Seit dem Jahr 1997 findet nun das Summer Breeze statt. Am Anfang, man möge es kaum glauben, war das Festival eher ein übersichtliches Zusammentreffen der Szene aus der Region. Die Bands, die musikalisch auftrumpften, waren eher Nonames und nur eingefleischten Fans wirklich ein Begriff. Seit dem hat sich viel getan. Jahr für Jahr ist das Metal-Festival gewachsen und hat sich immer mehr nicht nur in Mittelfranken, sondern in ganz Deutschland und mittlerweile international fest etabliert.

Bis 2005 hatte man in Abtsgmünd bei Aalen seinen Platz gefunden, bis man ab 2006 auf einem Flugplatz des Aeroclubs Dinkelsbühl zwischen Illenschwang und Sinbronn ein noch besser geeignetes Gelände vorgefunden hat. Seitdem findet das Festival, welches im Jahr 2011 unglaubliche 39000 Besucher zählte, regelmäßig Mitte August statt.

Summer Breeze Open Air 2008 mit u.a.: Cradle of Filth & H-Blockx & Primordial & Heaven Shall Burn & Kataklysm & Marduk & Helloween & Primordial

Vom 14. bis zum 16. August diesen Jahres fand auf dem kleinen Flugplatz der noch kleineren Stadt Dinkelsbühl in Bayern das 19. Summerbreeze Open Air statt.

Das Billing versprach im Vorfeld schon Stimmung für Fans aller Genre …

Mittwoch

Ein angenehmer Tag, die Sonne scheint, es Regnet auf der zügigen Fahrt nur langsam und kaum von der Autobahn runter, wird schon mal das erste Bier gesucht. Warum nur hab ich ganze 8 davon schon im Ranzen, als ich mein Zelt aufbaue? Gut zugelangt Herr Zwiebel wird der ein oder andere denken. Denkste. 7 Stunden standen wir in einem beschissenen Stau. Warum schafft es der Veranstalter nicht diesen abzustellen? Sonst ist die Orga doch auch in allen Belangen gut. Naja, entsprechend war die Meinung, als um 3.30 mein Zelt stand und alle Bands natürlich schon lange vorbei waren. Da hilft dann nun mal nur Bier.

Donnerstag

Und was macht Bier? Müde, richtig. Mit den ersten Bands war auch nicht so viel zu verpassen, deswegen gings erst zu Graveworm um 16.00 zum Gelände. Wie üblich lieferten die Düsterheimer ne nett bangende Keyboarderin, nicht allzu viel Bühnenaction und auch nur nette Songs. Guter Einstieg für den Tag, aber mehr war es leider nicht. Da wussten Soilwork mit der soliden Show schon eher zu überzeugen. Gute Mischung aus Songs der letzten Alben bis Predators Portrait, so wie es sich gehört. Danach erstmal den üblichen Rundgang übers Gelände machen und die Merchpreise beschauen. Nebenbei gaben sich The Wildhearts die Ehre. Cooler Rockabilly verschnitt, so was sollte es häufiger zum Frühstück und einem Spaziergang geben. Das macht Spaß, ganz im Gegenteil zu ten Merch Preisen. Die üblichen 18 Flocken für die meisten Leibchen und Döner für 4, ne Wurstsemmel für 3 Euronen. Klasse, gut das Aldi leckere Dosen hat. Passend zu Arch Enemy wurde die Odyssee beendet. Tragischer Weise aber am Tequillastand, der natürlich erstmal auf die Schwedentauglichkeit getestet werden musste.

Bis auf den ziemlich schnarrenden Sound muss man den beiden Amotts bescheinigen, dass sie einfach geile Säue sind. Gute Show, auch wenn die Lightshow natürlich im Dunkeln besser gekommen wäre. Aber so konnte man sich Angela natürlich auch noch ein bisschen beschauen und was man sah wusste zu gefallen (…ihr Schweine). Was aber begeisterte war die wirklich ausgezeichnete stimmliche Leistung. Dieses Schwedenschmankerl hätte ich mir gerne noch länger gegeben. Naja, ging nicht, weil ich mir ja Ahab anschauen musste. Ich muss sagen, trotz einiger Tequilla, waren sie immer noch stinklangweilig. Sorry Leute, aber das war echt nichts. Deswegen schnell ab zu Behemoth die eine ziemlich gute Restshow ablieferten.

Danach war dann großes Kino angesagt. Paradise Lost betraten die Mainstage. Ich weiß nicht was die Jungs gemacht haben, aber es ist fast so als würde es Rohrkrepierer wie Host nicht geben. Die Haare sind wieder da, es wird sich bewegt auf der Bühne. Songs wie „From Ash And Debirs“ oder „The Enemy“ knallen amtlich und alles ist toll…alles? Naja, es fehlten ab und an wirklich mal ein paar Sample, aber was will man damit, wenn man „Pity The Sadness“ hören kann? Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Nach den Engländern ging nichts mehr. Falsch, da kamen die Iren. Primordial legten, beginnend mit „Empire Falls“ eine wiedermal dermaßen intensive Show hin. Unglaublich wie der gute Alan diese Songs rüberbringt. Wenn dieser Mensch „Coffin Ship“ singt, dann glaubt man zu wissen was Menschen damals gefühlt haben müssen. Ganz im Gegensatz zu Helloween die zwar mit „Halloween“ kultig anfangen und auch ähnliche Songlänge erreichen wie ihre Vorreiter, ihnen aber alleine Soundtechnisch nicht das Wasser reichen können.

Zwar war die Performance nicht schlecht und mit „Dr. Stein“ zumindest einer meiner Alltime Faves dabei, aber so richtig glücklich war man hinterher nicht. Es zeigte sich leider auch, dass „As Long As I Fall“ doch nicht die Klasse alter Songs hat. Naja, war eh Zeit noch mal ein bisschen Salz in die Nase zu schniefen und den Abend gemütlich bei einem (oder vielleicht zwei) schwedischen Tequilla ausklingen zu lassen. Marduk dient dazu als Beschallung ausgesprochen gut, auch wenn ihnen Legion etwas fehlt. Allerdings war mir bis dahin nie aufgefallen, dass sie so langsam sind. Die Zeit verging jedenfalls wie im Fluge und eh man es sich versah waren Cult Of Luna schon wieder gegangen und man sah Despised Icon im Zelt aufspielen.

Das war dann auch das Ticket in die Nacht, da Core ja bekanntlich meinen Ohren nicht schmeichelt und ich auf leichte Zuckungen im linken Auge hatte.

Freitag

Das Auge war wieder OK, aber Dark Age bitterer Weise schon vorbei. Auf den Schreck erstmal ein Tequilla und bei welcher Band funktioniert das besser als bei Korpiklaani. Die Jungs aus dem Finnenlande präsentierten sich bestens aufgelegt und um einiges besser als noch Monate zuvor auf dem Paganfest. Ein gelungener Tageseinstieg. Daher konnten Pro Pain auch irgendwie nicht so recht punkten. Trotz ziemlich energiereicher Mucke verschwanden sie irgendwo im Mittelmaß.

Ebenso wie Exodus, die leider auch irgendwie nicht so richtig meine Stimmung zum kochen bringen wollten. Auch wenn natürlich Überknaller wie „Bonded By Blood“ nicht fehlten und auch sonst eine solide Leistung gezeigt wurde. „Eluveiti“ danach zeigten trotz des Verlustes eines Bass- und eines Flötentiers einen ansehnlichen Gig. Diese Jungs werden noch mal richtig weit kommen.

Auf den Schreck erstmal richtig royal Brennen.

Die Klos waren für ein Festival richtig edel, da geht definitiv mal ein Lob an die Crew!

Lob gab’s für As I Lay Dying nicht unbedingt zu vergeben. Gibt mir nichts, diese Musik. Ebenso wenig wie die als Kontrastprogramm im Zelt grindelnden Rotten Sound, die zwar ziemlich groovig daherkamen für Grindcore, aber auch nicht wirklich überzeugen konnten. Irgendwie schien eine Art Bewegungsunlust ins Festival gekommen zu sein. Auch Six Feet Under gewannen nicht gerade Kilometerrekorde. Allerdings hab ich es Chris Barns an dem Tag auch nicht wirklich zugetraut. Sah doch etwas fertig aus, der gute, als er Human Target röhrte. Die Beweglichkeit wurde deutlich angehoben wurde dann auf der Painstage, auf der Kataklysm bewiesen, dass im Deathmetal auch gute Shows stattfinden können. J.-F. und seine Mannen holzten sich erbarmungslos durchs bajuvarische Unterholz, dass es eine echte Freude war. Dabei kam neben Songs von „Prevail“ natürlich auch die Vergangenheit nicht zu kurz. „As I Slither“ und „Manipulator Of Souls“ ballerten erheblich, ebenso wie der danach angesetzte Tütenwein. Dieser verhinderte leider mein Auftreten bei Hollenthon, wo bei Martin Schierenk doch noch so grinsend übers Gelände lief.

Samstag

An diesem Tag schaffte ich es doch tatsächlich mal rechtzeitig auf dem Gelände zu sein und es hätte sich fast gelohnt. Keep Of Kalessin boten mit ziemlich krassen Bangmanövern der gesamten Saitenfront einiges fürs Auge, fürs Ohr war es aber noch zu früh, so dass der etwas verschnörkelte Black Metal nicht richtig zünden wollte.

