOLVES, CRADLE OF FILTH, WALLS OF JERICHO, TEMPLE OF BAAL und SCHIRENC PLAYS PUNGENT STENCH

 

Der Samstag – ein würdiges Ende für dieses Jahr

Der letzte Festivaltag ist angebrochen. Auch wenn es viele vielleicht nicht zugeben würden, doch verständlicherweise sehen die Meisten aus, als können sie ihr gemütliches Bett zuhause kaum erwarten. Die Müdigkeit ist jedoch schnell vergessen, als die deutsche Punkrock-Band BETONTOD den Einklang gibt. Das Publikum zeigt sich textsicher, der Moshpit wächst und wächst. Am Ende wird mit Wasserwerfern für eine Abkühlung unter den Besuchern gesorgt.

Mit HACKNEYED stehen perfekt eingespielte Musiker auf der Bühne, die es vor wenigen Jahren noch schwer hatten, ernst genommen zu werden und sich gegen die ständig ansteigende Flut an Death Metal- Bands durchzusetzen. Doch sie haben diesen schwierigen Weg gemeistert und lassen nicht den geringsten Zweifel daran aufkommen, dass sie würdig sind, vor solch einem großen Publikum aufzutreten.

Als großer Publikumsliebling sorgt NIGHTWISH für einen grandiosen Abschluss. Die Kameracrew macht hier zwar keinen besonders hervorragenden Job, doch vor der Bühne werden die beliebten Finnen gefeiert, als wenn’s kein Morgen gäbe. Der Sound ist einwandfrei, die Pyrotechnik überzeugt auf voller Länge und NIGHTWISH hat sich mit dieser großartigen Show mal wieder selbst übertroffen. Man merkt eben doch, dass sie Perfektionisten sind.

Weitere Bands am letzten Tag des Festivals sind zudem: SERUM 114, MAJESTY, BE’LAKOR, MILKING THE GOATMACHINE, HAUDEGEN, RELIQUIAE, THE DUSKFALL, PRIPJAT, EMIL BULLS, SUICIDAL ANGELS, KATAKLYSM, DUST BOLT, BREAKDOWN OF SANITY, KNORKATOR, RECTAL SMEGMA, PARADISE LOST, CHAPEL OF DISEASE, BELPHEGOR, CANNIBAL CORPSE, DREAMSHADE, HATEBREED, MORGOTH, REVEL IN FLESH, DARK TRANQUILLITY, SICK OF IT ALL, TERROR UNIVERSAL, INQUISITION, TROLDHAUGEN, VENOM, GHOST BRIGADE, NAILED TO OBSCURITY und DARK FORTRESS

 

FAZIT: Ein absolut gelungenes Fest!

Das Summer Breeze beweist ein weiteres Mal, warum es das zweitgrößte Metalfestival in unserem Land ist. Alle Bands konnten überzeugen, die Besucher verhielten sich überwiegend friedlich. Mit nur vier Fällen von Körperverletzung spricht auch die Polizei von einem positiven Ergebnis. Auch die drückende Hitze und das Unwetter konnte die Feierlaune nicht trüben. Das gesamte Summer Breeze-Team, die Security und die Rettungskräfte der Malteser zeigten sich stets freundlich und unermüdlich.

Somit steht dem kommenden Summer Breeze Festival im Jahr 2016 nichts im Wege.

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