P. „Paid“, auf der die drei Musiker Dan „Thunder“ Bolton, Rontrose Heathman (beide Gitarre und Bass) und Frontmann Eddie Spaghettie vor allen Dingen mit Country geprägtem Rock-Stücken aufwarten. In den ersten drei Tracks werden bereits drei verschiedene Prägungen vorgestellt. „Paid“, das Titellied, ist eher langsam vorgetragen. Hier wurde offensichtlich besonders Wert auf eine klare Struktur gelegt und das der Refrain möglichst schnell eingeprägt werden kann. Der Folgesong („Breaking Honey‘s heart“) ist dann noch langsamer, was auch daran liegen mag, dass es sich um ein Liebeslied handelt. Tatsächlich wurden viele Bassakzente gesetzt, die das ganze ein wenig in die Folksparte schieben lassen. Dann kommt auch schon „I Like It All, Man“, wo wieder ganzschön schwere Töne angeschlagen werden und viel Tempo eingesetzt wird. Der Refrain ist hier ziemlich leicht zu merken, da er äquivalent zur Betitelung ist. Die restlichen drei Lieder sind dann aber wieder von mäßigem energetischen Einsatz. Von den texten her geht es mal, wie schon erwähnt, um die Liebe des „Ichs“, mal auch um die Meinung und die Vorlieben der gleichen Person. Folgt die Bewertung: Ich denke es ist ein bisschen übertrieben die Gruppe als die Beste der Welt zu bezeichnen, wie sie es selbst auf ihrer Homepage tun. Fakt ist aber, dass sich die Songs gut Hören lassen, und dass die Stilmittel durchaus angebracht sind. Leider trifft aber Country wohl kaum den Geschmack vieler Menschen, auch wenn das in der Heimat der Drei anders seien sollte. Es passt also nicht ganz ins Bild. Dennoch würde ich zum Schluss von verdienten 3/5 Gitarre sprechen.