Ganz im Gegenteil zu Dismember, die nicht nur für Auge, sondern auch was fürs Ohr boten. U.a. Klassiker wie „Dreaming In Red“. Da muss ich den Einwohnern meiner neuen Kurzzeitwahlheimat doch mal ein Lob aussprechen. Apropos Schweden, mein Auge und meine Kehle sind schon ganz trocken. Neaera sind eh nicht so mein Fall, auch wenn sie nach Augenzeugenberichten sehr gut gerockt haben sollen. Da warte ich aber doch lieber auf Heaven Shall Burn und schaue vorher bei Ensiferum vorbei. Die Jungs konnten, trotz schlechtem Sounds, richtig abräumen, so dass bei „Athi“ sogar eine Wall Of Death zu Stande kam. Respekt an die Finnen in ihren Röcken.

Da konnten unsere eigen Landsmänner um Matt Sinner leider nicht mithalten. Primal Fear stellten sich als nett, aber nicht wirklich berauschen heraus. Da muss man den Herren von H-Blockx schon mehr Respekt zollen. Die wollte kaum jemand sehen, aber sie gaben trotzdem alles. Allein die komische Jazz-Version von Little Girl konnte schon einiges. Heaven Shall Burn bekräftigten dann mal wieder, dass sie am deutschen Metalcore Himmel definitiv die Nummer eins sind. Unglaubliche Energie, ein riesiger Circle Pit und alles was ein echter Headliner so braucht.

Seltsamerweise waren das an diesem Abend aber Cradle Of Filth die es nach einem etwas ausschweifenden Abendbrot zu bestaunen galt. Stimmlich schon beeindruckend und mit all dem Nebel und dem Licht auch sehr gut untermalt können mich die Engländer doch nicht so recht vom Hocker reißen. Dazu sind die Songs einfach zu verschachtelt, auch wenn mit „Her Ghost In The Fog“ sogar alte Tracks gehör finden. Leider, leider animierte der Symphonische Prog Black Metal doch eher zu ein paar letzten Tequilla, die auch dafür sorgten, dass mit Anathema leider zu langsam waren und ich lieber die Segel strich. Alles in allem wieder ein gelungenes Festival, welches unterstreicht, dass gute Orga (mal abgesehen von dem verschissenen Stau) kein Luxus sein muss!

Autor: Zwiebel

Festivalbericht Summerbreeze Open Air 2009

Nach einer relativ ereignislosen Fahrt erreichen wir mittwochs Abends die Ausfahrt „Dinkelsbühl“. Gespannte, nein, angespannte Gesichter verfolgen jede Bewegung des Vorderautos: wo wartet das Stauende? Wie viele Stunden sind es diesmal? Und erst an der Schleuse ein erstauntes Aufatmen – Wartezeit fünf Minuten, Kontrollzeit zehn Minuten und „zack“ sind wir drin. Ein überaus dickes Lob an die Veranstalter, die das Chaos vom letzten Jahr effektiv ausgemerzt haben.

Der musikalische Donnerstag begann mit Vader, deren letzte Töne wir mitbekamen und ihnen immerhin einen amtlichen Sound bestätigen können.

Den haben auch Grand Magus aus Schweden. Die Doomwalzen passten zwar nicht ganz zur Tageszeit, boten ihre Show aber unglaublich intensiv dar. Live ist das Trio, das ständig irgendwas von Wölfen erzählt, jedenfalls eine Macht.

Somit wieder gnädig gestimmt lässt man auch die eher nervigen ‚Unheilig in ihrer Totengräber-Kluft über sich ergehen. Der haarlose Fronter hat zwar viel Energie, aber die Mucke ist nun mal was für „Fledermäuse“, wie Gothic-Fans von diversen Metallern gerne mal genannt werden.

Ganz im Gegenteil dazu Equilibrium, die auch sehr viel Energie ins Publikum übertragen. Eben jenes ist trotz nachmittaglicher Zeit auch schon beachtlich und rastet bei Songs wie „Met“ auch gut aus. Macht Spaß, den Münchenern zuzuschauen. Mit einem Grinsen auf den Lippen drehe ich mich um und sehe – rosa. Zeit zu rennen! Leider erwischen mich J.B.O. kalt von hinten, so dass doch einige völlig unlustige Textzeilen an mein Ohr dringen. Das schreit nach Wein.

Entsprechend glücklicher geht’s kurz später zu Kreator. Wer diese Band einmal gesehen hat, der weiß, wie die Show abläuft. Trotzdem sind Mille und Co. Immer wieder ein Vergnügen. Mit „Hordes Of Chaos“ beginnend wird sich durch ein schönes Set gethrashed, bis es wieder Zeit ist, die Flagge des Hasses zu hissen. Großes Kino! Da kann man sich auch mal einen Jäger gönnen und die ersten Klänge der Backyard Babies reintun. Nette Musik zum trinken und live auch recht ordentlich.

Mit genügend Mut geht’s weiter ins Zelt zu Anaal Nathrakh. Gut ist auch anders, aber schnell und fies sind sie. Einmal Ohren durchpusten lassen und weiter geht es, um den lieblichen Klängen des „Cantus Buranus“ von Corvus Corax zu lauschen. Leider ist mir ein Liter Wein dabei im Weg, so dass ich den klassischen Klängen nicht wirklich folgen kann. Aber die Show ist sehr pompös aufgezogen.

Ganz im Gegenteil zu Misery Index, die mit einer aktiven Show und einem netten Brett auffahren. Das verleitet mich dann dazu, den nachfolgenden progressiven Weisen Katatonias zu lauschen. Die statische Show animiert zu so später Stunde leider sehr wenig, wenn sie auch zu den durchaus guten Songs passt.

Der nächste Tag beginnt mit The Haunted und Entombed: gleich zwei Bands aus dem gelobten Land Schweden geben sich hier die Ehre. Während The Haunted erstaunlich gut sind, kann ich den neuen Songs von Entombed immer noch nicht viel abgewinnen, obwohl der Auftritt insgesamt recht amtlich ist. Nach dieser Vollbedienung haben es Schandmaul deutlich schwerer, mein Ohr zu erreichen. Mag auch an dem schwedischen Tequilla liegen, der ja obligatorisch getrunken werden muss.

Die im weiteren Tagesverlauf spielenden Amorphis sind in großartiger Form und präsentieren sich besser denn je. Die neuen Songs wie „Silver Bride“ oder „Sampo“ kommen großartig an und lassen Amorphis zu dem definitiven Highlight des Festivals werden. Die folgenden Amon Amarth präsentieren sich wie üblich gut, aber auch nicht sehr kreativ. Irgendwie ist es seit Jahren immer das gleiche. Trotzdem ist „Twilight Of The Thundergod“ ein cooler Song und kommt auch gut bei der großen Menschenmenge an. Haggard haben es da schon deutlich schwerer, ihren Sound an den Metaller zu bringen und ich muss gestehen, dass ich mich nach einigen Minuten heimlich davongestohlen hab. Sowas muss einfach zu nachtschlafender Zeit auch nicht mehr sein. Dann lieber noch eine Köstlichkeit aus dem Tetrapak.

Pflichttermin am folgenden Tag waren die Excrementory Grindfuckers – also rein ins Partyzelt. Satanas! – und der Autor hatte gedacht, draußen sei es warm gewesen. Da hilft nichts, da muss ein Tequilla rein, sonst hält man es leider nicht bis zum Ende der durchaus amüsanten Show der Fuckers durch. Moonspell haben danach bei strahlender Sonne einen schweren Stand, ebenso wie die bemühten Legion Of The Damned. Schade eigentlich, weil beide Bands sich gut präsentieren. Das die Menge bei Volbeat tobt, ist dagegen klar. Das dargebotene überzeugte tatsächlich, denn Mr. Poulsen ist einfach auch ein geborener Frontmann. Die folgenden Kanadier mit dem altehrwürdigen Namen Voivod können mich dagegen nicht so recht begeistern. Heavy-Metal-Sound mit Elektroeinflüssen muss man einfach mögen, um hier Spaß zu haben.

Ebenso zu den großen Szenespaltern zählen Opeth. Meister Mickael Ǻkerfeld und seine Mannen sind ja eigentlich für ansehnliche Liveshows bekannt. Heute will der Funke aber nicht überspringen: Zu lang sind die Songs, zu wenig lustige Sprüche. Ziemlich enttäuschend, was die Stockholmer da abziehen. Daher geht es etwas enttäuscht auch zum Auto und in einer nächtlichen Odyssee gen Heimat.

Zusammenfassend kann man dem Summer Breeze aber wieder einmal bestätigen, dass es zu den besten Festivals Deutschlands gehört. Die Stausituation war sehr gut im Griff und auch sonst war alles wie immer absolut zufriedenstellend. Nur die Abschaffung des Tequillastands in Sichtweite der Bühnen nehm ich euch übel, Freunde – nicht, dass ich noch zu viele Bands auch mit eigenen Augen sehe.

Autor: Zwiebel

Festivalbericht Summer Breeze 2011

Das Summer Breeze 2011 ist Geschichte und gerade deswegen gibt es ein paar Geschichten zu erzählen, die von Hitze und Donner, von Metal und Bier und allerhand Verrücktem berichten. Hier ist unser Eindruck:

Ab dem 18. August war es wieder soweit, das Summer Breeze öffnete seine Tore und es fluteten unzählige Headbanger bereits am ersten Tag auf das Gelände bei Dinkelsbühl.

Nach einem eher durchwachsenen Sommer sah aber gerade in diesen Tagen Petrus mit einem wohlwollenden Auge auf die Schar von Lang- und Kurzhaarigen und schenkte Sonne satt. Manchem mag das vielleicht sogar zuviel des Guten gewesen sein, aber dafür gab es dann morgens auch mal ein Donnerwetter, das sehr zur Abkühlung beitrug.

Wie immer war das Festival prächtig organisiert und so blieben nicht viele Wünsche offen. Lediglich ein Wehrmutstropfen ist zu verzeichnen, da in den ersten Tagen die Toilettensituation eine Katastrophe war. Zu wenig Dixies für zu viele Leute, zuviel was raus musste und einfach nicht mehr in die überlaufenden Blaueinheiten rein wollte. Allerdings entspannte sich die Situation doch zum Festival hin.

Was aber am wichtigsten war, das sind die Bands und hier konnte das SB einige namhafte Acts verpflichten.

Donnerstag, 18.08.2011

Nicht ganz so bekannt, aber dennoch sehenswert waren Ranz Boellner And The Heavy Metal Warriors, die meinen Festivalauftakt darstellten. Ganz im Retro-Stil der 80er präsentierten die Jungs echten True Metal mit einem riesigen Augenzwinkern. Gekleidet in engen Spandecks, lange Perücken und falsche Bärte sorgten sie für eine Menge gute Laune und viele Lacher auf der Camel-Stage.

Gefolgt wurden diese von der Ac/dc Coverband Ac/dx, die eine nahezu perfekte Illusion der Männer um die Youngs vorgaukelten. Groovig, präzise und verdammt nah am Original konnte man nicht anders als vor der Bühne abrocken und lauthals „Thunderstruck“ und „TNT“ mitjodeln. Schöne Sache!

Eine bis dato mir unbekannte Band erregte beim zufälligen vorbeischlendern an der Pain Stage meine Aufmerksamkeit: Comeback Kid, eine Hardcore Band aus Kanada, die ordentlich was auf der Bühne abriss. Starke Darbietung, die sich mit guten Songs vermischte machte deren Auftritt für mich zu einem Geheimtipp, selbst wenn die Combo schon lange kein Geheimnis mehr ist.

Wer natürlich immer auf meinem Speiseplan steht, das sind Arch Enemy. Diese spielten eine solide Show und präsentierten viel Neues von ihrem aktuellen Album. Geplagt durch einen entzündeten Zahn, ließ sich Angela Gossow jedoch nichts anmerken und überzeugte. Bedauerlich war nur, dass sie jedoch zu leise abgemischt war und ihr Organ nicht so zur Geltung kam, wie man sich das gewünscht hätte. Und dennoch, Arch Enemy stehen bei mir leider immer im Ruf Live nie so stark zu sein, wie auf ihren Alben.

Freitag, 19.08.2011

Klug ausgedacht war der Veröffentlichungstermin des neuen J.b.o. Albums „Killeralbum“, den man auf den Tag des Bandauftritts auf dem Summer Breeze legte. Garniert wurde die Menge mit kleinen rosa Fähnchen, die jeder beim Gagfeuerwerk der Franken schwenken sollte und wollte. Ein Fan ließe es sich sogar nicht nehmen seine Freude über diesen Zustand auf die Art und Weise auszudrücken, dass er nackt über den Platz lief, mit nicht mehr als einem Fähnchen bekleidet, das er dort „verankerte“, wo die Sonne niemals scheint. Der Auftritt der Band war wie gewohnt ein Heidenspaß und ließ an gern gehörten Songs keine Wünsche offen. Doch auch Ansagen wie „..lieber Bier und Metal als Wine und House, das kann nämlich tödlich enden“ sorgten für schallendes Gelächter.

Über Turisas und deren Art der Metalinterpretation kann man vortrefflich streiten. Entweder liebt man es oder man hasst es. Zu letzterer Fraktion gehöre nun auch ich, was mich dennoch nicht davon abhielt, mir die Band einmal anzusehen. Was ich zu sehen bekam, war nett, aber auch nicht mehr. Keine besondere Bühnenpräsenz der Band war zu verzeichnen, man machte seine Sache aber auch nicht schlecht. Dennoch, den Fans schien es zu gefallen und darauf kommt es ja schließlich an.

Eine Rammstein Cover-Band namens Weissglut hatte sich ebenfalls auf das SB verirrt und durfte sich beweisen. Sowohl im Spielerischen als auch im Druck der Musik können sich Weissglut durchaus rühmen ihren Vorbildern nahe zu kommen. Songs wie „Asche zu Asche“ oder „Du riechst so gut“ haben wunderbar funktioniert und das Publikum sehr gut unterhalten. Lediglich die Kostümierung könnte noch leicht optimiert werden und der Sänger war für meinen Geschmack etwas zu „hölzern“ auf der Bühne, selbst wenn er stimmlich überzeugt hat.

Eine Band, die stets professionell und über jeden Zweifel erhaben ist, sind Bolt Thrower. Mit einem Mix aus altem und „neuem“ Songmaterial tischten sie dem SB ein buntes Potpourri ihrer Klassiker auf. Dargeboten in einer authentischen und unterhaltsamen Show war es auch kein Wunder, dass der Platz vor der Main Stage brechend voll war. Mitgrölhymnen wie „No Guts, No Glory“ oder „For Victory“ wurden ebenso frenetisch gefeiert wie das beinahe epische „When Cannons Fade“. Alles in allem ein sehr gelungener Auftritt einer Ausnahmeband.

Als alter Fan der Band Amorphis war der Freitagabendtermin vor der Painstage quasi Pflicht für mich. Dennoch ging man mit gemischtem Gefühl dorthin, weil der Sound eventuell qualitativ nicht so gut sein konnte und weil Amorphis in den letzten Jahren nicht das glücklichste Händchen für ihre Setlist hatten. An diesem Abend wurden jedoch beide Zweifel schnell ausgeräumt, da der Sound ansprechend war und die Band tief in die Klamottenkiste der Alben griff. Die Show war so, wie man sich das von Amorphis wünscht: Atmosphärisch und blau. Und gerade dieser Atmosphäre, die durch die Musik und eine eindrucksvolle Lichtshow entstanden war, konnte sich erst durch die Dunkelheit des Abends entfalten.

Leider gibt es auf Festivals immer Überschneidungen und so kann man nicht alles Bands. Immer voll genießen. Deswegen kam ich spät aber gerade noch rechtzeitig zu Neaera, die gerade ein riesiges Circle-Pit im Zirkuszelt der Party-Stage bei der Menge in Auftrag gaben. Auch die folgenden Songs wie „Spearheading the Spawn“ waren Garant für eine Bombenstimmung und so wurden Neaera kräftig vom Publikum gefeiert.

Samstag, 20.08.2011

Mit einem leichten Anflug von Hochmut machte ich mich auf, meine „Helden“ aus längst vergangenen Zeiten zu sehen, die ich irgendwann zu Belächeln angefangen hatte. Die Rede ist von Hammerfall, die für mich irgendwann in den 90ern cool waren, deren Musik aber doch recht schnell schal wurde. An diesem Abend ließ ich mich jedoch eines Besseren belehren und stellte fest, dass aus der Band, die ich 1998 in Probstried, einem Ort in der Einöde an der Grenze zu Österreich, doch eine stattliche Live-Band gewachsen war, die durchaus Spaß machte. Auch wenn sie viel neues Material spielten und das Publikum gerne mehr von Glory to The Brave gehört hätte, so kam deren Auftritt doch hervorragend an und auch ich bin nun einer Erfahrung reicher.

Ein permanenter Sympathieträger sind auch Kataklysm, die spät, aber nicht zu spät am Freitag spielten. Da die Band 20jahriges Jubiläum dieses Jahr feiert, gab es auch einen Querschnitt der gesamten Schaffensperiode, was gerade für Fans der ersten Stunde ein Leckerbissen war. Bühnenpräsenz, Sound und Sympathiewert sind bei dieser Band stets hervorragend und so macht deren Auftritt stets Spaß.

Einige Jahre lang hatte ich mich immer wieder geärgert die Stuttgarter niemals live gesehen zu haben. Umso erfreuter war ich, als ich im Vorfeld auf dem Festivall Billing die Farmer Boys entdeckt hatte. Auch bei derber Hitze ließ ich mir dieses Spektakel nicht entgehen und wurde nicht enttäuscht. Schöne Songauswahl und sehr viel gute Laune bleiben das große Fazit der Show. Letztendlich bleibt nur zu hoffen, dass die Jungens wieder ein neues Studioalbum runterreißen und man sie in Zukunft öfter sieht.

Selbiges Glücksgefühl hatte ich, als ich auf dem Billing God Dethroned entdeckte, die leider ihre letzte Show in Deutschland spielen würden. Da ich sie vor zwei Jahren schon verpasst hatte, ließ ich mir die Gelegenheit sie diesmal zu sehen auf keinen Fall entgehen. Die Band feuerte einen Salvensong nach dem anderen ab und ließ die Menge kaum zum Durchatmen kommen. Lediglich später bastelte man ein paar Midtempotracks in die Setlist ein, sodaß etwas Raum blieb, um zu verschnaufen. Die Songauswahl war gut, jedoch hätte ich mir persönlich ein paar neuere Sachen wie „2014“ oder „Loyal to the Crown of God Dethroned“ gewünscht. Dennoch bleibt es ein durchaus würdiger Abschied einer großartigen Band.

Alles in Allem muß wieder einmal gesagt werden, dass das Summer Breeze ein hervorragendes Festival ist, das weder zu groß noch zu klein, das facettenreich in der Musik ist und doch nicht unschön die Grenzen einer bestimmten Musikkultur überschreitet, wie andere Festivals das heute tun. Jederzeit wieder!

Autor: Alex

Festivalbericht Summer Breeze 2012

Kaum zu glauben, aber es ist das 15. Summerbreeze Festival. Das heißt, man kann auf einiges gespannt sein und das Programm verspricht einiges. Leider verhindert mein Job, dass ich mir die volle Party geben kann, denn ich komme erst Donnerstagmorgen an. Endlich den Bulli abgestellt, in die Festivalklamotten geschlüpft, die erste Dosenmahlzeit in den Schlund gedrückt und die ersten 3 Biere verhaftet, geht es dann auch schon recht früh los.

Donnerstag 16.8.

Leider verpasse ich den New Blood Award-Gewinner und komme erst rechtzeitig zu Be’lakor, einer australischen Newcomer-Band. Australien? Klingt mehr nach Göteborg. Die Jungs gehen in die Richtung von Dark Tranquillity oder Insomnium und damit sind sie auch gut anzuhören. Netter Anfang. Den können Manegarm aber noch toppen. Mit ihrer aktiven Show schaffen es die Schweden, schon recht viele Leute vor die Bühne zu locken, die den Death/Black angehauchten Paganmetal abfeiern. Macht Spaß anzuschauen und die typischen ohohoho-Chöre mitzugröhlen, Bronze geht heute nach Schweden. Die sollten nächstes Mal vielleicht nicht in der prallen Mittagssonne spielen. Und weiter geht’s in Sachen Melodic Death Metal. Darkest Hour überzeugen mit ihrer Show und ihren ziemlich coolen Songs. Es wundert mich, dass diese Überraschung des Tages noch nie Eingang in meine Lauschlappen gefunden hat. Gute Melodien, viel Energie, die Silbermedallie geht in die USA.

Danach noch schnell am Partyzelt vorbeigehuscht und Agrypnie geschaut. Die komplizierten Songstrukturen machen diesen melodischen Black Metal etwas uneingängig. Dafür überzeugen die deutschen Post Schwarzies mit ihren gekonnten Melodien. Noch eine Überraschung, wenn auch ohne Medallie. Die letzte Medallie des Tages, die goldene, geht erwartungsgemäß in die USA. Iced Earth überzeugen mich völlig, selbst als Anhänger von Herrn Barlow. Stu Block liefert eine mitreissende Show ab und trifft nahezu das Feeling, welches Mat Barlow so berühmt gemacht hat. Leider fehlt Melancholy heute im Set, aber Watching Over Me oder The Hunter machen trotzdem richtig Spaß. Erleichtert, dass die Band sich den richtigen Sänger gesucht hat, geht’s weiter mit Behemoth. Hier ist erneut Spannung angesagt. Nergal ist von seinem Krebsleiden geheilt und zurück auf der Bühne. Pyros ballern in die Nacht, Nebel wabert über die Bühne und Nergal gibt alles. Die Polen nehmen keine Gefangenen und holzen sich durch das einstündige Set. Welcome back.

So, es wird spät und ich werde immer durstiger, ergo ist es Zeit für Die Kassierer. Leider gibt es außer der Fettwanne von Wölfi keine weiteren Körperteile zu sehen. Trotzdem geht die Party ab, so viel asozialen Spaß sollte jeder einmal gehabt haben. Danach schleiche ich mich für ein paar Songs zu Subway To Sally. Die mittelalterliche Meute ist wie gewohnt agil und reisst eine menge Leute mit, für mich ist es aber nicht so interessant. Daher warte ich lieber auf die Kollegen aus Hannover. Die Excrementory Grindfuckers zählen zurecht zu den Stammgästen dieses Festivals. Die Show ist immer witzig, und heute haben die Jungs Strandfeeling als Bühnenmotto auserkoren. Um Baywatch auch noch richtig zu feiern gibt’s sogar meinen geheimen Favoriten Looking For Grindcore. Rob und die anderen holzen sich völlig durchgefeuert durch ihr Set und verbreiten eine Menge Schwach- und Frohsinn. Feine Sache, so kann man die Partynacht einläuten.

Freitag 17.8.

Der Tag beginnt mit Bier und Dosenfutter. Leckeren Spargeltopf und danach ’ne Kelle Dew-Scented. Ich muss ja gestehen, dass mich die mittlere Schaffensphase der Band (Inwards und Impact) am meisten begeistert hat, aber das neue Line up lässt auch kein Auge trocken. Mit Uncondional und Soul Poison werden auch meine Faves gut bedient. Generell macht das Aufweckkommando, wie Sänger Leif es so schön ausdrückt, keine Gefangenen und liefert eine gute Show ab. Leider haben sich aber noch nicht so viele Leute auf dem Platz versammelt. Danach begeb ich mich zurück auf den Zeltplatz. Vielleicht hab ich nur das Gefühl, aber irgendwie scheint dieser mir weitläufiger als letztes Jahr zu sein. Nichtsdestotrotz ist er in gutem Zustand. Nicht nur deswegen, sondern auch wegen der sauberen Klos etc., hat die Orga mal wieder ein Lob verdient. Das Summerbreeze ist einfach ein gutes Festival in jeder hinsicht. So, genug geschwaffelt, Nile stehen auf dem Programm. Da mich die Band nicht so wahnsinnig interessiert, bleib ich weiter hinten und schaue Karl Sander und Kollegen zu. Wie üblich wird eine Lehrstunde in Technik abgehalten, und ich bin froh, dass ich Basser Tod Ellis nicht auf die Finger schauen kann, man möchte danach nie wieder ein Saiteninstrument anfassen.

Nachdem also die ägyptische Frühgeschichte abgehandelt ist, gehts ins Zelt um sich Black Sun Aeon anzuschauen. An den Drums sitzt Tuomas Saukkonen von Insomnium, aber leider lässt das nicht auf die Musik der Finnen schließen. Die geht eher in die getragene, langsame Richtung und kann damit nicht völlig begeistern. Schlecht ist das Dargebotene nicht, aber die Jungs müssen doch noch was drauflegen. Danach schau ich, was Nervensäge Jasta wieder so ausgefressen hat. Heute agiert er mal mit Kirk Windstein (Crowbar, Down) als Jasta vs Windstein auf der Main Stage. Konischerweise sind nicht so viele Leute vor der Bühne wie ich erwartet hätte. Mag daran liegen, dass die Kiste auch irgendwie langweilig ist. Mich berührt’s jedenfalls kein bisschen und so verzieh ich mich lieber zum Bierstand und bereite mich auf den schön stumpfen Death Metal von Six Feet Under vor. Herr Barns nimmt dann auch Anlauf und ballert mich mit No Warning Shot zurück in die Frühzeit meiner Metalkarriere. Ach, herrlich die alte Scheisse nochmal zu hören. Von der Show ist natürlich nicht viel zu erwarten, trotzdem machen Sfu mächtig Spaß. Leider muss ich aber nach einigen Liedern ins Partyzelt. Etwas traurig mache mich auf den Weg. Doch halt, was hör ich da? „I stop this fucking show…“ und Six Feet Under ballern tatsächlich Hammer Smashed Face in die Menge. Dass ich sowas noch erleben darf, köstlich.

Jetzt ist es aber Zeit für Before The Dawn. Die Finnen liefern die Bronzemedallie des Tages ab. Sehr schöne Show, ambitioniert, schnelle Songs, so mag ich meine Melodic Death Metal-Bands. Es macht wirklich Spaß, den Jungs zuzuhören und ich beschliesse, mich mal eingehender mit der Band zu beschäftigen. Kaum ist Bronze vergeben, kommt auch schon Silber. Insomnium sind keine Unbekannten mehr und so kann man eine gute Show erwarten. Und die gibt es auch. Besonders als Mikael Stanne (Dark Tranquillity) bei Weather The Storm auf die Bühne rennt ist klar, die Jungs haben sich aus dem Untergrund erhoben und stellen eine ernstzunehmende Größe in der Melodic Death Metal-Gemeinde dar. Sehr schön. Aber wo wir schon bei Melotot sind, Gold kann nur nach Schweden gehen, denn Dark Tranquillity sind einfach eine Macht. Meine Fresse, ballern die mal wieder. Göteborgs Finest geben sich die Ehre und Mikael Stanne beweist mal wieder, dass er zu den besten Frontern der Welt zählt. Völlig selig gibt’s dann noch Immortal. Zugegeben, ich habe mich nie weiter mit der Band beschäftigt, aber was Abbath und Co abziehen ist schon gut. Zudem spricht aber auch noch das Bier aus mir. Morgoth fallen dann aber meiner Müdigkeit zum Opfer und müssen leider ohne mich auskommen.

Samstag 18.8.

Heute wird das Frühstück von Night In Gales verabreicht. Die Deutschen haben sich kürzlich reformiert und mit „Five Scars“ auch ein amtliches Album abgeliefert. Ach, live sind die fünf völlig überzeugend. Grade der Basser geht ab wie ein Zäpfchen, und so beginnt der Tag sehr, sehr amtlich. Die Band hätte gerne auch zu etwas späterer Stunde spielen dürfen. Als nächstes sind es Naglfar aus Schweden, die ihren Hass in die Mittagshitze schleudern. Coole Show, besonders das unglaublich hasserfüllte Gesicht des Sängers und die Ansage:“ I hope we can take some of this happyness away from you“. So muss Black Metal aussehen, dann klappt’s auch gegen die Nachbarn.

Wir bleiben in Schweden, wechseln nur vom Norden nach Stockholm und von Black zu Death. Unleashed liefern eine gewohnt starke Show ab. Natürlich gibt es Death Metal Victory und diesmal wird sogar mit To Asgard We Fly einen alten Song. Sehr schönes Ding, aber von Jonny Hedlund und Kollegen erwartet man auch nichts anderes. Sepultura und Lacuna Coil schenke ich mir danach mal, da beide ihren Zenit lange überschritten haben. Passend zu Paradise Lost bin ich aber wieder da. Nick Holmes, Greg Macintosh und die anderen sind heute bestens aufgelegt, und so wird die Show richtig gut. Es passiert nicht oft, dass man Paradise Lost in so guter Form sieht. Entsprechend feier ich die Songs auch ab. Leider steht die Sonne über der Bühne, was die gotische Atmosphäre, die die Engländer versprühen, dämpft. Nichtsdestotrotz ein richtig guter Auftritt. Danach schaue ich noch kurz bei Sick Of It All vorbei, die eine feine Party auf der Bühne feiern. Nicht so sehr meine Mucke, aber die Action, die grade der Gitarrist abzieht ist schon sehenswert. Sehenswert sind auch Asphix, die danach im Zelt spielen. Gut gelaunt moderiert sich Martin van Drunen durch dreiviertel Stunde massiver Soundwände. Was für ein Massiv, was für eine Macht. Die Jungs können im Song Deathhammer bewusst über neue Bands herziehen. Hier ist Oldschool pur angesagt. Mal brutal, mal zäh wie Lava.

Ein würdiger Abschluss für das Festival. Leider muss ich danach aufbrechen und verpasse die restlichen Bands. Trotzdem ein äußerst gelungenes Festival. Gute Orga, nette Fans, eigentlich alles so wie es sein sollte. Wärmstens empfohlen fürs nächste Jahr, besonders für die, die in Wacken wieder abgesoffen sind.

Setlist Paradise Lost
1. The Enemy
2. Erase
3. Forever Failure
4. Tragic Idol
5. Pity The Sadness
6. One Second
7. As I Die
8. Fear Of Impending Hell
9. Enchantment
10. In This We Dwell
11. Faith Divides Us – Death Unites Us
12. Say Just Words

Autor: Zwiebel

Festivalbericht Summer Breeze 2013

Die Vorfreude steigt

Mit voller Vorfreude blicken nun die Veranstalter auf das diesjährige Spektakel. Vom 15.08. bis 17.08.2013 kann sich dann die Metal-Szene, nach dem letztjährigen 15. Jubiläum, wieder auf ein ordentliches Programm freuen. Bereits ab Mittwoch, dem 14. August, startet das Megaevent im Partyzelt und auf der Camel Bühne, der vierten Bühne neben dem Partyzelt. Hier werden den Metalfans schon ordentlich harte Klänge um die Ohren gehauen.

Zahlreiche Bands aus dem Extreme Metal

Wie in jedem Jahr gibt es auch dieses Mal wieder ca. 90 Bands, die für euch auf mittlerweile 4 Bühnen ihr Bestes geben werden. Angekündigt haben sich beispielsweise etablierte Bands wie die Trash-Urgesteine Destruction, VADER aus Polen, IN FLAMES und Bury Tomorrow aus England. Hochwertig komplex und mit klassischen Elementen trumpfen Fleshgod Apocalypse musikalisch auf.

Moonspell, Tristania und Finntroll haben aktuell noch ihre Bestätigung abgegeben auf dem Summer Breeze ihre musikalischen Shows zu zünden. Gerade Finntroll wird mit einem neuen Album im Gepäck zum Festival kommen.

Non-Stop-Metal auf 4 Bühnen

Wie gewohnt werden die Bands auf der Mainstage, der Hauptbühne und der Painstage, der Nebenbühne, hauptsächlich ihr musikalisches Feuerwerk loslassen. Beide Bühnen stehen nebeneinander und es wird dadurch nicht zu Überschneidungen kommen. Im etwas entfernten Partyzelt kann dann nach den Konzerten nochmals ordentlich gefeiert werden. Aber auch die Camel Stage, neben dem Partyzelt, bietet musikalischen Metal-Genuss.

Traditionelle Höhepunkte zum Summer Breeze

Ein erster Höhepunkt ist der Newcomer Bandcontest „New Blood Award“. Er ist mittlerweile international ein fest etablierter und angesehener Bandcontest und findet am ersten Abend im Partyzelt statt. Wer diesen gewinnt, darf am kommenden Abend auf der Hauptbühne die Show eröffnen. Auch am letzten Abend gibt es eine Tradition des Festivals, nämlich die Metal Hammer Night.

Ein Ticket für 3 Tage kostet 92 Euro. Darin enthalten sind laut Veranstalter Camping, Parking und die VVK-Gebühr.

Festivalbericht Summer Breeze 2015

Datum: 12.08. – 15.08.2015
Preis: 99,00 Euro
Ort: Sinbronn bei Dinkelsbühl

Das Summer Breeze hat sich bereits vor einigen Jahren zum größten Heavy Metal Festival im Süden Deutschlands entwickelt. 2006 ist das Open Air von Abtsgmünd (bei Aalen) ca. 40km nach Sinbronn bei Dinkelsbühl umgezogen. Seitdem ist die Besucherzahl sprunghaft angestiegen. Mittlerweile pilgern bis zu 40.000 Besucher nach Sinbronn um Bands aus sämtlichen Metalgenres von Deathmetal/Blackmetal, über Metalcore bis hin zu Gothicmetal und Mittelaltermetal live abzufeiern.

Wie schon in den letzen Jahren werden auf der MainStage und der PainStage abwechselnd meist größere, bekanntere Acts auftreten. Auf der T-Stage (Zelt) und CamelStage wird wieder hauptsächlich Deathmetal und Blackmetal vertreten sein. Freuen darf man sich wieder auf „das nächste große Ding“ im deutschen Deathmetal, DESERTED FEAR, die wahrscheinlich am Warm-Up-Mittwoch (RIOT OF THE UNDERGROUND) die Camelstage zum Bersten bringen.

Folgende Bands werden am Mittwoch, den 12. August 2015 beim RIOT OF THE UNDERGROUND dabei sein:

NERVOSA
ISOLE
DEMONICAL
DESERTED FEAR
FALLOCH
HARK
AUTUMNAL

Dieses Jahr ist eine Anreise bereits am Dienstag möglich. Hier gibt es aber einiges zu beachten: Die Zufahrtsschleusen werden schon am Dienstag, den 11. August um 10:00 Uhr öffnen und bis abends 22:00 Uhr geöffnet bleiben. In der Nacht ist keine Anreise möglich! Für alle Personen, die dienstags anreisen, wird pro Kopf eine Pauschale von 10,00 Euro erhoben. Diese müssen bei der Bändchenausgabe entrichtet werden.

 

Folgende Bands sind bereits für das SUMMER BREEZE 2015 bestätigt:

summerbreeze2015NIGHTWISH – TRIVIUM – KREATOR – OPETH – HATEBREED – POWERWOLF – MASTODON – SALTATIO MORTIS – VENOM – CANNIBAL CORPSE – BLOODBATH – DARK TRANQUILLITY – CRADLE OF FILTH – SUICIDE SILENCE – PARADISE LOST – AMORPHIS – SICK OF IT ALL – BLACK STONE CHERRY – DIE APOKALYPTISCHEN REITER – ENSIFERUM – DEATH TO ALL – WALLS OF JERICHO – KATAKLYSM – CORVUS CORAX – SEPULTURA – SODOM – PYOGENESIS – KNORKATOR – MARDUK – EISREGEN – AGALLOCH – BLUTENGEL – ALESTORM – BETONTOD – EMIL BULLS – HAUDEGEN – NEAERA – KYLE GASS BAND – DEATH ANGEL – MEGAHERZ – DESTRUCTION – GHOST BRIGADE – SONIC SYNDICATE – BELPHEGOR – INQUISITION – BATTLE BEAST – THE SIRENS – HEIDEVOLK – BREAKDOWN OF SANITY – DORNENREICH – MORGOTH – PANZER – GLORYHAMMER – THY ART IS MURDER – DEVILMENT – TANKARD – HÄMATOM – EKTOMORF – AVATARIUM – COMBICHRIST – DARK FORTRESS – HACKNEYED – CARNIFEX – SCHIRENC PLAYS PUNGENT STENCH – STEVE`N`SEAGULLS – KISSIN’ DYNAMITE – OBEY THE BRAVE – SERUM 114 – BE’LAKOR – CARACH ANGREN – TROLLFEST – BETRAYING THE MARTYRS – MAJESTY – OST+FRONT – ANY GIVEN DAY – SUICIDAL ANGELS – NE OBLIVISCARIS – MILKING THE GOATMACHINE – THE DUSKFALL – SISTER SIN – LANTLOS – DIABLO BLVD – SEVERE TORTURE – TERROR UNIVERSAL – DESERTED FEAR – ISOLE – DEMONICAL – REVEL IN FLESH – THE GREEN RIVER BURIAL – HOUR OF PENANCE – FINSTERFORST – VITJA – NERVOSA – TO THE RATS AND WOLVES – DEAD LORD – NAILED TO OBSCURITY – TEMPLE OF BAAL – FALLOCH – JOHN COFFEY – NACHTGESCHREI – CHAPEL OF DISEASE – HARK – DUST BOLT – TROLDHAUGEN – LIFELESS – BELOW – ROGASH – AUTUMNAL – DREAMSHADE – C R O W N – ANTROPOMORPHIA – DRESCHER – NECROTTED – FIRE RED EMPRESS – THE GOGETS – RELIQUIAE – PRIPJAT – HELL CITY – BLASMUSIK ILLENSCHWANG

 

Weitere Infos zum Festival:

Freihalten
Auch 2015 ist das Freihalten bzw. das gemeinsame Anreisen wieder möglich. Es steht ein begrenztes Kontingent im Bereich P zur Verfügung

Reservierbare Campingflächen
Das Angebot für die reservierbare Campingflächen wurde sehr gut angenommen und diese Flächen sind bereits seit März ausverkauft.

Green Camping
Bis zum 30.06.2015 können sich Besucher, die das Green Camping beanspruchen wollen (mit Angabe von Anzahl der Personen und Autos), für diesen gesonderten Bereich anmelden. Weitere Infos gibt es hier: http://www.summer-breeze.de/de/tickets/green-camping.html

Busshuttle
Auch diese Jahr werden wieder an allen Tagen Busse eingesetzt:
Dienstag – Mittwoch: 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr – Haltestellen: Schiesswasen und ZOB Schwedenwiese
Donnerstag – Samstag: 08:00 Uhr – 20.00 Uhr – Haltestelle: ZOB Schwedenwiese
Sonntag: 07:00 Uhr – 14.00 Uhr – Haltestellen: Schiesswasen und ZOB Schwedenwiese

Bustransfers
Es fahren wieder Busse ab ab Hauptbahnhof/Flughafen Stuttgart, Hauptbahnhof/Flughafen Nürnberg und Hauptbahnhof Ulm. Weitere Infos hier: http://www.mondialevents.de/

Dialysezentrum
Für Dialysepatienten stehen im Dialysecentrum Dinkelsbühl drei Internisten zu folgenden Zeiten zur Verfügung:
Mittwoch und Freitag: von 06.00 Uhr bis 22.30 Uhr
Donnerstag und Samstag: von 06.00 Uhr bis 13.00 Uhr
weitere Informationen unter: http://www.dialyse-dinkelsbuehl.de/

Weitere Infos unter http://www.summer-breeze.de und https://www.facebook.com/events/616673245111678/

Das zweitgrößte Metalfestival Deutschlands geht in die nächste Runde

Dass kleine Städtchen nicht immer langweilig sind und ordentlich rocken können, hat nicht nur eine kleine Gemeinde in Schleswig Holstein beim Wacken-Festival mehrfach bewiesen- auch das mittelfränkische Städtchen Dinkelbühl heizt seinen Einwohnern und Besuchern seit 1997 mit dem jährlich stattfindenden Summer Breeze Open Air Festival ordentlich ein. Mit drei Tagen purem Heavy Metal bei durchschnittlich 44.000 Besuchern ist es das zweitgrößte Metal-Festival Deutschlands. Auch im Jahr 2015 ging es mit insgesamt 121 Bands auf vier Bühnen heiß her.

SummerBreeze-2015Der Dienstag- dem Verkehrschaos entgegengewirkt

Dieses Mal ist es den 43.000 Besuchern sogar möglich, bereits einen Tag früher anzureisen. Die Pforten für die Metal-Jünger wird bereits am Dienstag, den 11.8.15, geöffnet. Durch den mehrere Kilometer langen Stau vor dem Gelände zwar nicht wie geplant um 10 Uhr, doch auch das lange Warten in der Hitze schadet der feucht-fröhlichen Stimmung nicht und gegen 14 Uhr können die Ersten endlich aufs Festivalgelände. Konzertberichte und Eventreviews auf Metaller.de!

Jedoch beklagen die meisten Besucher die selten so schlechte Platzsituation, denn zwischen den einzelnen Zelten ist nur wenige Zentimeter Freiraum. All das kann die euphorischen Metal-Fans trotzdem nicht von ihrer Feierlaune abhalten und so wird gefeiert bis in die frühen Morgenstunden.

 

Der Mittwoch – Katerstimmung? Fehlanzeige!

Das Feiern geht los- und das nicht zu knapp!
Dass die Skandinavier in Sachen Metal ganz weit vorne liegen, ist kein Geheimnis mehr. Dieses Jahr machen die Schweden sogar den Anfang: Los geht‘s mit SONIC SYNDICATE auf der Hauptbühne und DEMONICAL auf der Camel Stage.

Das Publikum grölt mit, die langen Mähnen kreisen beim Headbanging, der Moshpit beginnt. Aber auch Bands wie DIABLO BLVD., BLASMUSIK ILLENSCHWANG, AUTUMNAL, BATTLE BEAST, HARK, AVATARIUM, THRÄNENKIND, PANZER, DESERTED FEAR, DEATH ANGEL, ISOLE, DEVILMENT, NERVOSA, und STEVE’N’SEAGULLS liefern brisante Shows für die total begeisterte Menge, die förmlich ausflippt.

Übrigens: Das Summer Breeze-Team erhoffte sich mit einer neuen Lösung, die langen Schlangen beim Merchandise-Stand einzudämmen. Die Idee war einfach: getrennte Stände für den Band-Merch und für den Summer Breeze-Merch. Leider ging der Plan nicht ganz auf, die meisten Leute waren nämlich scharf auf die limitierten Summer Breeze- Artikel, die man nur vor Ort bekommen konnte- das Chaos war also vorprogrammiert.

 

Der Donnerstag – und weil´s so schön war, nochmal!

Damit keine Langeweile aufkommt, beginnt der zweite Festivaltag mit KYLE GASS BAND.
Vor der Bühne ist die Hölle los, das Interesse an dieser Band ist groß. Das liegt nicht nur am bekannten Mitglied und Frontmann Kyle Gass (TENACIOUS D) selbst, sondern auch am grandiosen Gitarrenklang, der bei einigen zwar erst etwas Gewöhnung braucht, aber schnell für gute Stimmung sorgt.

Mit THE SIRENS gibt es nicht nur was fürs Auge, sondern auch fürs Ohr.
Die drei Frauen erfreuen sich großer Beliebtheit, die Stimmung steigt stetig- ein Gesangstrio, das man unbedingt im Auge behalten sollte.

Die deutsche Metalband DIE APOKALYPTISCHEN REITER ist ein Favorit bei dem unglaublich gut gestimmten Publikum und füllt den Platz vor der Bühne ordentlich. Mit Klassikern und einigen älteren Stücken bringen sie ihre Fans zum lautstarken Mitsingen- und grölen. Auch die über 32 Grad heißen Temperaturen ändern nichts an der Heiterkeit der Besucher und der Musiker.

Die weiteren Bands am zweiten Festivaltag sorgen ebenfalls für einen tollen Abend, der erst spät ausklingt:

TROLLFEST, MEGAHERZ, NE OBLIVISCARIS, HOTROD MAYHEM, HÄMATOM, CORVUS CORAX, DRESCHER, TANKARD, OBEY THE BRAVE, ROGASH, OST+FRONT, DESTRUCTION, NACHTGESCHREI, BETRAYING THE MARTYRS, BLACK STONE CHERRY, ANTROPOMORPHIA, DORNENREICH, SODOM, JOHN COFFEY, OPETH, CARNIFEX, VITJA, SALTATIO MORTIS, EISREGEN, DEAD LORD, KREATOR, AGALLOCH, THE GREEN RIVER BURIAL, AMORPHIS, DEATH TO ALL, CROWN und CARACH ANGREN

 

Der Freitag- alle guten Dinge sind drei

Selbst am dritten Tag zeigen die wenigsten Metalheads Müdigkeitserscheinungen. Von einer Katerstimmung ist noch immer nichts zu sehen. Zugegeben, gut auszusehen nach den beiden bereits vergangenen turbulenten Tagen ist nun fast unmöglich geworden- aber daran stört sich keiner.

Stattdessen geht es laut und feucht-fröhlich weiter:

Den ehrenhaften Anfang machen heute ANY GIVEN DAY als Opener. Bei noch immer bestem Wetter wird ordentlich gemosht, Sänger Dennis lädt über das Mikrofon zum Crowdsurfing ein. Auch die zwischenzeitlichen Tonausfälle können die gute Stimmung nicht trüben. Ihr brachialer, melodiöser Metalcore lockt auch die letzten verschlafenen Besucher aus ihren Zelten.

Einen echten Hingucker bringen die Finnen von ENSIFERUM. Ihnen genügt es scheinbar nicht, mit ihren Klassikern und ihren neuen, harten Songs zu punkten- sie sorgen auch noch mit vier spärlich bekleideten Damen für eine Bühnenshow, die den männlichen Fans ordentlich einheizt und für haufenweise Gesprächsstoff unter den Besuchern sorgt.

PYOGENESIS und die extra aus Brasilien angereiste Death Metal- Band SELPUTURA haben es leider nicht leicht. Pünktlich als sie zu Spielen beginnen kommt ein Unwetter auf und ihr Auftritt muss abgebrochen werden. Eine Durchsage warnt die Besucher rechtzeitig und bittet sie darum, das Festivalgelände zu räumen und ihre Zelte zu schützen. Hastig wird dies in die Tat umgesetzt, doch leider klappt es nicht bei allen problemlos- fliegende Zelte und Pavillons gibt es trotzdem.

Viele Besucher suchen Zuflucht in ihren Autos. Das Unwetter ist jedoch weitaus weniger harmlos als angekündigt und bereits nach kurzer Zeit kann das Festival weitersteigen und die verloren gegangene Zeit wird anschließend einfach hinten dran gehangen. Es dauert nicht lange, bis die Stimmung unter den kreisenden Haarprachten erneut auf den Höhepunkt steigt.

Außerdem an diesem Tag live:
HEIDEVOLK, KISSIN‘ DYNAMITE, SEVERE TORTURE, BLUTENGEL, THE GOGETS, LANTLOS, ALESTORM, NECROTTED, KADAVAR, SISTER SIN, LIFELESS, THY ART IS MURDER, PYOGENESIS, FUCK YOU AND DIE, GLORYHAMMER, FIRE RED EMPRESS, COMBICHRIST, SUICIDE SILENCE, HOUR OF PENANCE, POWERWOLF, EKTOMORF, BELOW, BLOODBATH, NEAERA, FINSTERFORST, TRIVIUM, MARDUK, TO THE RATS AND WOLVES, CRADLE OF FILTH, WALLS OF JERICHO, TEMPLE OF BAAL und SCHIRENC PLAYS PUNGENT STENCH

 

Der Samstag – ein würdiges Ende für dieses Jahr

Der letzte Festivaltag ist angebrochen. Auch wenn es viele vielleicht nicht zugeben würden, doch verständlicherweise sehen die Meisten aus, als können sie ihr gemütliches Bett zuhause kaum erwarten. Die Müdigkeit ist jedoch schnell vergessen, als die deutsche Punkrock-Band BETONTOD den Einklang gibt. Das Publikum zeigt sich textsicher, der Moshpit wächst und wächst. Am Ende wird mit Wasserwerfern für eine Abkühlung unter den Besuchern gesorgt.

Mit HACKNEYED stehen perfekt eingespielte Musiker auf der Bühne, die es vor wenigen Jahren noch schwer hatten, ernst genommen zu werden und sich gegen die ständig ansteigende Flut an Death Metal- Bands durchzusetzen. Doch sie haben diesen schwierigen Weg gemeistert und lassen nicht den geringsten Zweifel daran aufkommen, dass sie würdig sind, vor solch einem großen Publikum aufzutreten.

Als großer Publikumsliebling sorgt NIGHTWISH für einen grandiosen Abschluss. Die Kameracrew macht hier zwar keinen besonders hervorragenden Job, doch vor der Bühne werden die beliebten Finnen gefeiert, als wenn’s kein Morgen gäbe. Der Sound ist einwandfrei, die Pyrotechnik überzeugt auf voller Länge und NIGHTWISH hat sich mit dieser großartigen Show mal wieder selbst übertroffen. Man merkt eben doch, dass sie Perfektionisten sind.

Weitere Bands am letzten Tag des Festivals sind zudem:

SERUM 114, MAJESTY, BE’LAKOR, MILKING THE GOATMACHINE, HAUDEGEN, RELIQUIAE, THE DUSKFALL, PRIPJAT, EMIL BULLS, SUICIDAL ANGELS, KATAKLYSM, DUST BOLT, BREAKDOWN OF SANITY, KNORKATOR, RECTAL SMEGMA, PARADISE LOST, CHAPEL OF DISEASE, BELPHEGOR, CANNIBAL CORPSE, DREAMSHADE, HATEBREED, MORGOTH, REVEL IN FLESH, DARK TRANQUILLITY, SICK OF IT ALL, TERROR UNIVERSAL, INQUISITION, TROLDHAUGEN, VENOM, GHOST BRIGADE, NAILED TO OBSCURITY und DARK FORTRESS

FAZIT: Ein absolut gelungenes Fest!

Das Summer Breeze beweist ein weiteres Mal, warum es das zweitgrößte Metalfestival in unserem Land ist. Alle Bands konnten überzeugen, die Besucher verhielten sich überwiegend friedlich. Mit nur vier Fällen von Körperverletzung spricht auch die Polizei von einem positiven Ergebnis. Auch die drückende Hitze und das Unwetter konnte die Feierlaune nicht trüben. Das gesamte Summer Breeze-Team, die Security und die Rettungskräfte der Malteser zeigten sich stets freundlich und unermüdlich.

Somit steht dem kommenden Summer Breeze Festival im Jahr 2016 nichts im Wege.

SUMMER BREEZE 2016 – Dinkelsbühl an der Romantischen Straße rüstet sich für rund 35.000 Besucher – Headliner stehen fest: internationale Mega-Acts wie SLAYER, SABATON und PARKWAY DRIVE bestätigt

Vom 17. bis 20. August öffnet das SUMMER BREEZE Festival, das zweitgrößte Heavy Metal-Open Air Deutschlands, wieder seine Pforten. Und auch das Programm nimmt Gestalt an – fast täglich kommen neue Bands zum Line Up hinzu, das sich in diesem Jahr mit internationalen Mega-Acts schmücken kann – als Acts sind unter anderem die US-Thrash-Veteranen SLAYER, die australische Metalcore-Sensation PARKWAY DRIVE, die US-Glam Rocker von STEEL PANTHER, ferner die schwedischen Metal-Durchstarter von SABATON und die australischen AIRBOURNE bestätigt, die bereits als junge Version von AC/DC gehandelt werden.

summerbreeze2016_vorbericht

BANDS 2016
SLAYER – SABATON – PARKWAY DRIVE – AIRBOURNE – STEEL PANTHER – SUBWAY TO SALLY – MASTODON – ARCH ENEMY – AT THE GATES – EISBRECHER – ASKING ALEXANDRIA – SATYRICON – TESTAMENT – PAIN – KATATONIA – FEAR FACTORY – COHEED AND CAMBRIA – BLUES PILLS – SOILWORK – QUEENSRŸCHE – ABBATH – EXODUS – KORPIKLAANI uvm.

TV-Bericht: – http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/abendschau/summer-breeze-dinkelsbuehl-108.html

Laute Heavy Metal-Musik und dörflich-ländliche Idylle sind spätestens seit dem großen Erfolg des Wacken Open Airs eine ebenso kuriose wie funktionierende Kombination. Und was der hohe Norden zu bieten hat, kann der Süden schon längst bieten. Wenn von 17. Bis 20. August wieder das SUMMER BREEZE im malerischen Dinkelsbühl stattfindet, dann steigt dabei das zweitgrößte Metal-Open Air Deutschlands. Rund 42.000 Headbanger aus ganz Europa pilgern dann wieder in die mittelfränkische Provinz zu jenem Festival, das musikalisch noch etwas härter und schwärzer ausgelegt ist als das Pendant in Norddeutschland. Und dabei liegt das zweitgrößte Mekka für Brachial–Musikfans ausgerechnet noch an der Romantischen Straße!

Ab sofort können wieder Gruppen ab 20 Personen Campingflächen vorreservieren. Zu einem Preis von 8,- Euro pro Person kann unter (http://www.summer-breeze.de/de/tickets/reservierung.html) eine entsprechend große Campingfläche auf einem separaten Campground in der Nähe des Haupteingangs und eines Duschcamps verbindlich reserviert werden.
„Die Möglichkeit zu reservieren besteht bis zum 30.06.2016. Allerdings sind die für die Reservierungen frei gehaltenen Flächen limitiert. Sollte das zur Verfügung stehende Kontingent schon vor dem 30.06.2016 vergriffen sein, endet die Reservierungsmöglichkeit dementsprechend früher“, erklären die Veranstalter. „Bei einer Reservierung für 20 Personen sind sieben Autos im Platz inbegriffen, ab 24 Personen darf ein achtes, ab 27 Personen ein neuntes Gefährt mitgenommen werden, usw. Dixie-Toiletten müssen separat bestellt werden. Ein Dixie kostet 150,- € und ist ebenfalls über oben verlinktes Formular bestellbar. Die Bestellung des Dixies muss zusammen mit der Reservierung der Campingfläche erfolgen. Einzelne Dixie-Bestellungen können nicht bearbeitet werden.“

Wie schon im letzten Jahr öffnet auch dieses Jahr der Campingplatz wieder am Dienstag, also einen Tag vor offiziellem Veranstaltungsbeginn. Somit werden die Zufahrtsschleusen bereits am Dienstag, den 16. August um 10:00 Uhr öffnen und bis abends 22:00 Uhr geöffnet bleiben. „In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wird keine Zufahrt auf das Campinggelände möglich sein, mittwochs öffnen wir die Schleusen um 10:00 Uhr, dann aber durch bis Sonntag. Wer also einen Tag früher zum SUMMER BREEZE Open Air anreisen möchte, kann dies während des 12stündigen Zeitfensters am Dienstag bereits tun“, erklären die Veranstalter. „Allerdings müssen wir bei den frühanreisenden Dienstags-Campern wie bereits im letzten Jahr einen Logistikkosten-Beitrag von 10,- Euro pro Person abrechnen, denn die erheblichen, durch den Extra-Tag entstehenden Kosten (Personal, Miete usw.) sollen fairerweise nicht von der Allgemeinheit der Camper getragen werden, sondern eben nur von den früher Anreisenden.“

Auch wird es wieder das GREEN CAMPING geben, wie die Veranstalter gerne verkünden. „Nachdem in den letzten beiden Jahre unser GREEN CAMPING so gut von euch angenommen worden ist, werden wir diese Idee, auch im Jahr 2016 fortführen und weiterhin kostenlos anbieten werden. Wie aus den Regeln der letzten Jahr bekannt, sind in diesem speziellen Campingbereich Ruhe, Rücksichtnahme und ökologisches Handeln oberstes Gebot, so dass für das GREEN CAMPING spezielle Regeln gelten:
– Strikte Einhaltung der Nachtruhe von 1 Uhr bis 7 Uhr
– Verbot von Aggregaten und sonstigen Lärmquellen (Car-HiFi-Betrieb nur in moderater Lautstärke)
– Strikte Müllentsorgung und Mülltrennung
– Eigenverantwortliches Sauberhalten des genutzten Campingareals
– Rücksichtnahme auf Zeltnachbarn
– Bewusster Umgang mit Wasservorräten in Duschen und Toiletten“

Das Summer Breeze zählt zu den bedeutendsten Metal Events des Jahres in Deutschland und findet vom 17.-20.08.2016 bereits zum 19. Mal statt. Für die 125 Bands kommen jährlich über 35.000 Besucher aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt nach Dinkelsbühl in Mittelfranken (Bayern). Die Running Order für das SUMMER BREEZE Open Air 2016 steht auf www.summer-breeze.de (http://www.summer-breeze.de/de/running-order/index.html)

Video bei YOUTUBE ansehen:

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=XzEwckrybx0

 

 

Weitere Infos zum Festival:

Freihalten
Auch 2016 ist das Freihalten bzw. das gemeinsame Anreisen wieder möglich. Es steht ein begrenztes Kontingent im Bereich P zur Verfügung

Reservierbare Campingflächen
Das Angebot für die reservierbare Campingflächen wurde sehr gut angenommen und diese Flächen sind bereits seit März ausverkauft.

Green Camping
Bis zum 30.06.2016 können sich Besucher, die das Green Camping beanspruchen wollen (mit Angabe von Anzahl der Personen und Autos), für diesen gesonderten Bereich anmelden. Weitere Infos gibt es hier: http://www.summer-breeze.de/de/tickets/green-camping.html

Busshuttle
Auch diese Jahr werden wieder an allen Tagen Busse eingesetzt:
Dienstag – Mittwoch: 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr – Haltestellen: Schiesswasen und ZOB Schwedenwiese
Donnerstag – Samstag: 08:00 Uhr – 20.00 Uhr – Haltestelle: ZOB Schwedenwiese
Sonntag: 07:00 Uhr – 14.00 Uhr – Haltestellen: Schiesswasen und ZOB Schwedenwiese

Bustransfers
Es fahren wieder Busse ab ab Hauptbahnhof/Flughafen Stuttgart, Hauptbahnhof/Flughafen Nürnberg und Hauptbahnhof Ulm. Weitere Infos hier: http://www.mondialevents.de/

Dialysezentrum
Für Dialysepatienten stehen im Dialysecentrum Dinkelsbühl drei Internisten zu folgenden Zeiten zur Verfügung:
Mittwoch und Freitag: von 06.00 Uhr bis 22.30 Uhr
Donnerstag und Samstag: von 06.00 Uhr bis 13.00 Uhr
weitere Informationen unter: http://www.dialyse-dinkelsbuehl.de/

Weitere Infos unter http://www.summer-breeze.de und https://www.facebook.com/events/616673245111678/

Autor: Feniiya (TB) u. WitchHunter73

Summer Breeze Aftermovie Moshpit Edition

Fragt man unsere Gäste was ihnen besonders am Summer Breeze Open Air gefällt, wird immer wieder die Action vor der Bühne genannt. Darum haben wir uns entschlossen die besten Szenen aus dem Jahr 2017 zu einem besonderen Edit zu verarbeiten. Wir danken an dieser Stelle Heaven Shall Burn für ihren grandiosen Song ‚Endzeit‘. Wo das Hauptaugenmerk dieses Clips liegt ist eindeutig: The People Of SUMMER BREEZE im Moshpit, der Wall Of Death und den Circle Pits.

Angesichts dieser Bilder und Klänge steigt trotz derzeitiger Eiseskälte die Vorfreude auf Sommer und Festivals enorm. Wir hoffen euch gefällt der Zusammenschnitt und verbleiben mit HSB-Marcus‘ Worten: „Passt aufeinander auf, helft euch auf, habt Spaß!“

Video bei YOUTUBE ansehen:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=FhCpVWKtqDE&feature=youtu.be

 

 

Summer Breeze Aftermovie Moshpit Edition

Summer Breeze Aftermovie Moshpit Edition

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Pressemitteilung: Silverdust GmbH

EMP Merchandising

EMP ist seit Jahren zuverlässiger Lieferant für qualitativ hochwertiges Merchandise im Bereich Rock und Heavy Metal.

Im Shop findet man neben Schmuck, CDs, Postern und Band Merchandise auch Kleidung für jeden Stil.

In der Gothic Abteilung des Onlinestores wird eine riesige Auswahl an schicken, stilvollen Artikeln angeboten. Sowohl für Frauen als auch für Männer findet man hier elegante Ware in allen größen von XS bis 4XL.

Grade für Frauen bleibt hier kein Wunsch offen. Ob sexy Kleid oder kuscheliger Mantel, alles ist einfach und schnell über den Onlineshop zu bestellen. Der Versand läuft reibungslos und sollte die Größe mal nicht stimmen kann man einfach die Retoure anfordern.

Auch Männer werden im Store schnell etwas für sich finden. Neben Düsteren Shirts mit fantastischen Designs, gibt es auch bequeme, wasserfeste Boots mit denen man beim nächsten ‚Wacken‘ Festival notfalls auch im Regen stehen kann, ohne Wasser zu treten.

Für die Mädels gibt es nicht nur die klassischen verträumt-romantischen Designs mit Spitze sondern auch gewagte Leder Korsagen oder Nieten besetzte Leggins, die jedes Outfit gleich nochmal so gefährlich machen.

Wer auf ganz bestimmte Hersteller aus ist, der wird schnell fündig durch die ideal gestaltete Suchfunktion. Einfach die Filter nach Wunsch setzen und sofort alle passenden Ergebnisse angezeigt bekommen.

Pünktlich zur hoffentlich bald nahende wärmeren Jahreszeit bietet EMP auch Bademode an, für all diejenigen die die Sonne nicht scheuen.

Ob für den Alltag oder fürs Festival, aufwendig oder lieber schlicht, für jeden Hardcore-Shopper findet sich etwas.
Und da es nicht immer nur schwarz sein muss, bietet der Shop auch aufwendig Gestaltete Kleidung, wie das Red Corset Dress der Marke H&R London in verführerischem rot an, oder, für diejenigen die es gern etwas bedeckter haben, den Bow Long Skirt von Queen of Darkness in mystischen violett. Wer es gerne etwas animalischer hat, kann mit dem Lace Leopard Top von Alcatraz nicht das geringste falsch machen.

Bei aller Stilsicherheit kommt auch die Bequemlichkeit nicht zu kurz. Neben jedem Artikel findet man noch eine genaue Waschanleitung die kleinere (oder größere) Debakel verhindern.

Zu beinahe jedem Outfit findet man im Shop den passenden Schmuck, ob nun als funktionale Armbanduhr, reich verzierte Halskette oder zart gearbeiteter Ring.

Auch für die ganz kleinen Metaller findet man im Shop schicke Klamotten, damit man schon von weitem erkennt, dass der Spross schon bald einer von den ganz harten wird.

Selbst düster-gestaltete Wohnungsdeko findet man, darunter den Teelicht-Halter ‚Pentagram Tealights‘ von Nemesis Now, der ein wenig Licht in die Dunkelheit bringt, oder das kuschelige ‚Fallen Angel Cross‘ Dekokissen von Spiral. Zudem findet sich in der Poster Abteilung ganz bestimmt das ein oder andere fantasievolle Motiv, dass an der Wand nicht fehlen darf. Schon für kleines Geld kann man so sein Umfeld ganz persönlich Gestalten und ihm ein paar düstere Nuancen verleihen.

Der EMP Onlineshop fällt vor allem durch seine Kundenfreundlichkeit und seine Zuverlässigkeit auf. Bei Problemen, einfach an den Support wenden und schon findet das Team eine Lösung. Zudem verspricht die Seite absolute Datensicherheit und Diskretion.

Der Versand dauert, je nach Verfügbarkeit der Artikel 24-48 Stunden. Die Verpackung ist immer äußerst ansprechend und mitunter einer der Gründe warum man immer wieder gerne bei EMP bestellt.

Das die Kundenzufriedenheit an erster Stelle steht, merkt man vor allem an dem smart gestalteten Points System. Mit jedem Einkauf erhält der Kunde Punkte, die er dann irgendwann gegen einen Artikel seiner Wahl eintauschen kann. Dabei hat er die freie Wahl zwischen den immerhin mehr als 15.000 Angeboten des Shops. Der Einkauf lohnt sich also doppelt.
Der Versand kostet, solange man aus Deutschland bestellt, nicht einmal drei Euro. Bezahlt werden kann per Nachannahme, Kreditkarte, Überweisung oder Paypal.

Auch wer die Bestellung liefert, bleibt dem Kunden überlassen. Wählen kann man zwischen dem Hermes Versand oder der DHL.

Auf der Webseite emp.de kann man außerdem kostenlos das EMP Magazin bestellen und ist somit immer auf dem neuesten Stand.

EMP ist ein rundum ausgearbeiteter und Kunden orientierter Onlineshop, der Zufriedenheit garantiert.


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